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Sicherer Freilauf für Frettchen - Gefahrenquellen beseitigen

03.05.2014 um 18:30 (Letztes Update: 12.03.2020)

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Frettchen sind charmante Rabauken, die beim obligatorischen täglichen Freilauf in Windeseile die Wohnung auf den Kopf stellen können. Von unstillbarer Neugier, Bewegungsdrang und Freude am Spiel getrieben, klettern sie in jeden Schrank, kriechen in jede Nische, ziehen die Tischdecke mitsam dem guten Geschirr vom Tisch, verteilen den Inhalt des Mülleimers in der Küche und graben in jedem Blumentopf. Schon aus eigenem Interesse sollte man also die kostbaren chinesischen Vasen sicher verstauen und Schranktüren gut verschließen, bevor man die kleinen Raubtiere auf sein Wohnzimmer loslässt. Auch eine Katzentoilette darf nicht fehlen – mit ein wenig Training werden die meisten Frettchen nämlich zumindets mehr oder weniger stubenrein. Zudem ist es enorm wichtig, potentielle Gefahrenquellen zu erkennen und zu beseitigen. Denn mit ihrem Übermut bringen sich Frettchen nicht selten in Gefahr, ein unachtsam geöffnetes Fenster kann schnell tödliche Unfälle provozieren.

3 Frettchen auf Erkundungstour

Gefahrenquellen für Frettchen


Grundsätzlich sollten sich Frettchen nur unter Aufsicht frei in der Wohnung bewegen.
Um zu verhindern, dass sie auf eigene Faust die weite Welt erkunden oder eingeklemmt werden, muss man darauf achten, Türen und Fenster immer gut geschlossen zu halten. Auf den Balkon dürfen die Tier nur, wenn dieser gut gesichert ist – sonst fallen sie beim Klettern und Balancieren nämlich womöglich von der Brüstung.

Besonders junge Frettchen probieren gerne alles, was sie zwischen die Pfoten bekommen – von kleinen Plastikpüppchen über Ohrstöpseln bis zu Hydrokultur-Steinchen. Da so ein Speiseplan auch dem robustesten Stinkmarder auf den Magen schlägt und im schlimmsten Fall zum lebensgefährlichen Darmverschluss führen kann, sollte man nichts herumliegen lassen, was so kleinteilig ist, dass die Gefahr des Verschluckens besteht. Das gleiche gilt für Fäden, Schnüre und Gummibänder. Die finden die Frettchen zwar spannend und wollen sie unter Umständen auch zum Auspolstern ihres Schlafplatzes nutzen, doch sie können sich um den Hals verheddern. Und natürlich sollten Putzmittel und gefährliche Chemikalien hinter verschlossenen Türen aufbewahrt werden.

Waschmaschinen und Trockner üben wie alle Höhlen eine magische Anziehungskraft auf Frettchen aus. Man sollte diese Maschinen deshalb immer geschlossen halten und vor jeder Nutzung sicherheitshalber kontrollieren, dass auch wirklich kein Tier in der Trommel sitzt. Auch offene Toiletten und mit Wasser gefüllte Gießkanen können zur tödlichen Falle werden. Es versteht sich von selbst, dass Kerzen aus bleiben, wenn die lustigen Pelznasen unterwegs sind. Vorsicht ist aber auch mit anderen Hitzequellen wie dem Herd und dem Bügeleisen geboten. Da die vorwitzigen Vierbeiner ihre Nase buchstäblich in alles stecken, sollten man Steckdosen mit Kindersicherungen versehen und freiligende Stromkabel (Reinbeißen tödlich!) vermeiden.

Artikel Empfehlung: Frettchen Haltung: Wichtig vor dem Kauf eines Frettchens!
Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 13:46

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