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Flugreise mit Hund: stressfreie Planung - Fliegen mit Hund



Hund neben Flugzeug
Immer mehr Hundebesitzer möchten ihren kleinen Liebling mit in den Urlaub nehmen. Ist die Strecke für das Auto oder die Bahn zu weit, so muss oft auf das Flugzeug zurückgegriffen werden. Bereits im Vorfeld müssen sich Hundebesitzer über die jeweiligen Bestimmungen der Fluggesellschaft informieren. Auch ein Besuch beim Tierarzt sollte vor dem ersten Flug nicht vernachlässigt werden. Jeder Hund reagiert auf Stresssituationen unterschiedlich. Um die Gesundheit des Hundes zu gewährleisten, sollte deshalb immer überlegt werden, ob der Hund eventuell ein Beruhigungsmittel benötigt oder nicht. Auch die Kosten spielen bei einem Hundetransport im Flugzeug eine nicht unerhebliche Rolle. Jeder Flughafen und jede Fluggesellschaft hat unterschiedliche Preise, welche sich jedoch immer nach Größe und Gewicht des Hundes richten. Auch die Frage ob der Hund in der Flugzeugkabine oder im Frachtraum transportiert wird ist hierbei von Bedeutung. Menschen, die auf die Hilfe des Hundes angewiesen sind, da er als Schutzhund oder Blindenhund eingesetzt wird, bezahlen meist keine separaten Transportkosten.

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Bei der Planung einer Flugreise mit Hund ist nicht nur die Hinreise in das Zielland, sondern vor allem auch die Rückreise nach Deutschland, oder Österreich zu beachten. Ausländische Flughäfen haben oftmals andere Kontrollen und Bestimmungen im Flughafen selbst. Am 1. Oktober 2004 wurde die Regelung für die Verbringung von Hunden, Katzen und Frettchen sowohl zwischen dem Mitgliedsstaat als auch aus Drittländern in die EU (EG) Nr.998/2003 aufgesetzt und ist seither zu beachten.

Darf jeder Hund mit dem Flugzeug fliegen?

Wenn eine Fluggesellschaft den Transport von Tieren nicht ausschließt, so darf generell jeder Hund mit an Bord. Die Bestimmungen jedes Unternehmens und Flughafens sind dabei jedoch immer einzuhalten. Generell brauchen Tiere auf allen Reisen, welche Ländergrenzen überschreiten, einen EU-Heimtierausweis (Pet-Passport). Dieser kann bei jedem Tierarzt beantragt werden und kostet meist nur eine geringe Gebühr. Alle wichtigen Daten des Hundes werden zusammen mit Impfungen und anderen medizinischen Behandlungen in diesen Pass eingetragen. Eine Impfung gegen Tollwut ist in den meisten Fällen Pflicht. Anhand des Hundepasses kann die Fluggesellschaft schnell und unkompliziert die Impfung prüfen.

Einige Airlines schließen die Mitnahme von Kampfhunden aus, da sie eine Gefahr für andere Passagiere darstellen könnten. Hunde mit kurzen Köpfen oder sehr kurzen Nasen werden auch oftmals vom Transport ausgeschlossen, da die Fluggesellschaft um die Gesundheit des Hundes besorgt ist. Generell sollte der Tierarzt um seine professionelle Meinung zu dem jeweiligen Hund gefragt werden. Er kann Risiken einschätzen und jedem Hundebesitzer darlegen, ob er mit seinem Hund fliegen sollte oder nicht.

Gibt es auch verbotene Hunderassen, die man nicht mitnehmen darf?

Welche Hunderassen die jeweilige Fluggesellschaft vom Transport ausschließt, kann bei der zuständigen Servicestelle erfragt werden. Meist wird an dieser Stelle eine genaue Liste über verbotene Hunderassen geführt. Generell sind dies Rassen, welche als Kampfhunde bekannt sind oder Hunde, bei denen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht.


Wie viele Hunde dürfen mitreisen?

Die Anzahl der Hunde, welche sich gleichzeitig in einem Flugzeug befinden, ist meist auf 1-2 Tiere begrenzt. Dabei wird jedoch zwischen dem Kabinenraum und dem Frachtraum unterschieden. Einige Fluggesellschaften verbieten sogar den gleichzeitigen Transport von Hunden und Katzen. Ein Problem kann entstehen, wenn der Hundehalter seinen Urlaub online bucht und das Tier dort nicht reservieren kann. Dann kann es passieren, dass in diesem Flug zu viele Tiere sind und sein Hund nicht mitfliegen darf. Um dies zu vermeiden, sollte stets über ein Reisebüro gebucht werden. Diese haben die Möglichkeit, direkt beim Flugveranstalter anzurufen und den Hund anzumelden. Zahlen müssen Hundehalter ihr Haustier trotzdem in den meisten Fällen erst direkt am Flughafen.

Darf ein Hund in der Kabine mitfliegen?

Bei den meisten Fluggesellschaften dürfen kleine Hunde bis zu einem Eigengewicht von 5 kg mit ihrem Besitzer in die Flugzeugkabine. Der Hund wird vor Ort am Flughafen gewogen und bei vielen Flughäfen geröntgt. Für den Transport eines kleinen Hundes wird eine ausgewiesene Hundetasche mit wasserfestem Boden vorgeschrieben. Die Höchstmaße dieser Tasche sind ebenfalls vorgeschrieben. Auch sollte die Tasche nicht zu klein sein, um dem Hund noch etwas Raum zur Bewegung zu bieten. Der Hund muss in der Tasche unter dem Sitz des Halters platziert werden. Nur wenige Flugbegleiter erlauben dem Besitzer, den Hund auf den Schoß zu nehmen, um ihn besser beruhigen zu können. Blinden- und Assistenzhunde dürfen unabhängig von der Größe in der Flugkabine transportiert werden.

Benötigt man eine spezielle Transportbox für die Kabine?

Die richtige Transportbox trägt wesentlich zu dem Wohlbefinden des Hundes bei. Die Fluggesellschaft gibt für jede Box Höchstmaße an, welche in den meisten Fällen 55 x 40 x 23 cm beträgt. Der Hund sollte sich bewegen und auch drehen können. Die Hundebox muss komplett geschlossen sein und sollte ausreichend Luftlöcher aufweisen. Der Kopf des Vierbeiners darf dabei nicht herausschauen. Der Boden jeder Hundetransportbox muss wasserdicht sein, sodass bei einem Malheur nichts herauslaufen kann. Viele Transportboxen haben einen kleinen Wassernapf integriert. Dies empfiehlt sich besonders bei längeren Flügen. Um das Auslaufen vor dem Flug zu verhindern, kann der Napf mit Eiswürfeln gefüllt werden. Diese schmelzen dann erst, wenn der Hund im Flugzeug seinen Platz gefunden hat. Der Hundebesitzer sollte immer bedenken, dass er diese Stresssituation dem Hund so angenehm wie möglich machen muss.

Was ist zu beachten, wenn der Hund im Frachtraum mitfliegt?

Alle Hunde, welche ein Körpergewicht von 5 kg überschreiten, müssen im Frachtraum transportiert werden. Der Gesundheitszustand des Hundes ist dabei immer zu berücksichtigen. Die Lufthansa weist darauf hin, dass Hunde mit kurzen Schnauzen nur nach vorherigem Tierarztbesuch mitfliegen sollten. Außerdem sollte die Außentemperatur nicht über 27 °C liegen, da dies für die Atmung des Hundes gefährlich werden könnte. Auch der Stressfaktor, welchem der Hund bei einem Flug ausgesetzt ist, sollte dabei beachtet werden. Eventuell muss der Hund vor Abflug eine kleine Menge Beruhigungsmittel zu sich nehmen. Während des Fluges hat der Hundebesitzer keine Möglichkeit mehr, nach seinem Liebling zu sehen. Aus diesem Grund sollten bereits vorab alle Risiken abgeklärt und ausgeschlossen werden. Im Zweifelsfall sollte sich jeder Hundebesitzer überlegen, ob es wirklich das Flugzeug sein muss.

Wann wird ein Tier als Frachtgut transportiert?

Größere Hunde dürfen nicht in die Flugzeugkabine und müssen ab einem Gewicht von 5 kg als Sondergepäck aufgegeben werden. Dabei kann nicht nur die Größe und das Gewicht, sondern auch die Rasse des Hundes entscheidend sein. Kampfhunde beispielsweise müssen in jedem Fall als Frachtgut transportiert werden. Dabei hat die Größe des jeweiligen Hundes keine Auswirkung auf die Entscheidung. Selbst kleine Kampfhunde fallen aus diesem Grund unter dieses Raster. Die Fluggesellschaft möchte durch diese Maßnahme die Sicherheit aller Passagiere gewährleisten. Einige Fluggesellschaften verlangen für Kampfhunde außerdem einen zusätzlichen Aufpreis.

Benötigt man eine spezielle Transportbox für den Frachtraum?

Einige Fluggesellschaften bieten eigene Transportboxen, um den Vierbeiner im Frachtraum zu transportieren. Diese entsprechen in der Regel einer Norm und sind auf die benötigen Maße für einen Hund angepasst. Jedes Tier sollte immer genügend Freiraum haben, um sich drehen oder hinlegen zu können. Für Kampfhunde gelten in den meisten Fällen gesonderte Vorschriften. Sollte die Transportbox nicht gepolstert sein, empfiehlt es sich den Boden mit Badematten auszulegen. Die Box muss wasserdicht ausgerüstet sein, sodass nichts auslaufen kann.


Welche Einreisebestimmungen gilt es zu beachten?

Die individuellen Einreisebestimmungen eines Landes (ÖAMTC) sind öffentlich einsehbar und können von zu Hause aus über das Internet aufgerufen werden. Das Auswärtige Amt ist generell der erste Ansprechpartner, wenn es um bestimmte Einreiseregelungen geht. Jeder Hundehalter wird über alle notwendigen Dokumente und benötigte Impfungen genauestens informiert. Diese Informationen sollten früh genug eingeholt werden, da fehlende Dokumente immer erst beantragt werden müssen. Dies kann sich durch lange Bearbeitungszeiten sehr ziehen. Beim Abflug sollten dann alle Unterlagen gesammelt beim Hund getragen werden. Oftmals befindet sich dafür eine Tasche seitlich der Hundetransportbox.





 

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