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Hunderasse Rhodesian Ridgeback im Rasseportrait

Steckbrief und Rassebeschreibung der Hunderasse Rhodesian Ridgeback.

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Rhodesian Ridgeback Steckbrief

Größe: 61 bis 69 cm hoch
Gewicht: 29 bis 37 kg
Lebenserwartung: bis 15 Jahre
Ursprungsland: Südafrika
Farbe: rotbraun
Kurzbeschreibung: Kräftiger, selbstbewusster Hund, der viel Bewegung benötigt
Pflege: leicht
Haltung in der Stadt: eher ungünstig, da sehr bewegungsfreudig
Erziehung: eher schwierig
Gesundheit: u. a. Dermoid Sinus (rassespezifische Krankheit), ab und zu Hüftprobleme

Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgeback Rassebeschreibung

Der Rhodesian Ridgeback stammt ursprünglich aus Südafrika, wo er zur Jagd auf Wild und teilweise sogar auf Löwen eingesetzt wurde. Mit der Zeit wurde er aber mehr und mehr zum Familienhund, den man in den letzten Jahren auch immer häufiger bei uns sieht.

Für Hundeanfänger ist ein Rhodesian Ridgeback eher nicht geeignet. Im Ridgeback stecken noch immer eine große Portion Jagd- und Schutztrieb, gepaart mit einer gewissen Eigenwilligkeit. Wer diese Charaktereigenschaften jedoch mit einer konsequente Erziehung in den Griff bekommt, kommt in den Genuss eines ausgeglichenen und gelehrigen Hundes.

Ein Rhodesian Ridgeback benötigt ein hohes Maß an körperlicher Bewegung. Sie sollten täglich mit ihm joggen, Rad fahren oder Reiten gehen um ihn auszulasten.

Für ältere Kinder ist der Ridgeback ein guter und ausdauernder Freund, bei kleineren Kindern muss man aufgrund seiner körperlichen Kraft etwas vorsichtig sein. Im Haus ist der Ridgeback ein ruhiger Hund, der wenig bellt, aber sein Heim trotzdem gut bewacht.

Für diese Rasse typisch ist ein ungewöhnlicher Haarkamm der am Rücken in die Gegenrichtung wächst - der Ridge. So interessant dieses Erscheinungsmerkmal erscheinen mag, kann dieser auch in seltenen Fällen zu einer genetisch bedingten Erkrankung mit der Bezeichnung Dermoid Sinus führen.

Dabei handelt es sich um eine Zyste (Dermoidzyste), welche durch die unvollständige Trennung der Nervensystemzellen in der embryonalen Entwicklung entsteht. Als Folge daraus entstehen kanalartige Haarstrukturen, welche sich von der Hautoberfläche bis zur Wirbelsäule ziehen können. Innerhalb dieser entstandenen Kanäle findet man dann vollständig ausgebildete Haut und Haare des Hundes - ja, sie haben richtig gelesen. Dermoidzysten sind vererbbar und können zu schweren neurologischen Problemen und auch Lahmheit führen.

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Zuletzt geändert am/um: 24.02.2021 um 17:39

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