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Hunderassen
Tibet Terrier
| Größe: |
35 bis 45 cm |
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| Gewicht: |
8 bis 15 kg |
| Lebenserwartung: |
bis zu 16 Jahre |
| Ursprungsland: |
Tibet |
| Farbe: |
Weiß, creme, golden, schwarz, grau, zwei- oder dreifarbig |
| Kurzbeschreibung: |
Lustiger und robuster Hütehund in vielen attraktiven Fellfarben |
| Pflege: |
aufwendig |
| Haltung in der Stadt: |
möglich |
| Gesundheit: |
vermehrte Neigung zu Ohrenentzündungen |
| Erziehung: |
konsequent aber liebevoll |
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Der Tibet Terrier diente einst den Bauern und Hirten Tibets als Hüte- und Begleithund. Somit ist auch sein deutscher Name falsch, denn er ist eigentlich gar kein Terrier, sondern wird zu den Hütehunden gezählt. Sein tibetischer Name lautet Tibet Apso. Die gezielte Zucht erfolgte früher in den Klöstern und besonders begabte Hunde wurden von den Mönchen als Geschenk weitergegeben. So gelangte die Rasse auch nach Europa. Einer britischen Ärztin wurde zum Dank für ihre Dienste in einem indischen Kloster ein Tibet Terrier-Pärchen geschenkt. Sie nahm es mit nach Großbritannien und begann mit der Zucht. Somit entwickelte sich der Tibet Terrier seit Beginn des 20. Jahrhunderts weltweit zum beliebten Familienhund.
In ihrer ursprünglichen Heimat herrschte ein raues Klima und die Hunde mussten sich sicher in der bergigen Landschaft zurechtfinden. Daher sind sie auch heute noch sehr eigenständig und selbstbewusst. Mit einer konsequenten aber liebevollen Erziehung sollte daher bereits im Welpenalter begonnen werden. Tibet Terrier sind sehr verspielt und intelligent. Wer diese Eigenheiten nützt, kann diesen Hunden viel beibringen. Sie eignen sich auch gut für Hundesportarten wie Agility oder Dogdancing. Ansonsten lieben sie ausgedehnte und abwechslungsreiche Spaziergänge. Sie können bei ausreichender Bewegung auch gut in einer Stadtwohnung gehalten werden. Tibet Terrier sind gut für Familien mit Kindern geeignet. Sie sind robust, anpassungsfähig und fröhlich. Sie sind auch gerne mit anderen Hunden zusammen und fügen sich gut in Hundegruppen ein. Fremden Menschen gegenüber sind sie jedoch reserviert und es kann vorkommen, dass sie Ungewöhnliches durch lautes Bellen melden.
Das lange Fell benötigt natürlich Pflege. Mindestens zweimal wöchentlich sollte ein Tibet Terrier ausgiebig gebürstet werden. Der Vorteil des langen Fells ist, dass abgestorbene Haare nicht einfach ausfallen, sondern ausgebürstet werden. Somit sind Tibet Terrier auch für Allergiker gut geeignet. Wer möchte, kann das lange Haarkleid im Sommer auch etwas stutzen lassen.
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