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Leopardgeckos: Gefleckte Stars im Terrarium

Leopardgeckos: Gefleckte Stars im Terrarium

15.06.2014 um 13:30 - Thema: Reptilien


Leopardgeckos sind nicht umsonst bei Terraristik-Einsteigern und erfahrenen Reptilienhaltern gleichermaßen beliebt: Mit ihrer auffallende Färbung und ihren großen Augen sind die etwa 20 Zentimeter langen Leopardgeckos echte Schönheiten, die zudem recht schnell zutraulich werden und ihrem Halter aus der Hand fressen oder ihn sogar als Kletterbaum nutzen. Zudem ist die Haltung der hübschen Reptilien relativ einfach, sodass sie auch für Einsteiger geeignet sind.

Worauf sollte man bei der Haltung von Leopardgeckos achten?

Leopardgeckos sollte immer mit mindestens einem Artgenossen zusammen gehalten werden. Wer sich Nachwuchs wünscht, kann ein Männchen mit etwa drei bis vier Weibchen ins Terrarium setzen. Für ein einzelnes Weibchen wird das Zusammenleben mit dem liebestollen Männchen in der Regel schnell zu anstrengend. Ansonsten funktionieren in der Regel auch reine Weibchengruppen, bei der die einzelnen Tiere ungefähr gleich groß sein sollten. Männliche Tiere sollte man dagegen nicht zusammen halten. Von ihren Hormonen getrieben lassen sie sich nicht selten auf Revier- und Machtkämpfe ein, die im schlimmsten Fall tödlich enden können.
Die dämmerungs- und nachtaktiven Geckos brauchen ein ausreichend großes Terrarium mit Stämmen, Ästen, Rinden, Korkwänden, Höhlen und Steinen zum Klettern, Verstecken und Ausschau halten. Als Boden ist fester, sauberer Sand mit einem relativ hohen Lehmanteil gut geeignet. Die Bodenschicht sollte so dick sein, dass die Reptilien darin graben können.
Die Fleischfresser, die unter anderem mit Grillen, Heuschrecken und Käferlarven gefüttert werden, stehen in freier Natur auf dem Speiseplan einiger Greifvögel. Instinktiv reagieren sie deshalb gestresst, wenn man sie von oben aus dem Terrarium nimmt – ideal ist es deshalb, wenn man das Terrarium von vorne oder der Seite öffnen kann. Als Standort für die Geckobehausung sollte man einen ruhigen, hellen Platz auswählen, an dem die Tiere vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft, Erschütterungen und lauten Geräuschen (zum Beispiel vom Lautsprecher der Stereoanlage oder dem Fernseher) geschützt sind. Die Steppenbewohner bevorzugen tagsüber Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad, nachts darf es mit 18 bis 20 Grad etwas kälter sein. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 bis 50 Prozent (Tag) und 50 bis 70 Prozent (Nacht) liegen.

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