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Herzensbrecher aus den Anden: Alpakas richtig halten

30.03.2014 um 20:12 (Letzte Aktualisierung: 06.03.2020)


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Alpakas werden in Europa als Bauernhoftiere immer beliebter. Kein Wunder: Die hübschen Geschöpfe aus den südamerikanischen Anden sind hübsch und freundlich, sie liefern die hochwertige Alpakawolle Magazin Icon und werden immer öfter auch als Therapietiere eingesetzt. Da sie sehr genügsam sind, ist ihre Haltung relativ einfach. Trotzdem sollte man einige Regeln beachten, damit sich die Alpakas wohlfühlen.

Alpaka Familie auf der Weide

Alpakas brauchen Artgenossen und Auslauf



Alpakas sollte man auf keinen Fall einzeln halten, sie brauchen mindestens einen anderen Artgenossen. Besser ist aber eine größere Gruppe, da die Herdentiere dann merklich entspannter werden. Einen Alpakahengst und eine oder mehrere Alpakastuten sollte man nur dann zusammen auf eine Weide lassen, wenn man zielgerichtet züchten will. Ansonsten verstehen sich auch Hengste oder Stuten untereinander gut. Wer nicht in die Alpakazucht einsteigen will, ist mit Wallachen gut bedient. Die kastrierten Hengste vertragen sich gut mit Stuten und Hengsten und sind zudem günstiger in der Anschaffung.

Da sich Alpakas gerne bewegen und draußen sind, ist ein mindestens zwei Meter hoher Offenstall, der die Tiere vor der Witterung schützt, ihnen aber ermöglicht, nach Belieben rein und raus zu gehen, ideal. Pro Tier sollte man mit mindestens zwei Quadratmeter Stallfläche rechnen. Bei der Weidefläche gilt die Richtlinie, dass man auf einem Hektar maximal zwölf Alpakas halten kann.

Alpakas sind gute Futterverwerter und recht genügsam. Abhängig von der Weidefläche sind Gras und der freie Zugang zu einem Salz- und Mineralleckstein ausreichend. In der kalten Jahreszeit und bei trächtigen Alpakastuten kann es aber notwendig sein, Kraftfutter zuzufüttern.

An die Umzäumung stellen die hübschen Schwielensohler allerdings höhere Ansprüche: Der Maschendraht- oder Elektrozaun sollte rund 1,30 Meter hoch sein und so tief angebracht sein, dass kein Tier darunter durchschlüpfen kann. In ihrer Heimat sind Alpakas starken Witterungs- und Temperaturschwankungen ausgesetzt, mit dem hiesigen Klima kommen deshalb in der Regel prima zurecht. Auf ihrer Weide sollte aber auf jeden Fall ein Unterstand oder der oben beschriebene Offenstall stehen.

Wie pflegt man Alpakas?



Alpakas müssen einmal pro Jahr geschoren werden. Etwa alle acht Wochen sollten die Zehennägel kontrolliert und gegebenenfalls gekürzt werden. Wie die Nägel nutzen sich auch die Zähne bei den meisten Tieren von selber ab, aber auch hier sind Kontrollen fällig.

Bevor man sich für die Anschaffung von Alpakas entscheidet, sollte man sich ausführlich mit den Haltungsansprüchen dieser Tiere beschäftigen, Fachliteratur lesen und Alpakazüchter besuchen.
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Zuletzt geändert am/um: 06.03.2020 um 19:17

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