Zuchtvereine

Zuchtvereine-Verzeichnis Österreich

Verifizierte Zuchtvereine für viele Rassen bzw. Tierarten im Überblick
Zuchtvereine 1-20 von 100 Verein eintragen
5 ZVR: 954115904
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2 ZVR: 108549322
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289 ZVR: 467970370
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14 ZVR: 493640587
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17 ZVR: 922430651
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9 ZVR: 138631868
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1 ZVR: 901635954
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6 ZVR: 545002999
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5 ZVR: 365230320
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7 ZVR: 231243103
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11 ZVR: 7955961
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9 ZVR: 664330708
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10 ZVR: 221029382
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10 ZVR: 729974951
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10 ZVR: 994996472
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3 ZVR: 735433747
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6 ZVR: 286640197
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Zuchtvereine in Österreich – ein Überblick für künftige Hundehalter


Rund um Zuchtvereine – vor allem bei Hunden und Katzen – kursieren viele Begriffe: „Papiere", „Ahnentafel", „Stammbaum", „ÖKV", „FCI", „Hybridhund". Was davon was bedeutet, ist für Außenstehende oft schwer zu durchschauen. In den nachfolgenden Fragen und Antworten versuchen wir zu erklären, worin sich Zuchtvereine unterscheiden und worauf du als künftiger Hundehalter achten solltest. Es geht uns hierbei nicht darum, einzelne Vereine zu bewerten, sondern darum, dir die richtigen Fragen an die Hand zu geben.

Was bedeuten „Papiere", Ahnentafel bzw. Stammbaum?

Beim Hund spricht man von der Ahnentafel, bei der Katze vom Stammbaum (beides auch Abstammungsurkunde genannt). Ein solches Dokument hält die Vorfahren eines Tieres über mehrere Generationen fest und sagt aus, von welchen Tieren ein Welpe oder Kätzchen abstammt – mehr nicht. Es ist kein automatischer Nachweis dafür, dass ein Tier gesund, wesensfest oder seriös aufgezogen ist.
Wichtig zu wissen: „Papiere" sagt für sich genommen wenig aus: Jeder Verein kann eigene ausstellen, einen geschützten Standard dahinter gibt es nicht. Was zählt, ist, wer sie ausgestellt hat. Je nachdem, wer sie ausstellt, steht etwas völlig anderes dahinter – von einem strengen, international anerkannten Regelwerk bis hin zu einer reinen Abstammungsbescheinigung ohne weitere Auflagen. Ein Papier ist also nicht gleich ein Papier.

Sind Papiere eine Garantie für einen gesunden Hund?


Kurz gesagt: nein. Kein System – ob FCI oder nicht – garantiert, dass ein einzelner Welpe gesund, gut sozialisiert und seriös aufgezogen ist.

Nach fast 20 Jahren tieranzeigen.at können wir eines mit Sicherheit sagen: Seriöse und unseriöse Züchter gibt es in allen Lagern. Papiere sind ein gutes Zeichen, aber keine Gewähr.

Was am Ende wirklich zählt, ist die konkrete Praxis des einzelnen Züchters.

Was ist der ÖKV (FCI)?


Der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) ist seit 1909 der Dachverband des organisierten Hundewesens in Österreich. Er ist Mitglied der FCI (Fédération Cynologique Internationale), des internationalen kynologischen Dachverbands, dem auch der deutsche VDH und viele weitere nationale Verbände angehören.

Verbindlich sind in diesem System einheitliche FCI-Rassestandards sowie die Zucht- und Eintragungsordnung des ÖKV. Die Abstammungsurkunden werden zentral über das Österreichische Hundezuchtbuch (ÖHZB) geführt, tragen das Logo von FCI und ÖKV und sind dadurch international – innerhalb der gesamten FCI – anerkannt.

Die Mitgliedsvereine des ÖKV können dabei eine einzelne Rasse (Spezialklub) oder mehrere Rassen betreuen; einzelne Rassen werden auch direkt vom ÖKV betreut. Es gibt also nicht „einen Verein pro Rasse", sondern ganz unterschiedliche Vereinsmodelle.
Wichtig: Papiere bedeuten nicht automatisch „gesundes Tier" (Stichwort: Qualzucht)

Vereine außerhalb des ÖKV


Neben dem ÖKV gibt es zahlreiche eigenständige Vereine und Register, die ebenfalls Ahnentafeln ausstellen – oft als „freie", „nicht-FCI" oder „Dissidenz" Vereine bezeichnet.

Das Spektrum ist breit: Es reicht von Vereinen mit eigenen, durchaus anspruchsvollen Zuchtbestimmungen bis hin zu Stellen, deren „Papiere" im Wesentlichen die Abstammung bescheinigen, ohne ein vergleichbares Regelwerk oder eine Gesundheitsvorgabe dahinter.

Das heißt nicht, dass Papiere eines nicht-FCI-Vereins grundsätzlich weniger wert wären – aber sie bedeuten etwas anderes und werden außerhalb des jeweiligen Vereins häufig nicht anerkannt. Entscheidend ist daher weniger das Logo auf dem Dokument als die Frage: Welche konkreten Regeln, welche Gesundheitsauflagen und welche Kontrolle stehen tatsächlich dahinter?
Wichtig: Papiere bedeuten nicht automatisch „gesundes Tier" (Stichwort: Qualzucht)

Was sind Hybridhunderassen (z. B. Goldendoodle)?


Hybridhunderassen sind gezielte Kreuzungen zweier Rassen – der Goldendoodle etwa aus Golden Retriever und Pudel, der Labradoodle aus Labrador und Pudel. Sie sind keine von der FCI anerkannten Rassen, es gibt für sie keinen einheitlichen, verbindlichen Rassestandard.

Auch für solche Hybridhunde stellen manche Vereine „Ahnentafeln" aus. Eine solche Urkunde belegt die Elterntiere – sie macht aus dem Hund aber keine standardisierte Rasse mit verbindlichen Zuchtregeln, wie man sie aus dem FCI-System kennt.

Für dich als Käufer heißt das vor allem: wissen, was man kauft. Ein Hybridhund kann ein wunderbarer Familienhund sein. Aber „mit Papieren" bedeutet hier etwas anderes als bei einer FCI-anerkannten Rasse – und der Preis sollte das widerspiegeln. Sei vorsichtig, wenn ein Hybridhund mit dem Versprechen von „Rassehund-Papieren" zum Rassehund-Preis angeboten wird.

Worauf sollte ich beim Züchter achten?


Unabhängig vom Verein helfen ein paar einfache Fragen, einen seriösen Züchter zu erkennen:

Was hält tieranzeigen.at von Qualzuchten in Zuchtvereinen?


Wir nehmen nicht jeden Verein in unser Zuchtverein-Verzeichnis auf. Eine Aufnahme ist unter anderem nicht möglich, wenn:
  • im Verein ausschließlich eine bei uns als Qualzucht deklarierte Rasse gezüchtet wird,
  • die Vereinsführung selbst einen vergleichbaren Kleinanzeigenmarkt betreibt,
  • es sich um einen Verein/Verband handelt, dem weitere Vereine untergeordnet sind.
Über die Aufnahme entscheiden wir im Einzelfall; ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Mehr dazu in unseren AGB.

Vereine, die mehrere Rassen betreuen, können aufgenommen werden – dürfen eine bei uns als Qualzucht deklarierte Rasse über ihren Verzeichnis-Eintrag aber in keiner Weise bewerben. Damit bleibt unsere Haltung klar und für alle nachvollziehbar.
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