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Küken aus dem Brutkasten - Inkubatoren Arten & Infos


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Es gibt verschiedene Gründe, aus denen Geflügelbesitzer den Nachwuchs für den Hühnerstall nicht von einem Huhn, sondern von einer Maschine ausbrüten lassen: Zum einen haben viele moderne Hühnerrassen keinen Bruttrieb mehr. Zudem ermöglicht der Brutkasten das Ausbrüten von sehr vielen Küken. Die Anwendung der Apparate ist nicht schwierig, wenn man einige Regeln befolgt. Zunächst einmal sollte man aber abklären, welche Art von Brüter man für seine Kükenaufzucht benötigt.

Küken im Inkubator

Schrank- oder Flächenbrüter


Kleine Züchter kommen in der Regel mit einem Flächenbrüter aus. In diese kann man je nach Modell 20 bis 40 Eier gleichzeitig einlegen. Schrankbrüter sind oft in zwei Bereiche unterteilt, in einem findet die Vorbrut bis zum 18. Tag statt, im anderen Teil schlüpfen die Küken. Anders als im Flächenbrüter kann man so laufend neue Eier und insgesamt eine größere Stückzahl pro Saison einlegen.

Eier wenden: per Hand, voll- oder halbautomatisch


Der Brutkasten steht am besten in einem gut durchlüfteten Raum und nicht im direkten Sonnenlicht. Auch starke Erschütterungen sollten vermieden werden. Ungeschlüpfte Küken reagieren empfindlich auf Schwankungen der Temperatur (rund 37,5 Grad) und Luftfeuchtigkeit, diese beiden Faktoren werden in modernen Brutapparaten vollautomatisch gesteuert. Trotzdem muss natürlich täglich kontrolliert werden, ob die Technik funktioniert und gegebenfalls auch Wasser nachgefüllt werden, damit die Luftfeuchtigkeit von 70 (Vorbrut) bis 90 Prozent (Schlupfphase) erreicht werden kann. Damit Krankheitserreger von Anfang an keine Chance haben, sollte man auf Sauberkeit achten.



Einige große Geräte übernehmen sogar das Wenden der Eier. Bei einfachen Flächenbrütern erledigt der Züchter das noch ein bis zweimal pro Tag selber. Damit man kein Ei vergisst, sollte man alle Eier markieren, zum Beispiel mit zwei Buchstaben. Die Zwischenlösung sind halbautomatische Wender, mit denen man mithilfe von einem Hebel, der Rollen in Bewegung setzt, schnell und einfach mehrere Eier auf einmal wenden kann.

Das Drehen der Eier, um das sich normalerweise das Huhn kümmert, garantiert, dass die Keimscheibe ständig mit nährstoffreichem Dotter in Berührung kommt. Außerdem wird durch das Wenden verhindert, dass der heranwachsende Embryo an der inneren Eihaut festklebt.

Ab dem 18. Bruttag wendet man nicht mehr, damit sich die Küken auf das Schlüpfen vorbereiten können.

Artikel Empfehlung: So gelingt die Kükenaufzucht
Zuletzt geändert am/um: 07.07.2022 um 16:54

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