Private Notfallvermittlung von Haustieren

Hunderasse Englische Bulldogge im Rasseportrait

Bei uns als Qualzucht eingestuft!
Steckbrief und Rassebeschreibung der Hunderasse Englische Bulldogge.

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Englische Bulldogge Steckbrief

Größe: 30 – 35 cm (je nach Geschlecht unterschiedlich)
Gewicht: 20 – 25 kg
Lebenserwartung: 10 - 14 Jahre
Ursprungsland: Großbritannien
Farbe: einfarbig oder mit schwarzer Maske
Kurzbeschreibung: stämmig, gutmütig, treu, aufmerksam;
Pflege: nicht allzu aufwendig
Haltung in der Stadt: möglich
Erziehung: eher unkompliziert
Gesundheit: Auf tieranzeigen.at als Qualzucht eingestuft, wobei nicht jedes Exemplar dieser Rasse konkret unter Qualzuchtmerkmalen leiden muss.
Im Sinne des Tierwohls ist der Handel dieser Rasse auf unserer Plattform verboten. Vermittlungen durch Tierheime und Tierschutzvereine, sowie Notfallvermittlungen durch Privatpersonen gemäß österreichischem Tierschutzgesetz § 8a Abs. 2 Z 4, sind hiervon ausgenommen.

Englische Bulldogge

Englische Bulldogge Rassebeschreibung

Eigentliches Zuchtziel sollten physisch gesunde Tiere mit einer starken Psyche sein.

Das durch Qualzucht am stärksten verbreitete Problem, ist das Brachyzephale Syndrom, wie auch bei der Englischen Bulldogge.

Brachyzephalie bedeutet wörtlich übersetzt Kurzköpfigkeit. Es handelt sich um eine angeborene, starke Deformation des Schädels, bei der die Schnauze durch gezielte Zucht verkürzt und teilweise auch der Kopf als Ganzer runder wurde. Sie macht sich bemerkbar durch eine geräuschvolle Atmung, Kurzatmigkeit, starke Schnarchgeräusche und Problemen beim Kauen und Fressen durch ein deformiertes Gebiss.

Hinzu kommen noch häufig Entzündung der Haut durch die viel zu starke Faltenbildung im Kopfbereich.

Informieren sie sich stets vor dem Kauf über die entsprechende Rasse!
Sobald sie merken, dass es sich um eine Qualzuchtrasse handelt, wobei hier nicht jedes Exemplar einer Rasse konkret unter Qualzuchtmerkmalen leiden muss, können wir ihnen nur empfehlen, von einem Kauf Abstand zu nehmen.
Das ursprüngliche Einsatzgebiet einer englischen Bulldogge wird bereits durch den Körperbau verraten. Die kurzen Fänge und der starke Kiefer eignen sich wunderbar dazu, einen kräftigen Bullen an seiner Nase auf den Boden zu reißen. Schließlich wurde um 1830 das Bullenbeißen verboten. Durch die Art der Zucht wurde in der Vergangenheit die Lebensqualität der Bulldogge stark beeinträchtigt. Auch die normale Atmung wurde für viele Hunde dieser Rasse - durch die Kurzköpfigkeit (Brachyzephalie) - bereits eine Zumutung. Zusätzlich neigen die Tiere zu Übergewicht und sind sehr hitzeempfindlich. Sofern regelmäßige Spaziergänge stattfinden, kann die englische Bulldogge problemlos in der Wohnung gehalten werden und fühlt sich dort auch wohl.

Die Englische Bulldogge wurde vermutlich bereits im 13. Jahrhundert gezüchtet. Somit ist sie eine der ältesten britischen Rassen. Sie wurde ursprünglich für die sogenannte Bullenhatz gezüchtet und sie stammt wahrscheinlich auch von anderen „Bullenbeißerhunden“ ab. Man nimmt an, dass die Rasse ab dem 16. Jahrhundert gezielt gezüchtet wurde und als Bullenbeißer anerkannt wurde. Später wurden die stämmigen Tiere leider auch gerne bei Hundekämpfen eingesetzt.

Diese Art der Bulldogge ist sehr kräftig und hat viel Kraft, ist jedoch trotzdem leicht handzuhaben, da sie sehr freundlich, gutmütig und aufmerksam ist. Außerdem ist dieser Hund stets treu und man spricht ihm viel Mut zu. Bezüglich der Erziehung ist diese Rasse eher unkompliziert, da sie, wie schon erwähnt, sehr aufmerksam ist und lernfreudig.

Weiters erfreut sich die Englische Bulldogge zwar an jedem Sparziergang, jedoch sollte sie unter keinen Umständen überfordert werden, da sie leider nicht selten durch die äußerst kurze Nase sehr große Atemprobleme haben. Gerade im Sommer (bei Hitze) sollte man es lieber ruhig angehen.

Zur Pflege ist zu sagen, dass die Englische Bulldogge ein kurzes und prinzipiell pflegeleichtes Fell hat, jedoch sollte es nicht vernachlässigt und hin wieder gebürstet werden. Weiters ist darauf zu achten, dass sich in den Hautfalten des Hundes keine Pilze ausbilden.

Dadurch, dass der Hund nicht allzu viel Bewegung benötigt, wird eine Haltung in der Stadt möglich.

In unserem Magazin findest du weitere Informationen zum Thema Qualzucht! Weitere Informationsquellen:
Zuletzt geändert am/um: 24.02.2021 um 18:05

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Foto © by Tatiana Katsai - stock.adobe.com
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