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Stress bei Pferden reduzieren - 5 Tipps

11.08.2014 um 08:48 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Für Pferde ist langfristiger und übermäßiger Stress genauso ungesund wie für uns. Denn Stress versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, das Pferd schläft weniger gut, wird anfälliger für Infektionen und Verletzungen. Besonders das Risiko eines Magengeschwürs (Magengeschwür bei Pferden) steigt. Naturgemäß sinkt auch bei einem gestressten Tier irgendwann die Lern- und Leistungsbereitschaft.

Gestresstes Pferd beruhigen

In einem Pferdeleben gibt es etliche Stressfaktoren. Bei Sportpferden ist das recht offensichtlich, aber auch Freizeitpferde können unter Stress leiden. Ursachen können zum Beispiel ein unausgewogener Trainingsplan, bei dem das Pferd die ganze Woche nichts tut und dann am Wochenende einen mehrstündigen Ritt absolvieren muss oder schlechtes Herdenmanagement, bei der die rangniedrigen Tiere vom Futterplatz verjagt, getreten und gebissen werden, sein.

Nicht jeder Stress lässt sich vermeiden, jeder Reitstall- und Pferdebesitzer sollte diesen Faktor im Pferdeleben aber so klein wie möglich halten.

5 Tipps zur Stressreduktion beim Pferd:
  • Artgerechte Haltung, zum Beispiel in Laufställen, mit viel Auslauf, Zugang zur Weide, Wälzmöglichkeiten (Wälzen ist für Pferde Wellness pur Magazin Icon) und täglichem Kontakt mit Artgenossen beugt stressbedingten Erkrankungen vor. Wichtig ist aber, dass die Infrastruktur des Stalles stimmt und die Herdenzusammensetzung harmonisch ist.

  • In die Herde sollten neue Pferde nur selten und wenn doch, dann langsam in die Gruppe integriert werden.
    Um Stress beim Training zu vermeiden, sollte man auf regelmäßigen Unterricht Wert legen. Anforderungen dürfen nur langsam gesteigert werden.

  • Unpassende Ausrüstung, zum Beispiel ein zu enger Sattel, verursacht Schmerzen und dadurch Stress. Die Ausrüstung sollte deshalb regelmäßig überprüft werden.

  • Eine gute, fachgerechte Ausbildung und ein enges Vertrauensverhältnis zum Menschen verhindert Stress in alltäglichen Situationen wie etwa beim Verladen, beim Überqueren der Brücke oder beim Springtraining.

  • Fresspausen sollten möglichst klein sein. Kraftfuttergaben sollten deshalb auf mehrere kleine Portionen am Tag verteilt werden. Wichtig ist vor allem ausreichend Raufutter (qualitativ gutes, blattreiches Wiesenheu). Bietet man das Heu in engmaschigen Heunetzen an, sind Pferde Stunden mit der Futteraufnahme beschäftigt.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 15:31

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Foto 1: Tomasz Zajda - stock.adobe.com

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