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Verfasst am/Autor Thema
02.10.2018 13:14

Von: Danimailie
aus

Agresiver Hund



Hallo.
Ich hab keine Ahnung mehr was ich tun soll.
Unseren Hund haben wir VPN einer Organisation aus Ungarn.
Unsere Bedingungen waren das der Hund Kinderlieb ist. Es hieß er sei kleinbleibend, also bis 10kg Kinderlieb und sozial.
Der Hund hat gleich in der ersten Woche nach einem Kind geschnappt.
Unser Hund würde größer und es stellte sich heraus es ist ein Staffmix.
Sie will alle außer uns beißen da sie von allem und jedem Angst hat und dazu kommt umgelengte Agresion. Also können auch wir in versch. Situationen gebissen werden, ist auch schon geschehen. Sie ist eigentlich sehr arm da sie erst dann wieder Glücklich ist wenn sie in der Wohnung zurück ist und alles"böse" draußen ist.
Wir haben vor einem halben Jahr ein Baby bekommen. Eigentlich mag sie unsere Kleine, jedoch gibt es die ungelegte Agression. Sie hätte schön einmal fast auf sie eingeschnappt weil sie draußen einen Schlüssel klimpern hörte. Ich könnte mich mit dem Baby gerade noch wegdrehen.
Natürlich geht rausgehen mit Baby und Hund gar nicht!
Mit unserem Hund rausgehen ist sehr anstrengend, man braucht beide Hände für die Leine und alle Aufmerksamkeit für: kommt da wer oder was, ist Wind, Regen usw, sind Geräusche. Es ist immer die Angst beißt sie jemanden oder mich.
Mit der Trainerin ist das Training sehr langwierig, bis jetzt darf sich die Trainerin auf einen Meter nähern!
Natürlich geht auch kein Besuch bei uns, weil unser Hund agresiver Verhalten an den Tag legt.
Jetzt kommt auch noch dazu das Mailie , unser Hund, Sachen kaputt macht wenn wir den Raum verlassen.
Alles ist sehr kostenintensiv und das macht es nicht leichter da ich in Karenz bin und mein Mann auch nicht der viel verdiener ist.
Alsoleben wir ständig mit der Angst das unser Hund jemanden etwas tut.
Unser Kind beginnt jetzt zu krabbeln und ich muß ständig mein Kind in einem anderen Raum als den Hund haben. Die Wohnung ist nicht sehr groß.
Also zerstört unser Hund jeden Tag etwas.
Natürlich können wir auch nirgends hinfahren, wie auch, niemand kann auf den Hund aufpassen und mitnehmen geht auch nicht.
Unsere Lebensqualität ist auf dem absoluten Minimum!
Unser Kind läuft bald, was dann?
Jedes Training ist Zeitintensiv, also zwei mal die Woche mit Trainerin und dann sollen wir noch jeden Tag draußen trainieren und drinnen die Verlassenheitsangst.
Gut jedoch ist unser Baby Hochsensibel und am Dauerschreien und benötigt alle Aufmerksamkeit!
Wie soll das alles gehen?
Was soll ich machen?

Unser Hund ist sonnst ganz lieb und verschmust, aber ich kann nicht mehr.
Bitte um Tipps!
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ANTWORT 1-1 ( von Gesamt: 1 )

Verfasst am/Autor Antworten
20.11.2018 18:32

Von: Zitronenfalter
aus

Ich hoffe, der Hund ist noch bei Euch, vermute aber, ihr habt ihn schon weggegeben. Ich hatte einmal einen ähnlichen Fall. Eine Familie aus Wiener Neustadt wollte einen Hund weggeben, auch bissig und problematisch, auch Kleinkind und Baby im Haushalt. Der Hund kam auch aus Ungarn von einer Organisation, mit der es immer wieder ähnliche Themen gibt. Rechtlich ist es so, dass man Bedingungen schriftlich festhalten sollte, bevor man einen Hund nimmt, denn wenn der Hund nicht den Bedingungen entspricht, dann kann man ihn zurückgeben. Dieser "Verein" ist jedoch eher am Kassieren von Schutzgebühren interessiert, als am Wohl des Hundes und der Familie. Ich hätte damals den Hund von der Familie bekommen, weil sie so ratlos waren. Da der Hund wirklich schwierig war (ich bin normalerweise gut darin, Hunde in den Griff zu bekommen), habe ich die Mitnahme abgelehnt. Wie mir das bei Euch aussieht braucht Euer Hund ein straffes Bewegungsprogramm, viel Training, eine starke Bezugsperson, die sich wirklich intensiv mit dem Hund beschäftigt und einen professionellen Hundetrainer. Mein jetztiger Hund war auch ein Problemhund und nun klappt es wie am Schnürchen. Es ist zu schaffen, nur in Eurer Familie mit Baby...., erscheint es mir sehr riskant. Vielleicht ist da ein Onkel oder Opa, der den Hund übernehmen kann. Sonst würde ich ihn dem Verein zurückgeben.
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