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Verfasst am/Autor Thema
03.02.2014 20:26

Von: Tamino
aus Österreich

Hilfe bei 8 Jährigen Wallach



Hallo ich habe mir vor 3 Monaten einen 7 jährigen Wallach gekauft.
Leider hat sich heraus gestellt das er keine Erziehung hat und ich die 4 Besitzerin bin. Mittlerweile beißt und schlägt er nach mir beim führ Training habe auch schon etliches davon getragen. Habe ehrlich gesagt schon Respekt vor ihm und noch kein Vertrauen aufgebaut. Heute war Tierärztin da hat verdacht auf Whoppler Syndrom. Kommt aus Ungarn und ich weiß nicht was vor meinen 3 Monaten alles mit ihm passiert ist. Training würde sehr lange dauern und ich wollte ein Pferd zum ausreiten was laut Vorbesitzer kein Problem gewesen wäre. Würdet ihr euch das antun?
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ANTWORT 1-10 ( von Gesamt: 26 )

Verfasst am/Autor Antworten
04.02.2014 15:38

Von: ziegenboss
aus Österreich

HalloTamino!

Böse Frage zum Anfang: dieses Pferd war nicht besonders teuer, oder?
Warum wusstest du diese Dinge nicht VOR dem Kauf???


Wenn du da auf einen grünen Zweig kommen willst, stell ihn in professionellen Beritt!

Das dauert meistens ca 3 Monate und du hast ein vernünftiges Pferd.

Falls er wirklich ein Wobbler ist, kannst du ihn nur einschläfern bevor ihr euch beide verletzt. Das lässt sich aber abklären. Zumindest ist er ja schon 8 Jahre alt geworden, da ist es vielleicht doch was anderes.

liebe Grüße, ich wünsch dir das Beste!
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Verfasst am/Autor  
04.02.2014 16:41

Von: Tamino
aus Österreich

Leider war er nicht so billig. 2.800.-
Der Vorbesitzer hat mich leider in einigen Sachen reingelegt.
Sagte mir´ er hätte es 2,5 Jahre wobei ich vor kurzem selber entdeckt habe das es maximal 6 Monate hatte. Weil es im März 2013 noch in Ungarn stand.
Hatte mir auch erzählt das Wiedereinsteiger ( wie Ich ) kein Problem mit diesem Pferd hätten.
In der selben Woche als er zu mir kam fing er an auf der Koppel im Kreis zu laufen hatte dabei Probleme das seine Hinterhand mitkam wäre fast umgefallen und er ist dabei nicht ansprechbar

Röntgenbilder von Hals + CT würden ungefähr laut Tierarzt 3.500.- kosten.
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Verfasst am/Autor  
04.02.2014 18:48

Von: ziegenboss
aus Österreich

Hi nochmals!

Die Besitzerwechsel stehen normalerweise im Pferdepass - und den muss jedes Pferd haben.
Hast du ihn probegeritten?
Falls das Pferd unreitbar krank ist - und Ataxie ist das eigentlich leider- und er verkauft es wissentlich an einen schwachen Reiter ist das meiner Meinung nach nicht ein bisschen übers Ohr gehauen sondern Betrug und Gefährdung deiner Gesundheit! Stell dir vor du glaubst alles ist ok - reitest Galopp und dann hauts euch so richtig auf...

Darum finde ich es wirklich sicherer nur Pferde mit lückenlosem "Lebenslauf" und Ankaufsuntersuchung zu kaufen.

2.800 ist für ein angeblich braves gut gerittenes gesundes Pferd ( das wolltest du eigentlich nehme ich mal an) allerdings schon recht billig. Frag mal einen seriösen österreichischen Züchter ob er da mitkann...der wird vermutlich nur die Augen rollen!

Ich würde noch mal mit dem TA reden, eventuell noch einen 2. fragen. Die Symtome klingen halt wirklich nicht so toll.

Und für die Pferdeerziehung such dir sofort und unbedingt fachkundige Hilfe! So ein Pferd ist einfach groß und stark, da musst du auf dich selbst auch aufpassen. Vielleicht hat er ja auch Schmerzen und spinnt deswegen so rum.

viel Glück!
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Verfasst am/Autor  
04.02.2014 19:27

Von: Tamino
aus Österreich

leider steht im Pass nur ein ungarischer Besitzer drinnen. der es erst mit 3,5 Jahren gekauft hat. an sonst steht nur der Züchter von Ungarn drinnen.
Probegeritten habe ich ihn. War zwar etwas langsam aber okay für mich.
Was ja noch dazu kommt das er ziemlich oft stolpert ( fängt nach ca.10 min. an) wenn man ihn führt oder reitet .Das mit den Schmerz kann ich mir vorstellen allerdings hats einen Vorfall vor kurzen gegeben wo die Mutter von der Stallbesitzerin mit war wegen füttern. Hat ihn ganz normal am Kopf gestreichelt plötzlich ohne irgendwas ist er über sie Drüber und hat sie ziemlich schmerzhaft in die Schulter gebissen, auch sehr seltsamer Vorfall.
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Verfasst am/Autor  
05.02.2014 16:54

Von: santelmo
aus Österreich

Hallo, wo hast du dein Pferd gekauft? Bezirk-Ort ? Kenne einen Händler von dem man öfter hört, das er solche Pferde aus Ungarn verkauft.
Lg.
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Verfasst am/Autor  
05.02.2014 17:08

Von: Tamino
aus Österreich

Hallo
Habe das Pferd in einem Reitstall von einem privaten Besitzer gekauft.
Reitstall heißt Obergrünbach in Bezirk Krems Land in Lichtenau -Waldviertel
Antwort melden | #6
Verfasst am/Autor  
06.02.2014 10:14

Von: ziegenboss
aus Österreich

Was sagt der Ex-Besitzer dazu? Wenn das Pferd beim Probereiten sehr langsam und eher schläfrig unterwegs war, drängt sich da ein böser Verdacht auf. Warum wurde der überhaupt verkauft? Natürlich kann sich ein Pferd auch an der Wirbelsäule verletzen, wenn du Pech hast einfach beim Toben, Wälzen... Aber das ist schon seeehr selten. Und gute Manieren verliert ein Pferd auch nicht innerhalb von ein paar Tagen. Außer du macht nur absoluten Unfug mit ihm, und das hoffe ich ja doch nicht.
Wenn er beim Vorbesitzer ein braves gesundes anfängertaugliches Geländepferd war, könnte er ihn ja zurücknehmen???
Antwort melden | #7
Verfasst am/Autor  
07.02.2014 10:17

Von: Tamino
aus Österreich

Hi der Vorbesitzer redet sich natürlich ständig raus,so wie wenn ich alles falsch gemacht hätte !!! Verkauft wurde er weil er sich angeblich keine vier Pferde leisten konnte. Dabei verkauft er schon wider welche die ich vor drei Monaten noch gar nicht gesehen habe. !!!!
Kenne mich zwar nicht tip top mit Umgang von Pferden aus aber wie man Pfede behandelt und mit ihnen umzugehen hat,weiß ich sehr wohl.

Ps: Bespreche nächste woche alles mit meinem Rechtschutz, da ich leider noch keinen hatte. Aber Mittwoch kommt wer.
Möchte natürlich schon das er ihn zurück nimmt bzw. mein Geld zurück, aber die paar Tage muss ich noch warten das ich ein Druckmittel
(Rechtschutz) habe.

Ich halte euch auf den laufenden wies ausgeht.
Lg und Danke fürs Antworten
Antwort melden | #8
Verfasst am/Autor  
07.02.2014 14:13

Von: ziegenboss
aus Österreich

Du könntest auch den Namen samt Foto von dem Betrüger - anders kann man das ja nicht nennen - öffentlich machen. Samt Sachverhaltsdarstellung. Sonst gehts den nächsten Käufern auch so wie dir. Kranke Pferde importieren und an Unwissende weiterverscherbeln ist eventuell auch rechtlich verfolgbar. Das ist gewerbsmäßiger Betrug. Nimm dir einen guten bissigen Anwalt und dreh ihm das "Geschäft" ab!!! Nebenbei ist das auch Tierquälerei.

gute Nerven wünsch ich dir
Antwort melden | #9
Verfasst am/Autor  
08.02.2014 13:55

Von: ziegenboss
aus Österreich

Hab ich noch vergessen: auf Pferdeverkauf ist seit einiger Zeit (nein nicht erst seit jetzt wie beim Einstellen) 20%Steuer abzuführen. Wenn jemand zwar regelmäßig mit Gewinnabsicht Pferde verkauft aber sich als Privatverkäufer tarnt ist das auch noch Steuerhinterziehung!
Und die rechtliche Grundlage bezüglich Gewährleistung und so ist auch für Pferdehändler eine ganz andere.
Allerdings solltest du das auch irgendwie beweisen können, sonst hast du eine Rufschädigung am Hals und keine Lösung...
Antwort melden | #10

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