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Die häufigsten Katzenkrankheiten - Symptome & Behandlung

10.04.2020 um 20:15 (Letzte Aktualisierung: 10.04.2020)


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Wie erkenne ich, dass meine Katze krank ist?



Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sie haben einen Lebensstil, den wir Menschen uns nur wünschen können. Sie schlafen sehr viel, fressen und spielen. Freigänger dürfen zudem noch im Freien auf die Jagd gehen. Doch wenn sich eine Samtpfote auf einmal anders als gewohnt verhält, könnte sie krank sein. Daher sollten die Besitzer und Halter genau hinschauen und gegebenenfalls auch einen Tierarzt aufsuchen. Im folgenden Ratgeber werden die häufigsten Katzenkrankheiten genauer vorgestellt. Dabei wird beschrieben welche Symptome sie mit sich bringen, wie sie behandelt werden und wann ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.

kranke Katze

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]

Das Kloverhalten und die Schlafgewohnheiten beobachten



Wenn eine Samtpfote häufiger oder auch seltener auf die Toilette geht, kann sie unter Umständen krank sein. Wenn im Kot oder Urin sogar Blut oder Schleim zu sehen ist, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Der Besitzer sollte zudem beobachten, ob die Katze Durchfall oder Verstopfung hat. Hier kann es helfen, eine Harn- bzw. Kotprobe zum Tierarzt zu bringen. Dieser schickt sie ein und lässt sie in einem speziellen Labor untersuchen.


Manche Katzen, meistens Kater, sind sehr anfällig für diverse Harnwegsprobleme, die daran erkannt werden, dass die Tiere häufiger bzw. gar nicht mehr die Katzentoilette aufsuchen. In einigen Fällen funktioniert der Vorgang des Urinierens an sich nicht mehr richtig. Hier ist die Beobachtungsgabe des Besitzers gefragt, denn die meisten Krankheiten lassen sich besser behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Auch wenn eine Katze mehr als gewohnt schläft, kann dies ein Hinweis auf eine Erkrankung sein. Samtpfoten ruhen sehr viele Stunden am Tag. Wenn die Tiere aber kaum noch aufstehen, sind sie eventuell krank.

Wie frisst meine Katze?



Eine Abweichung vom normalen Fressverhalten kann ebenfalls ein Hinweis auf einen veränderten Gesundheitszustand sein. Nimmt sie weniger oder mehr Nahrung als gewohnt auf, sollte ein Tierarzt befragt werden. Handelt es sich um einen Freigänger, kann es einfach sein, dass dieser sich bereits draußen satt gefressen oder auch Futter von den Nachbarn erhalten hat. Somit muss nicht immer zwingend eine Krankheit für den fehlenden Appetit verantwortlich sein. Anders sieht die Sache dagegen aus, wenn es sich um eine reine Hauskatze handelt, die nicht anderweitig Futter aufgenommen haben kann.

Wenn die Samtpfote deutlich mehr als sonst frisst und immer wieder bettelt, kann das ebenfalls ein Grund zur Sorge sein, denn unter Umständen hat sie Würmer. Sowohl in diesem Fall, als auch wenn die Katze mehr als 24 Stunden nicht frisst, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. Außerdem können folgende Punkte auf eine Katzenkrankheit hindeuten:
  • rascher Gewichtsverlust
  • die Katze ist weniger gesellig
  • die Katze putzt sich nicht mehr
  • sie hat starken Mundgeruch
  • vermehrtes Miauen

Welche Krankheiten kann eine Katze haben?



Katzenschnupfen (Feline Virale Rhinotracheitis)



Bei dem sogenannten Katzenschnupfen handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Sie kann durch verschiedene Viren hervorgerufen werden, wie zum Beispiel durch die „Calici-Viren” oder die „Herpes-Viren”. Aber auch diverse Bakterien, wie beispielsweise Mykoplasmen oder Chlamydien, können die Krankheit auslösen. Die Übertragung kann durch Tröpfchen (Tröpfcheninfektion) oder auch durch kontaminierte Gegenstände (Schmierinfektion) erfolgen. Die Inkubationszeit beträgt in den meisten Fällen ein bis fünf Tage.

Katzenschnupfen
Katze mit Katzenschnupfen (Feline Virale Rhinotracheitis)


Betroffene Katzen haben häufig sehr hohes Fieber und müssen oft niesen. Die Mandeln sind vergrößert, die Lymphknoten am Hals geschwollen und die Augen tränen stark. Um zu verhindern, dass diese sehr gefährliche Krankheit überhaupt erst entsteht, ist eine Impfung gegen Katzenschnupfen bei jeder Katze dringendst anzuraten. Wenn allerdings eine Samtpfote bereits infiziert ist, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser untersucht die Katze und verabreicht ihr sehr wahrscheinlich Antibiotika. Zudem kann es sein, dass sie zusätzlich noch ein bestimmtes Futter zu sich nehmen muss, dass das Immunsystem wieder aufbaut.

Katzenseuche (Panleukopenie)



Die sogenannte Katzenseuche, auch Panleukopenie genannt, zeigt sich durch Müdigkeit, Fressunlust, Fieberschübe und einem starken Flüssigkeitsverlust. Teilweise lassen die Beschwerden kurz nach und kommen dann aber wieder zurück. Das kann für die kleinen Tiere sehr anstrengend sein. Um ihnen das zu ersparen, sollte der Tierarzt frühestmöglich eine Untersuchung durchführen. Bestätigt sich der Verdacht, wird die Katzenseuche sehr wahrscheinlich mit Antibiotika behandelt. Gegen das Virus selbst wird mit sogenannten Serum-Antikörpern und Interferonen angegangen. Dabei handelt es sich um immunstimulierende Proteine, die die Heilung beschleunigen können. Wird die Katzenseuche früh genug erkannt, stehen die Heilungschancen sehr gut. Daher sollte lieber einmal zu viel anstatt einmal zu wenig beim Tierarzt vorbeigeschaut werden.

Parvovirose Impfung - Katze schützen vor Katzenseuche Magazin Icon

Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)



Bei der Felinen Infektiösen Peritonitis (FIP), auch ansteckende Bauchfellentzündung, genannt, handelt es sich um eine virale Infektionskrankheit. Sie ist die häufigste Todesursache bei Samtpfoten und verläuft zumeist sehr ähnlich. Am häufigsten erkranken noch sehr junge Katzen, die gerade einmal ein Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren erreicht haben. Aber auch sehr alte Tiere, ab 14 Jahren, bekommen die Krankheit. Wenn der Tierarzt FIP feststellt, kann er in den meisten Fällen nur noch die Symptome behandeln. Die Krankheit selber lässt sich leider noch nicht heilen. Es besteht allerdings die Möglichkeit, die eigene Katze dagegen impfen zu lassen.


Niereninsuffizienz



Hier muss man zwischen einer akuten und einer chronischen Niereninsuffizienz unterscheiden. Während bei der akuten Form eine vollständige Genesung möglich ist, endet ein chronischer Verlauf immer tödlich. Das wichtigste bei beiden Arten ist das frühzeitige Erkennen der Nierenprobleme.

Die Auslöser für eine akute Niereninsuffizienz können Vergiftungen (z.B.Ethylenglykol), bakterielle Infektionen (z.B. Corynebakterien), Viren, Pilze, ein Harnwegsverschluss durch einen Harnstein oder auch andere Erkrankungen im System, wie beispielsweise eine Herzinsuffizienz, sein. Die Symptome, beispielsweise viel trinken, aber nichts fressen oder vergrößerte und schmerzende Nieren, setzen sehr rasch ein. Rechtzeitig behandelt können sich die Nieren vollständig erholen.

Eine chronische Nierenerkrankung (CNE), auch chronische Niereninsuffizienz (CNI) oder chronisches Nierenversagen genannt, kann sich bei Katzen langsam und über mehrere Monate und Jahre hinweg entwickeln. Daher zeigen sich die Symptome erst recht spät und können teilweise nur schwer erkannt werden. Die CNE führt letztendlich immer zu einem völligen Versagen der Nieren und ist eine der häufigsten Todesursachen bei älteren Katzen.

Katze mit Niereninsuffizienz
Vermehrter Durst: Ein Symptom bei Niereninsuffizienz


Aus diesem Grund kann eine Diagnose im frühen Stadium, gepaart mit einer entsprechenden Behandlung, das Fortschreiten der Krankheit deutlich verlangsamen, das Befinden der Samtpfote verbessern und die Lebenserwartung erhöhen. Wichtig: Der Katzenbesitzer soll auf die folgenden Symptome achten und direkt reagieren, wenn die Katze diese aufweist:
  • vermehrter Durst
  • Teilnahmslosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • kein Appetit
  • stumpfes und verfilztes Fell
  • kein Interesse zu spielen
  • Erbrechen
  • häufiger Urinabsatz
  • Durchfall
  • Austrocknung
  • Mundgeruch
  • mangelnde Fellpflege
  • Verkriechen
  • möchte nicht gestreichelt werden
  • glanzlose oder eingesunkene Augen
Um möglichst frühzeitig bei einer chronischen Niereninsuffizienz reagieren zu können, sollte bei allen Katzen über sieben Jahren mindestens alle sechs Monate ein Nieren-Check inklusive Blutbild durchgeführt werden. Die Behandlung kann schließlich auf unterschiedliche Weisen erfolgen. Dabei spielt die Ernährung immer eine sehr wichtige Rolle. Die Samtpfote sollte von nun an nur noch spezielle Nahrung erhalten, die die Nieren entlasten. Zumeist wird diese über den Tierarzt bestellt, aber auch der Tierfutterhandel bietet mittlerweile eine große Auswahl an Spezialfutter an.

Schilddrüsen-Überfunktion, Hyperthyreose



Wenn eine Katze unter einer Schilddrüsen-Überfunktion, Hyperthyreose genannt, leidet, nimmt sie in den meisten Fällen recht schnell ab, obwohl sie eigentlich genauso viel frisst wie gewohnt. Betroffene Tiere übergeben sich außerdem recht häufig, haben Durchfall, setzen vermehrt Urin ab und sind häufig auch hyperaktiv. Der ganze Stoffwechsel ist schlicht und einfach durcheinander.

Vorwiegend sind Tiere betroffen, die bereits über acht Jahre alt sind. Da die ersten Anzeichen in vielen Fällen noch recht mild ausfallen, wird die Krankheit häufig übersehen.

Die Hyperthyreose kann auf folgende Weisen behandelt werden:
  • Medikamentöse Therapie
  • Radioaktive Therapie
  • Chirurgische Therapie und
  • Diät mit speziellem Alleinfutter
In vielen Fällen reicht es aus, wenn die betroffenen Katzen ein spezielles Futter bekommen und Medikamente einnehmen. Letztere regulieren die Produktion des Schilddrüsenhormons Thiamazol und können in das Nassfutter gegeben werden. Um die Wirkung der Medikamente zu überprüfen, sollten regelmäßige Blutuntersuchungen erfolgen.

Flöhe



Flöhe sind sehr klein, können sich im Katzenfell gut verstecken und werden oft nicht sofort erkannt. Wenn sich eine Katze sehr oft kratzt, ist dies möglicherweise ein Hinweis auf einen Befall. Der Besitzer kann auch prophylaktisch nachschauen, ob die eigene Samtpfote Flöhe angeschleppt hat. Hierfür kämmt er sie ganz einfach mit einem speziellen Flohkamm. Wenn auf diesem viele kleine schwarze Kügelchen hängen bleiben, hat sich sein Verdacht fast bestätigt. Zur Sicherheit drückt er sie aber noch unter Zuhilfenahme eines Blattes Küchenpapier aus. Wenn sich das Papier rötlich-braun färbt, handelt sich sehr wahrscheinlich um Flohkot.

Katze hat Flöhe

In diesem Fall sollte zwingend ein Arzt aufgesucht werden, denn viele Katzen sind gegen den Speichel der Flöhe allergisch, was bedeutet, dass sie sich nicht nur sehr oft kratzen müssen, sondern sogar auch an einigen Stellen Fell verlieren können. Der Tierarzt untersucht die Katze ebenfalls auf einen Flohbefall, um bei Bedarf sofort die passenden Maßnahmen einzuleiten. In den meisten Fällen reicht es aus, das Fell mit einem speziellen Shampoo oder Spray zu behandeln. Zusätzlich sollten alle Plätze, an denen die Samtpfote sehr häufig liegt, wie zum Beispiel der Kratzbaum oder das Katzenbett, mehrmals gründlich gereinigt werden, um alle Flöhe und Eier effektiv zu entfernen.

Zecken



Gerade Freigänger bringen gerne Zecken mit nach Hause. Aus diesem Grund sollten sie regelmäßig von ihren Besitzern auf die unliebsamen Parasiten untersucht werden. Leicht lassen sich noch nicht angesaugte, auf der Samtpfote herumkrabbelnde Exemplare entfernen. Hat sich die Zecke einmal an der Katze fest gebissen, hilft nur noch spezielles Werkzeug wie eine Zeckenzange, eine Pinzette oder ein Zeckenlasso, um sie möglichst schnell zu entfernen. Hierfür wird das Fell soweit wie möglich zur Seite geschoben, der Zeck mit dem gewählten Utensil möglichst dicht am Körper gepackt und dann mit einer geraden oder drehenden Bewegung langsam herausgezogen. Wichtig dabei ist, dass dies im 90 Grad Winkel zur Katze erfolgt. Nachdem die Zecke entfernt wurde, bitte kontrollieren, ob der Kopf samt Stechapparat ebenfalls herausgezogen wurde. Steckt dieser noch in der Haut, sollte er unbedingt von einem Tierarzt entfernt werden.

Würmer



Wenn eine Katze Würmer hat, zeigen sich zumeist folgende Symptome:
  • Mangelerscheinungen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Juckreiz am Anus
  • stumpfes Fell
  • Appetit- und Gewichtsverlust
  • aufgeblähter „Wurmbauch“
Wer diese Symptome bei seiner Katze entdeckt, sollte zur Sicherheit einen Tierarzt aufsuchen, der anhand der Laboruntersuchung einer Stuhlprobe schnell erkennen kann, um welche Art Würmer es sich handelt. Dementsprechend wählt er ein passendes Medikament aus, dass die Katze mehrere Tage oder auch Wochen einnehmen muss. Hierbei stehen unterschiedlichste Darreichungsformen, wie Tabletten, Pasten oder auch sogenannte Spot-On-Lösungen, zur Auswahl. Wichtig ist, dass der Besitzer sich immer an die empfohlene Dosierung hält. Dann sollten die Würmer in wenigen Tagen oder Wochen verschwunden sein.

Toxoplasmose



Die sogenannte Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch einen speziellen Parasiten mit dem Namen Toxoplasma gondii entsteht. Vorsicht: nicht nur Katzen und andere Tiere, sondern auch Menschen können betroffen sein. Daher sollte bei den ersten Anzeichen schnell reagiert werden. Häufig leiden die erkrankten Katzen unter Fieber sowie Gelenkschmerzen und werden mit symptomlindernden Medikamenten, bei einem schwereren Verlauf mit Antibiotika, behandelt . In vielen Fällen klingen die Beschwerden aber spontan wieder ab und die Heilung tritt von allein ein.

Katzenleukämie



Ausgelöst wird die Katzenleukämie durch das feline Leukämie-Virus (FeLV), dass zu einer schweren Erkrankung des ganzen Körpers, allen voran des Lymphsystems, führen kann. Es wird über Blut, Speichel, Kot, Urin, Tränenflüssigkeit und über die Gebärmutter an das ungeborene Katzenbaby (nicht zwangsläufig) übertragen. Besonders gefährdet sind Freigänger, junge Katzen in den ersten 2 Lebensjahren, sowie immunschwache Samtpfoten. Ist das Immunsystem des Tieres stark genug, überwindet es die Virusinfektion in einem frühen Stadium und die Katzenleukämie bricht nicht aus. Wird die Viruslast zu hoch, vermehrt sich das FeLV über das Lymphsystem und die Erkrankung kann nicht mehr aufgehalten werden. Es kommt zu den unterschiedlichsten Symptomen, allen voran Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und ein schwaches Immunsystem. Im weiteren Krankheitsverlauf kommen bösartige Tumore, allen voran Lymphome, und je nach befallenem Körperbereich spezifische Beschwerden hinzu.

Katzenleukämie ist die schlimmste Infektionskrankheit bei Katzen. Bei dem Verdacht darauf, ist ein spezifischer Bluttest beim Tierarzt dringendst angeraten, um sich Gewissheit zu verschaffen. Bis jetzt gibt es noch keine Therapie, mit der sie geheilt werden kann. Die Stärkung des Immunsystems des betroffenen Tieres und eine medikamentöse Behandlung der Symptome kann etwas Linderung verschaffen. Leider haben Samtpfoten, bei denen die Krankheit ausgebrochen ist, in den meisten Fällen nur noch eine geringe Lebenserwartung. Die prophylaktisch angebotene Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern, bietet aber keinen 100%igen Schutz.

Katzendiabetes (Feliner Diabetes mellitus)



Mit feliner Diabetes mellitus ist die Zuckerkrankheit bei Katzen gemeint, bei der je nach Ursache 3 Typen unterschieden werden. Typ I Diabetes ist, ähnlich wie beim Menschen, eine angeborene Störung der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Beim Typ II handelt es sich um eine erworbene Schwäche im Insulinstoffwechsel, der vorrangig übergewichtige, kastrierte Kater ab 5 Jahren betrifft. Der IIIer Typus wird auch sekundärer Diabetes genannt und zeichnet sich durch die Schädigung der Bauchspeicheldrüse aufgrund einer anderen Erkrankung des Tieres aus.

Eine betroffene Katze hat ein vermehrtes Durstgefühl, erhöhten Harndrang, große Fresslust, ein recht glanzloses, manchmal auch struppiges, Fell und vermehrt Harnwegsinfekte. Darüber hinaus ist durch den kontinuierlich erhöhten Blutzuckerspiegel mit Folgeschäden zu rechnen, wie zum Beispiel mit neuronalen Dysfunktionen und ein Schwinden der Muskelkraft. Im weiteren Krankheitsverlauf kann es vermehrt zu Abgeschlagenheit, Erbrechen, Durchfall und Verweigerung des Fressens kommen. Viele erkrankte Samtpfoten haben einen unregelmäßigen Gang, der durch eine Schwäche an den Hinterläufen hervorgerufen wird.

Auch bei dieser Katzenkrankheit ist die Früherkennung das Um und Auf für eine erfolgreiche Behandlung. Allen voran muss die Ernährung umgestellt werden - das Futter sollte kohlenhydratarm sein und regelmäßig verabreicht werden. In den meisten Fällen reicht es, ein spezielles Medikament beizumischen, um den Blutzucker zu senken. Wenn sich die Beschwerden so nicht beheben lassen, wird eine Insulintherapie zwingend nötig. Bei einer rechtzeitigen Diagnose und einer konsequenten Durchführung, der mit dem Tierarzt vereinbarten Maßnahmen, kann die Katze ein langes und beschwerdefreies Leben führen.

Für alle Katzenkrankheiten gilt: Beobachten sie ihre Samtpfote gut, denn das Wohl des Tieres hat oberste Priorität. Daher wird der Tierarzt besser einmal zu oft, als einmal zu wenig aufgesucht!

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Zuletzt geändert am/um: 10.04.2020 um 20:15

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