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Einzug ins Terrarium: So gelingt die Eingewöhnung

15.06.2015 um 10:43 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)


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Wer ein neues Terrarientier anschafft, egal ob es sich um Amphibien, Echsen, Schildkröten oder Schlangen handelt, sollte einige Regeln beachten, damit die Eingewöhnung gelingt. Im Vorfeld ist es natürlich unerlässlich, sich ausführlich über die Bedürfnisse der künftigen Mitbewohner zu informieren und das Terrarium dem entsprechend einzurichten. Man sollte ein Tier aus einer seriösen Nachzucht erwerben (Tipp: Reptilienzüchter auf tieranzeigen.at) und auf Wildfänge verzichten. Denn diese sind nicht nur hinsichtlich des Artenschutzes problematisch. Beim Einfangen und anschließendem Transport sind die Tiere enormen Stress ausgesetzt und werden anschließend häufig krank.

Beobachtung von Schildkröten im Terrarium

Wer bereits Terrarientiere besitzt, sollte die Neuankömmlinge auf keinen Fall einfach dazu, sondern erst einmal für einige Wochen in ein Quarantäne-Terrarium setzen. Das erspart den neuen Tieren zusätzlichen Stress. Zudem minimiert ein Quarantäne Terrarium die Gefahr, dass die neuen Mitbewohner Krankheiten einschleppen. Zur Sicherheit sollten die Tiere auch tierärztlich untersucht werden.

Egal ob Quarantänebecken oder endgültiges Zuhause - das Terrarium sollte so eingerichtet sein, dass es den Ansprüchen seiner Bewohner genügt. Wichtig sind neben den richtigen Licht- und Wärmeverhältnissen vor allem auch ausreichend Versteckmöglichkeiten. Im Idealfall können Echse, Schildkröte und Co ihre Umgebung beobachten, während sie im sicheren Versteck sitzen. So können sie sich in Ruhe eingewöhnen.

Stress macht krank und sollte unbedingt vermieden werden. Sehr stressanfällige Tiere, zu denen zum Beispiel Chamäleons gehören, brauchen gerade in der ersten Zeit viel Ruhe. Das Terrarium sollte nicht an einem Ort stehen, an dem viele Menschen vorbeigehen. Kleinkinder, Hunde und Katzen sollte man möglichst vom Terrarium fernhalten. Auch auf unnötiges Hantieren im Terrarium sollte verzichtet werden.

Bei baumbewohnenden Arten ist es wichtig, dass das Terrarium hoch genug, also nicht in Bodennähe platziert wird, da dieser Standort nicht den natürlichen Lebensgewohnheiten der Tiere entsprecht und zum Stress führt. Fluchttiere wie Wasseragamen erkennen die Glasscheiben des Terrariums oft nicht als Hindernis und können sich so verletzten. Hier kann es helfen, die Scheiben erst einmal abhängen. Anschließend kann man den Ausblick auf das Zimmer dann wieder Stück für Stück vergrößern.

Auch wenn Terrarientiere allesamt nicht zu den Kuscheltieren gehören, können viele Arten zumindest handzahm werden. Dazu ist es vor allem wichtig, dass man den Tieren Zeit lässt und weiß, ob und wie die jeweilige Art angefasst und hochgenommen werden möchte.

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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 14:18

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