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Krebse im Aquarium halten - Neugierig & pflegeleicht

18.09.2014 um 08:19 (Letzte Aktualisierung: 07.03.2020)


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Krebse sind interessante und je nach Art relativ pflegeleichte Aquariumbewohner. Allerdings sind sie sehr neugierig und erkunden gerne ihre Umgebung, man muss also unbedingt darauf achten, dass sie nicht ausbrechen können. Es ist wichtig, dass sie nicht an Luftschläuchen, Pumpen und anderen Gegenständen hochklettern können. Zudem muss das Aquarium sicher und lückenlos abgedeckt sein. Sonst büxen Krebse nämlich gerne aus und verenden im schlimmsten Fall, wenn man sie nicht rechtzeitig findet und zurück in ihre Unterwasserwohnung setzt.

Roter Krebs im Aquarium

Vor der Anschaffung von Krebsen sollte man sich ausführlich über die Bedürfnisse der verschiedenen Arten und ihre Verhaltensweisen informieren. Für Einsteiger in der Krebshaltung werden häufig die kleinen und ziemlich pflegeleichten Zwergflusskrebse empfohlen, besonders hübsch ist der Orangen-Zwergkrebs.

Die Größe des Beckens ist von der Größe und natürlich der Anzahl der Krebse abhängig. Aber auch das Bewegungsbedürfnis spielt eine Rolle. Da Krebse überwiegend am Boden unterwegs sind, ist vor allem die Größe der Bodenfläche entscheidend, weniger das Aquariumvolumen.

Krebse buddeln und graben gerne im Substrat und gestalten das Aquarium nach einigen Vorstellungen um. Bei größeren Krebsen kann diese Tätigkeit zum Glasbruch führen. Schutz bieten zum Beispiel Plexiglasscheiben, die man vor dem Befüllen auf den Aquariumboden legt. Da die Grabungsaktivitäten nicht besonders gut für die Wasserqualität sind, braucht ein Krebsaquarium unbedingt eine gute Filteranlage und gute Belüftung, damit die Tiere sauberes und sauferstoffreiches Wasser haben.

Was die Beleuchtung angeht sind sie weniger anspruchsvoll. Die dämmerungs- und nachtaktiven Wasserbewohner mögen es gerne etwas schummrig, zu starke Lichteinstrahlung und einen Standort mit direkter Sonneneinstrahlng sollte man also vermeiden. Als Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten können zum Beispiel Moorkienwurzeln, große Steine und Tonröhren dienen.

Im Prinzip kann man Krebse in einem ausreichend großen Aquarium gut zusammen mit Artgenossen und Fischen halten (Welche Fischarten passen zusammen). Bevor man die Krebs-WG zusammenstellt, sollte man sich aber von einem Fachmann beraten lassen. Denn während zum Beispiel Cherax-Krebse in der Regel auch Garnelen in Ruhe lassen, würden sie bei anderen Krebsen schnell zum Opfer werden. Andersrum können auch große, räuberische Fische den Krebsen während der Häutung gefährlich werden. Außerdem haben manche Krebse einen Hang zum Kannibalismus – hält man zu viele in einem Becken, fressen die Stärksten ihre Artgenossen auf.

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Zuletzt geändert am/um: 07.03.2020 um 12:20

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