News & Artikel zum Thema Vögel


Startseite TIERBLOG Alle Postings mit dem Tag: VÖGEL (Gesamt: 32 Artikel)

ALLE POSTINGS MIT DEM TAG VÖGEL
13.12.2016 um 15:28: Wildvögel im Winter richtig füttern - Tipps & Infos
26.05.2015 um 07:52: Prachtfinken richtig halten
09.04.2015 um 15:38: Mit Nistkästen Wildvögeln helfen
26.02.2015 um 11:41: Burgenland: Seeadler kollidiert mit Windrad
09.02.2015 um 16:17: Grüne Snacks für Vögel
11.11.2014 um 12:36: Vogelzimmer einrichten: Ein Freiflugparadies für Ziervögel
11.11.2014 um 11:38: Pfotenhilfe: So helfen Sie Wildvögeln durch den Winter
28.10.2014 um 09:21: Futterinsekten für Vögel: Auf die Ernährung kommt es an
13.10.2014 um 00:30: Katharinensittiche: Glücklich in der Gruppe
29.09.2014 um 08:34: Vögel brauchen Kalzium und Vitamin D


Wildvögel im Winter richtig füttern - Tipps & Infos
13.12.2016 um 15:28 - Thema: Vögel



Ob es sinnvoll ist im Winter die Wildvögel zu füttern ist ein Thema, über das sich die Experten schon lange streiten. Gegen das Füttern spricht nämlich, dass hiervon meist nur die Arten profitieren, deren Bestand nicht gefährdet ist. Der Bund für Umwelt und Naturschutz argumentiert, dass man mit der Fütterung im Winter der Natur und damit der natürlichen Auslese ins Handwerk pfuscht. Krank Tiere können so den Winter überleben und es besteht die Gefahr, dass nicht so häufig auftretende Vogelarten verdrängt werden. Für die Fütterung spricht aber, dass es kaum eine Möglichkeit gibt die heimischen Arten so nah zu sehen und beobachten zu können. Zudem ist das Futterangebot durch heute häufig verwendete Pestizide bereits eingeschränkt. Mit einer Fütterung löst man also keine Naturschutzprobleme, kann aber mit der richtigen Fütterung einigen Arten helfen einfacher zu überwintern. Zudem macht es Spaß dem bunten Treiben in einem Vogelhaus zuzusehen. Denn auch trotz einer regelmäßigen Fütterung verlieren die Vögel nicht die Fähigkeit ihre Nahrung in der freien Natur zu finden. Die Fütterungszeiten richten sich dabei nicht nach dem Kalender, sondern sind vom Wetter abhängig. Werden die natürlichen Futterquellen beispielsweise durch Frost weniger, kann man mit der Fütterung beginnen.

Der richtige Standort für die Futterstelle

Für alle Futterquellen gilt, dass sich diese nicht in der Nähe von Glasscheiben befinden sollten. Hier empfiehlt sich ein Abstand von mindestens zwei Metern. Zudem sollten die Futterstellen nicht so leicht für Katzen oder Hunden erreichbar sein. Besser ist es, wenn man viele kleine Futterstellen einrichtet, da an großen Futterstellen häufig Trichomonaden und Salmonellose auftreten. Entscheidet man sich für einen Futterspender, so sollte man darauf achten, dass dieser so gefertigt ist, dass die Vögel nicht in ihrem Futter herumlaufen können. So wird die Übertragung von Krankheitserregern minimiert. Bei der Anbringung ist es wichtig, dass diese vor Wind und Nässe geschützt sind. Ein gutes Futtersilo ist nahezu wartungsfrei und das Futter kann länger darin verweilen. Ein herkömmliches Futterhäuschen muss dagegen mehrfach mit heißem Wasser gereinigt und täglich frisches Futter eingefüllt werden.

Das richtige Futter

Spatzen oder Finken mögen Körnermischungen aus Getreide, getrockneten Beeren, Obst- und Sonnenblumenkernen. Je vielfältiger das Futter ist, desto mehr Vogelarten können davon provitieren. Mehr Abfall fällt zwar bei ungeschälten Kernen an, allerdings bleiben die Vögel dadurch länger an den Futterstellen. Amseln, Rotkehlchen und Meisen gehören zu den Weichfutterfressern und mögen sehr gerne Haferflocken, Obst und Meisen Knödel. Obst sollte allerdings im Ganzen ausgelegt werden, damit sich die Vögel ihre Stücke herauspicken können. Sehr beliebt sind auch Rosinen oder Kleie. Brot ist übrigens ungeeignet, da dies ein optimaler Nährboden für Bakterien ist. Tabu sollten ebenfalls Käse, Wurst, Butter oder Schinken sein. Möchte man die Futterstellen auf den Boden stellen, gibt es hierfür spezielle Bodenfutterspender. Entscheidet man sich für den Kauf von Meisen Knödeln sollte man darauf achten, dass diese nicht in Plastiknetze gewickelt sind. Hier können sich die Vögel verheddern und verletzen. Salzige Nahrung ist absolut tabu für Vögel!

Ist Trinkwasser wichtig?

Bei Temperaturen über Null Grad ist es für die meisten Vogelarten kein Problem geeignete Trink- oder Badestellen zu finden. Auch wenn es draußen bereits kalt ist, pflegen die Vögel trotzdem ihr Gefieder. Hält der Frost länger an oder gibt es eine geschlossene Schneedecke, kann es für Vögel schwieriger werden Trinkwasser zu finden. Aus diesem Grund sollte auch eine Trinkschale an der Futterstelle nicht fehlen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden und darf natürlich nicht gefrieren. Beim Auffüllen des Wassers sollte die Schale gleichzeitig gründlich gereinigt werden. Besonders gut geeignet sind hier Schalen die flach sind. Ist die Schale groß genug, kann man eine flachen Stein hineinlegen, damit sich die Vögel darauf stellen können. Einige Wildvogelarten fressen auch Schnee, damit sie ihren Durst stillen können. An sonnigen Wintertagen genießen Raben auch gerne einmal ein Bad im Schnee. Eine Wasserstelle kann man ganz einfach mit wenigen Mitteln selbst basteln. Hierzu benötigt man lediglich einen flachen Teller oder einen Ton-Blumentopfuntersetzer. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Wassertiefe zwischen 2,5 bis 5 Zentimetern liegt und der Grund der Schale nicht zu glatt ist, damit die Wildvögel nicht ausrutschen können.

Thema: Vögel

Tags: Vögel Winter

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Prachtfinken richtig halten
26.05.2015 um 07:52 - Thema: Vögel



Prachtfinken werden schon seit Jahrhunderten als Ziervögel gehalten. Vorreiter waren die Japaner und Chinesen, ab dem 17. Jahrhundert wurden die farbenprächtigen Vögel auch in Europa importiert. Bis heute gehören Prachtfinken, von denen es 134 anerkannte Arten gibt, zu den beliebtesten Stubenvögeln. Aus gutem Grund: Die acht bis 17 Zentimeter großenVögel, die ursprünglich aus Afrika, Australien und Südostasien kommen, bezaubern mit ihrem leuchtend bunten und schön gezeichneten Gefieder und sind in der Regel relativ pflegeleicht. Bei artgerechter Haltung zeigen sie außerdem ein faszinierendes Sozialverhalten.

Bei der Haltung von Prachtfinken, die man nur aus seriösen Nachzuchten kaufen sollte, sollte man an ihre Heimat denken. Die meisten Arten kommen aus subtropischen oder tropischen Regionen mit offenen Baum- und Graslandschaften. Es gibt aber auch Prachtfinken, deren wilden Verwandten in Regenwäldern, Sumpfgebieten oder Halbwüsten Zuhause sind.

Für die Haltung in unseren Breitengraden bedeutet das, dass die hübschen Vögel, die sich je nach Art bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad wohlfühlen, nur im Sommer in der gegen Wind und Regen geschützten Außenvoliere gehalten werden können. Wenige Arten, darunter Zebrafinken, Diamantmadinen und Bronzemännchen, kommen auch mit niedrigeren Temperaturen zurecht. Besonders in der Zeit der Jungenaufzucht ist es aber wichtig, dass es schön warm ist. Sonst besteht nämlich die Gefahr, dass der empfindliche Nachwuchs im Nest erfriert.

Ideal ist es, wenn man den natürlichen Lebensraum der Prachtfinken in einer geräumigen Voliere oder einem Vogelzimmer imitieren kann. Denn nur wenn die Vögel ausreichend Platz zum Fliegen und Herumhüpfen haben, fühlen sie sich richtig wohl. Dünne und einige dickere Äste animieren zum Hüpfen und Ausruhen, auch Schilfheime, Ginster und Kiefernreisig werden gut angenommen.

Prachtfinken sollten nie einzeln, sondern mindestens paarweise gehalten werden. Grundsätzlich können in einer ausreichend großen Voliere auch mehrere Paare gemeinsam gehalten werden. Je nach Veranlagung der einzelnen Bewohner kann das ganzjährig funktionieren oder aber in der Fortpflanzungszeit Probleme geben. Denn die Brutstimmung macht auch friedliche Arten gelegentlich aggressiv. Auch in freier Wildbahn lösen sich die Schwärme in dieser Zeit häufig auf und die Paare gehen ihre eigenen Wege.

Da die Bedürfnisse der einzelnen Arten zum Teil unterschiedlich sind, sollte man sich vor der Anschaffung gut informieren und von einem erfahrenen Züchter oder im Fachgeschäft beraten lassen.

Thema: Vögel

Tags: Vögel Prachtfinken

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Mit Nistkästen Wildvögeln helfen
09.04.2015 um 15:38 - Thema: Wildtiere



In unseren Breitengeraden haben es Wildvögel wie Meisen, Stare, Zaunkönig und Co gerade in städtischen Gebieten oft schwer, Brutplätze und Material für den Nestbau zu finden. Parkanlagen und Gärten sind oft zu "aufgeräumt", Wege und größere Plätze asphaltiert, Gebäude und Stallungen gut verschlossen. Gerade Totholz hat einst für viele heimische Vogelarten eine große Rolle bei der Familienplanung gespielt. So werden zum Beispiel verlassene Spechtwohnungen, der seine Höhlen ja in abgestorbene Bäume zimmert, erst von kleinen Vögeln wie Meisen und Baumläufern bezogen. Wird das Einflugloch durch Ausfaulen größer, ist die Höhle für größere Arten, zum Beispiel Eulen oder Dohlen attraktiv. Doch Totholz findet man nur in sehr wenigen Gärten. Und auch natürliche Felswände, die Halbhöhlenbrüter wie Bachstelze und Grauschnäpper bevorzugen, sind in den meisten Städten rar.

Eine wunderbare Hilfe für die gefiederten Familien sind daher Nistkästen, die nicht nur zum Brüten, sondern oft auch als Zufluchtsort und sichere, warme Schlafstätte, und auch nicht nur von Vögeln, sondern manchmal auch von Baummardern oder Siebenschläfern genutzt werden. Recht weit verbreitet sind Nistkästen für Höhlenbrüter wie Meisen, Halbhöhlenbrüter wie den Hausrotschwanz. Es gibt aber auch Nisthilfen, die speziell auf eine Vogelart, darunter Schwalbe, Schleiereule, Star, Steinkauz, Wiedehopf, Turmfalke oder Baumläufer zugeschnitten sind.
Nistkästen kann man mit ein wenig handwerklichem Geschick preiswert selber bauen (am besten aus unbehandelten einheimischen Hölzern) oder sie in allen möglichen Farben und Designs kaufen. Das Schauspiel im Garten, wenn die Elterntiere ihr Nest bauen oder später die Jungen füttern, begeistert Klein und Groß. Zudem hat die Vogelschar im Garten noch einen praktischen Nebeneffekt: Für die Aufzucht des Nachwuchses fangen die Vögel nämlich unzählige Insekten, zum Beispiel Mücken. Aus diesem Grund wurden Ende des 19. Jahrhunderts sogar die ersten Nistkästen für die biologische Schädlingsbekämpfung in Wirtschaftswäldern entwickelt.

Die Nistkästen werden mindestens 2 bis 3 Meter hoch und geschützt vor Katzen und Mardern an Bäumen oder Hauswänden angebracht.

Neben den Nistkästen sollte man seinen Garten möglichst naturnah, also mit vielen einheimischen Blumen, Bäumen und Büschen, Wildblumenwiesen und Kräutern, Hecken, Trockenmauern und Reisighaufen gestalten. Denn in so einem Garten finden die hübschen Singvögel und andere Tiere ein reichhaltiges Nahrungsangebot vor. Zudem brauchen Freibrüter wie Zilpzalp, Buchfink und Neuntöter Hecken, Sträucher und Gestrüpp für ihre Nester.

Thema: Wildtiere

Tags: Wildtiere Tierschutz Vögel

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Burgenland: Seeadler kollidiert mit Windrad
26.02.2015 um 11:41 - Thema: Tierschutz


BirdLife und WWF drängen auf naturschutzfachliche Überprüfung bestehender Windkraftanlagen hinsichtlich des geplanten Repowering

Im Areal des Windparks Andau entdeckten Jäger Anfang Dezember den Kadaver eines Seeadlers. Die ersten Vermutungen, dass der geschützte Vogel mit einem Windrad kollidiert sein könnte, haben sich jetzt bestätigt: „Ein massives stumpfes Trauma“ ohne Hinweise auf eine Schussverletzung - so lautet der vom burgenländischen Landesjagdverband in Auftrag gegebene Obduktionsbericht. Für den WWF und die Vogelschutzorganisation BirdLife ein trauriger Beleg dafür, dass die Standortplanung für Windkraftanlagen hohe und vor allem überprüfbare naturschutzfachliche Kriterien erfüllen muss. Nur damit können Verluste für die Natur, wie hier durch Kollision, so gering wie möglich gehalten werden. Die Naturschutzorganisationen betonen, dass gerade im Zusammenhang mit dem geplanten Repowering älterer Windkraftlagen, diese auch hinsichtlich der Entwicklung von betroffenen Vogelbeständen und deren Zugrouten geprüft und auf den neusten Stand gebracht werden müssen.

„Der bedauerliche Tod des Seeadlers zeigt uns deutlich, dass rund um die bereits in die Jahre gekommenen Windkraftanlagen nur laufende und aktuelle Studien zu den See- und Kaiseradlerbeständen weitere Kollisions-Opfer verhindern werden können“, so Gábor Wichmann Greifvogelexperte von BirdLife Österreich. Die Bestandentwicklungen sowie das exakte Flugverhalten der gefährdeten Vogelarten kann nur eingeschätzt aber nie ganz genau vorhergesehen werden. Trotz der vor einigen Jahren vorausschauend festgelegten Zonierungspläne kann es gerade an den Randgebieten, den für die geschützten Vogelarten prekären Zonen - zu nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen.

Ansiedelung der Seeadler im Burgenland noch nicht abgeschlossen

Seeadler- und Kaiseradler haben einen große Raumbedarf und sind daher besonders gefährdet, mit Windrädern zu kollidieren. Auch die Tatsache, dass sich im heurigen Winter ein neues Seeadlerpaar aus dem ungarischen Hanság im Seewinkel niedergelassen hat, zeigt, dass die Ansiedelung der Seeadler hier noch nicht abgeschlossen ist. „Wir sind sicher, dass das Gesamtpaket den Seeadler-Erfolg ausmacht: Einerseits ein mit Jägern und Grundbesitzern gemeinsam abgestimmtes System der Überwachung und Beobachtung, andererseits die Identifikation und Vermeidung von Gefahrenquellen, eine langfristige Zonierungsplanung der Windkraft und nicht zuletzt der Kampf gegen illegale Verfolgung durch Giftköder oder Abschüsse“, bringt Christian Pichler, Seeadlerprojektleiter des WWF Österreich, das zentrale Anliegen des Seeadlerschutzprogramms auf den Punkt. Erst seit 2001 brütet der Seeadler wieder in Österreich. „Mit derzeit 20 heimischen Brutpaaren, die meisten davon in Niederösterreich, bleibt die österreichische Seeadlerpopulation dennoch verletzlich“, warnt Andreas Duscher vom burgenländischen Landesjagdverband.


Erfreuliche Bestandsentwicklung bei Greifvögeln macht Neubeurteilungen bei Repowering notwendig

Vor etwa fünfzehn Jahren verzeichnete BirdLife nur ein Kaiseradler-Brutpaar im Nordburgenland. Heute finden sich hier drei bis vier Brutpaare ein. Der Bestand an Windkraftanlagen hat sich im gleichen Zeitraum von 11 auf über 400 erhöht. BirdLife und der WWF sind sich einig, dass diese erfreuliche Entwicklung bei Kaiser-und Seeadler und auch bei der Windkraft nicht zuletzt aufgrund sorgsamer Zonierungspläne und einem eigenen „Aktionsplan Kaiseradler“ erfolgreich ist. Gerade deshalb sehen BirdLife und der WWF die dringende Notwendigkeit, einzelne Windkraftstandorte neu zu beurteilen: Das Burgenland als Pionier der Windkraft sollte hier seine Vorreiterrolle bewahren und weiterhin dafür sorgen, dass alternative Energiegewinnung anhand sachgerechter Zonierungspläne allen Interessen bestmöglich gerecht wird. „Wir empfehlen dringend, im Zuge der Genehmigungsverfahren für die Modernisierung bestehender Windkraftanlagen, die naturschutzfachlichen Untersuchungen nicht außer Acht zu lassen“, appelliert Wichmann abschließend.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF BirdLife Tierschutz Vögel

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Grüne Snacks für Vögel
09.02.2015 um 16:17 - Thema: Vögel


Frische Kräuter aus dem eigenen Garten oder von Naturwiesen sind eine gesunde und leckere Abwechslung auf dem Speiseplan von Kanarienvögeln, Finken, Sittichen, Papageien, Tauben und vielen anderen Vögeln, die gerne Körner fressen. Auch viele Weichfresser freuen sich über frische grüne Blätter.

Serviert man die Leckereien nicht im Futternapf, sondern hängt sie an Zweige oder ans Gitter der Voliere, sorgen sie zudem für reichlich Kletter- und Flugübungen und Beschäftigung. Befestigen kann man die Kräutersträuße zum Beispiel mit einer ganz normalen Wäscheklammer.
Wie in freier Natur müssen die Flugkünstler zum Beispiel Samen aus den reifen Ähren klauben - das ist nicht nur ein gutes Training für die Vögel, sondern auch ein wunderbares Unterhaltungsprogramm für den Vogelhalter. Vor allem Gräser werden von Vogelweibchen auch gerne für den Nestbau benutzt.
Einfach auf den Boden legen sollte man Kräuter, Gräser und Blüten nicht, da sie dort zu schnell verschmutzen.
Damit Löwenzahn und Co den gefiederten Mitbewohnern nicht auf den Magen schlagen und zum Beispiel zu Durchfall führen, sollte man am Anfang nur kleine Portionen anbieten. Außerdem sollte man Wildkräuter unbedingt frisch servieren, Reste entfernen und Blattgrün und Samen nur dort sammeln, wo sie nicht ständigen Abgasen ausgesetzt sind oder gespritzt werden. Wer sich nicht nur auf sehr bekannte und verbreitete Arten beschränken will, legt sich am besten ein Buch über Kräuter zu. So kann man sicher sein, nicht aus Versehen Giftpflanzen in den Vogelkäfig zu hängen.

Einfach in freier Natur (zum Beispiel auf Wiesen, an Wegesrändern, auf Feldern, auf Brachland oder im Garten zu finden und bei fast allen Vogelarten beliebt sind Löwenzahn und Vogelmiere. Beide Pflanzen können komplett verwertet werden, sprich Blätter, Blüten und Samenkapseln sind bei vielen Vögeln ein beliebter Snack. Aber auch die Vitamin- und karotinhaltigen Blütenblätter und der Samen der Ringelblume sind beliebt, das gleiche gilt für Samen und Schoten des Hirtentäschelkrautes, den Vogelknöterich, halbreife und reife Samen von wilden und kultivierten Stiefmütterchen, Wegwarte, Beifuss und Flohknöterich. Auch viele Gräser, darunter Waldhirse, Rispengräser, Hühnerhirse und das Knäuelgras, und Wildblumen wie das Gänseblümchen werden gerne gefressen.

Welche Pflanzen und welche Pflanzeteile von den Vögeln besonders geschätzt werden, hängt von der jeweiligen Art, aber auch vom individuellen Geschmack ab.

Thema: Vögel

Tags: Vögel Fütterung

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Vogelzimmer einrichten: Ein Freiflugparadies für Ziervögel
11.11.2014 um 12:36 - Thema: Vögel


Zugegeben: Nur wenige Vogelhalter und Vogelzüchter haben in der Wohnung oder im Haus so viel Platz, dass sie ihren Tieren ein ganzes Zimmer freiräumen könnten. Doch wenn man einen Raum „zuviel“ hat, kann der Luxus eines Vogelzimmer für Wellensittiche, Nymphensittiche oder andere Vögel für alle Beteiligten eine wunderbare Sache sein. Die Vögel können den ganzen Tag über frei fliegen, klettern, spielen und mit ihren Artgenossen zusammen sein. So fühlen sie sich wohl und bleiben körperlich und geistig fit. Der Halter kann im Vogelzimmer faszinierende Verhaltensweisen beobachten.

Wie wird ein Vogelzimmer sicher?

Ein Vogelzimmer kann eine wunderbare und artgerechte Alternative zu einem Vogelkäfig oder einer Voliere sein. Voraussetzung ist allerdings, dass die Sicherheit der Vögel gewährleistet ist. Dazu gehört vor allem, dass die Vögel nicht nach draußen entwischen können. Fenster können zum Beispiel mit individuell angepassten Rahmen aus stabilem, witterungsbeständigem Holz und engmaschigen Edelstahlgittern gesichert werden. Fliegengitter aus Kunststoff können von den kräftigen Schnäbeln schnell zerstört werden und sind deshalb ungeeignet. Mit einem guten Sicherheitsgitter für das Fenster können die Sittiche und Papageien auch mal frische Luft genießen oder in der Sonne sitzen. Zugluft sollte man allerdings immer vermeiden.
Auch Steckdosen und elektrische Leitungen müssen besonders, zum Beispiel mit Kindersicherungen und schnabelfesten Abdeckungen, gesichert werden.
Der Boden im Vogelzimmer ist im Idealfall gefliest oder gekachelt, denn dann ist er leicht zu reinigen. Bodenbeläge wie Teppich verschmutzen schnell und bieten Krankheitserregern die Chance, sich schnell zu vermehren.
Pflanzen sehen im Vogelzimmer natürlich sehr dekorativ aus, da sie ein wenig Urwald-Feeling verbreiten. Zudem bieten sie schöne, natürliche Klettermöglichkeiten. Man sollte allerdings unbedingt darauf achten, nur ungiftige Pflanzen zu nutzen. Einige gefiederte Mitbewohner haben allerdings Freude daran, die Pflanzen zu zerlegen.
Im Vogelzimmer sollte stets eine angenehme Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen, zudem sollte es auch in den Wintermonaten schön hell sein. Im Bedarfsfall sollte man zum Beispiel mit speziellen Vogellampen oder Luftbefeuchtern nachhelfen.





Sind die Sicherheitsfragen geklärt, sind der Phantasie bei der Einrichtung des Vogelzimmers kaum Grenzen gesetzt. Klettertürme, Äste, Schaukeln und Seile laden zum Verweilen und Klettern ein, für Abwechslung sorgt spezielles Spielzeug für Vögel. Futter und Wasser werden am besten auf Futterbrettern an der Wand serviert, so dass die Gefahr der Verschmutzung durch Kot möglichst klein ist.

Thema: Vögel

Tags: Vögel

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Pfotenhilfe: So helfen Sie Wildvögeln durch den Winter
11.11.2014 um 11:38 - Thema: Tierschutz


Obwohl vom Winter derzeit in Österreich noch nicht wirklich viel zu spüren ist, wird in heimischen Bau- und Supermärkten bereits jetzt Vogelfutter in verschiedensten Variationen angeboten. Noch ist es zwar zu warm um Amseln, Drosseln und Co. zu füttern, bei Schneelage und eisigen Temperaturen empfiehlt die PFOTENHILFE jedoch, die Tiere artgemäß zuzufüttern, damit winterliche Nahrungsengpässe vermieden werden können. Um den hohen Energieverlust, der bei niedrigen Temperaturen leicht zustande kommt ausgleichen zu können, sind ausreichende Futtermengen im Winter für die Tiere sehr wichtig. Nur so kann das Überleben einzelner Individuen gesichert werden. Allerdings bleiben nicht alle Vögel über den Winter in Österreich. Bei manchen Arten, wie Amseln, entscheidet die erbliche Veranlagung, ob sie Richtung Süden ziehen oder nicht.

Grundsätzlich gilt: Speisereste sind zur Fütterung der meisten Vogelarten ungeeignet, wichtig ist eine gewisse Futtervielfalt. Diese sollte auf die Bedürfnisse der Vögel abgestimmt werden. Entsprechend hochwertige Futtermischungen gibt es im Handel. "Körnerfresser wie Spatzen oder Meisen bevorzugen Sonnenblumenkerne und Hanfsamen. Weich- und Insektenfresser wie z.B. Amseln, Drosseln oder Rotkehlchen mögen getrocknete Beeren, gemahlene Nüsse oder zerkleinerte Äpfel." weiß Sascha Sautner, Sprecher der PFOTENHILFE. Feuchtfutter wie Obst solle nur in kleinen Mengen angeboten werden, da es schimmeln oder gefrieren könnte. Optimal wäre es, gleich mehrere Futterplätze anzubieten, damit möglichst viele Vogelarten das Nahrungsangebot in Anspruch nehmen können.

Empfehlenswert und praktisch sind Futtertrichter bzw. –säulen, da hier das Futter von oben nachrutscht und die Nahrung der Vögel so sauber und trocken bleibt. In herkömmlichen, klassischen Vogelhäuschen können sie den Tieren Obst, Samen und Körner oder Fettfutter anbieten – auch hier ist die Hygiene am wichtigsten, denn durch unsaubere Futterstellen können sich für Vögel gefährliche Infektionskrankheiten rasend schnell verbreiten. Daher ist es wichtig, Restfutter und Kot regelmäßig zu entfernen. Außerdem sollte der Platz an dem die Futterstelle montiert wird, vor Witterungseinflüssen geschützt werden und die Vögel sollten die Futterstelle im Umkreis von drei Metern überblicken können, um rechtzeitig auf Feinde reagieren zu können.

Auch Wasservögel haben bei Dauerfrost Probleme bei der Nahrungssuche und können durch geeignete Futtergaben wie Getreide, Eicheln, Hühnerfutter, Obst, kleine Brotmengen oder spezielles Wasservogelfutter unterstützt werden. "Es sind hier allerdings die gesetzlichen Regelungen wie Fütterungsverbote der Gemeinde zu berücksichtigen." erinnert Sautner.

Eine wohldurchdachte Vogelfütterung hilft einzelnen Tieren, gut über den Winter zu kommen und für uns Menschen bietet sich die Möglichkeit, ein spannendes Naturerlebnis zu beobachten. „Allerdings sollte wirklich nur bei sehr kalten Temperaturen zugefüttert werden." fügt Sautner hinzu. Um nachhaltig den Artenrückgang zu stoppen ist die Bewahrung der natürlichen Nahrungsgrundlagen unerlässlich. Naturnahe Gärten mit Beerensträuchern, abgefallenem Obst, Büschen und Laubhaufen als Unterschlupf für Kleintiere garantieren auch in harten Zeiten einen vollen Magen.

Thema: Tierschutz

Tags: Pfotenhilfe Tierschutz Wildtiere Vögel

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Futterinsekten für Vögel: Auf die Ernährung kommt es an
28.10.2014 um 09:21 - Thema: Vögel



Bei Edelfinken, Kakadus, Beos, einige Papageienarten und anderen Ziervögeln stehen mehr oder weniger regelmäßig Insekten wie Mehlwürmer, Zophobas (Larven des Großen Schwarzkäfers), Heimchen oder Schaben auf dem Speiseplan. Wer so einen fleischfressenden Vogel hält sollte darauf achten, möglichst verschiedene Futterinsekten anzubieten – das bringt Abwechslung in die Ernährung und sorgt dafür, dass der gefiederte Mitbewohner mit diversen Nährstoffen versorgt wird. Damit die Insekten aber auch wirklich einen Beitrag zur gesunden Vogelernährung leisten, ist es zudem wichtig, wie diese während der Aufzucht gefüttert wurden. Denn nur eine ausgewogen, vitaminreich ernährte Schabe oder Larve ist gesundes Vogelfutter. Einige Vogelhalter und Vogelzüchter entscheiden sich deshalb, aber auch aus Kostengründen dazu, die Futterinsekten für ihre Vögel selber zu züchten. Das lohnt sich vor allem, wenn man relativ viele Vögel hält oder diese züchtet.

Futterinsekten für Vögel selber züchten

Die Zucht von Futterinsekten ist relativ einfach und auch dann möglich, wenn man nur wenig Platz zur Verfügung hat. Vor den ersten Zuchtversuchen sollte man sich aber bei einem Experten nach den Bedürfnissen der jeweiligen Art erkundigen. Einige Insekten, zum Beispiel die Zophobas, mögen es nämlich gerne warm (um die 28 Grad) und müssen in „Wärmezellen“ gehalten werden. Andere Futterinsekten wie die Madagaskar-Fauchschaben sind für die Fortpflanzung auf eine hohe Luftfeuchtigkeit von über 70 Prozent angewiesen. Abhängig von der jeweiligen Art und ihren Ansprüchen an den Lebensraum kann man Futterinsekten zum Beispiel in umgebauten Schubladen, alten Kühlschränken, Plastikkisten mit Luftlöchern oder leeren Eierkartons in Schränken züchten. Wichtig: die Futterinsekten müssen in ihrer Unterkunft genug Sauerstoff bekommen, man muss also für eine ausreichende Belüftung sorgen. Gleichzeitig ist es aber wichtig, dass die Krabbeltiere nicht entwischen können, denn ein freigelassener Schwarm Schaben oder südamerikanische Käfer können im Haushalt einiges Chaos anrichten und die Nachbarn verärgern. Exotische Arten, die nach draußen fliehen und sich dort ansiedeln, können im schlimmsten Fall das ökologische Gleichgewicht stören und einheimische Arten gefährden.
Füttern kann man die Insekten mit Gemüse, Getreideflocken und Salat. Heimchen mögen auch Gras und Heupellets. Wasser kann man zum Beispiel anbieten, indem man einen gut getränkten Schwamm in eine Schale legt.

Wer die Futterinsekten nicht selber züchten will, kann sie auch bei spezialisierten Futterinsektenanbietern bestellen. Vor allem Mehlwürmer, die während des Transportes häufig die Verpackung aus Karton anfressen, sollte man aber Zuhause noch einige Tage mit Gemüse und Getreide füttern, bevor man sie als gesundes Lebendfutter im Vogelkäfig oder der Voliere anbietet.

Thema: Vögel

Tags: Vögel Fütterung

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Katharinensittiche: Glücklich in der Gruppe
13.10.2014 um 00:30 - Thema: Vögel



Die hübschen Katharinensittiche (Bolborhynchus lineola) werden im Schwarm besonders glücklich. Für den Besitzer hat die Gruppenhaltung der „Kathis“, die 16 bis 17 cm lang und rund 50 bis 60 Gramm schwer werden, den Vorteil, dass er das gesamte Repertoire des faszinierenden Sozialverhaltens beobachten kann. In einer harmonischen Gruppe hocken die Vögel oft dicht zusammen, „knattern“ und singen gemeinsam, dösen und kraulen sich.

Doch obwohl Katharinensittiche generell sehr verträgliche Schwarmvögel sind, sollte man sich an einige Regeln halten, damit es in der Gruppe keinen Streit gibt. Bei der Zusammenstellung des Schwarms sollte man auf ein ausgeglichenes Verhältnis der Geschlechter achten, damit alle Vögel einen Partner finden können. Auf den ersten Blick ist es allerdings gar nicht einfach, zu erkennen, ob man ein Kathi-Männchen oder Weibchen vor sich hat. Oft hilft ein Blick auf die Schwanzfedern. Denn Männchen haben anders als Weibchen an dieser Körperstelle oft einen Schwarzanteil von 50 Prozent oder mehr. Ansonsten hilft eine DNA-Analyse.
Natürlich brauchen die Sittiche ausreichend Platz, zum Beispiel eine großzügige Voliere. Diese sollte man abwechslungsreich und phantasievoll gestalten, da die fröhlichen, kleinen Papageien, die ursprünglich aus den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas kommen, spielen, klettern und nagen mit Begeisterung. In der Voliere können zum Beispiel Kletterseile, Wippen, Pflanzen mit unterschiedlich dicken Ästen, Höhlen und Kork für Spaß und Abwechslung sorgen.
Im Normalfall vertragen sich die Katharinensittiche auch in der Brutzeit gut und müssen nicht getrennt sind. Voraussetzung ist, dass genug Platz und mehr Brutkästen als Paare vorhanden sind. Da einzelne Männchen in dieser Zeit aber aggressiv werden können, sollte man die Vögel gut beobachten und notfalls einzelne Paare in eine Einzelvoliere setzen.
Trennung ist auch dann angesagt, wenn sich ein Paar oder ein einzelner Sittich nicht richtig in den Schwarm integriert. So etwas passiert zum Beispiel, wenn ein Vogel längere Jahre nur in Einzelhaltung gelebt hat. Manchmal hilft aber auch der Wechsel in einen anderen Schwarm.

Thema: Vögel

Tags: Vögel Papageien

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Vögel brauchen Kalzium und Vitamin D
29.09.2014 um 08:34 - Thema: Vögel



Halter und vor allem Züchter von Ziervögeln und Geflügel müssen sich intensiv mit den Nährstoffbedürfnissen ihrer gefiederten Mitbewohner beschäftigen. Neben anderen Mengenelementen brauchen Vögel in erster Linie Kalzium. Dieser Stoff wird unter anderem für eine gesunde Muskeltätigkeit, funktionierende Nerven und für die Blutgerinnung benötigt. Bei Jungvögeln ist Kalzium unerlässlich für die gesunde Ausbildung der Knochen. Weibliche Vögel brauchen zusätzlich Kalzium, um Eier mit stabiler Schale, die vor allem aus Kalziumkarbonat bestehen, produzieren zu können. Für die „Produktion“ eines Hühnereis sind zum Beispiel 2 Gramm Kalzium nötig.

Für die Aufzucht von Jungvögeln wird im Fachhandel spezielles Handaufzuchtfuttermittel angeboten, in dem in der Regel ausreichend Kalzium vorhanden ist. Für Altvögel kann man je nach Vogelart und individuellen Vorlieben andere Kalkquellen wählen – Körnerfutter allein ist nicht ausreichend. Es ist sinnvoll, dass Sepiaschalen und Kalksteine für Ziervögel oder ein Kalziumpulver im seperaten Napf im Käfig oder in der Voliere ständig zur freien Verfügung stehen. Bei vielen Papageien sind zum Beispiel auch Hüttenkäse und Mozarella ein beliebter Kalzium-Snack. Auch klein gemörserte Schalen von gekochten Eiern werden von Prachtfinken, Hühnern und anderen Vögeln gerne gepickt. Eine gute Kalkquelle sind auch bestimmte Früchte, Kräuter, Nüsse und Gemüsesorten wie Himbeeren, Hagebutten, Pflaumen, Löwenzahn, Paranüsse, Brokkoli und Gurken.

Doch damit der Vogelkörper das Kalzium überhaupt verwerten kann, braucht er auch Vitamin D. Damit das Vitamin, das zum Beispiel in Hanfsamen enthalten ist, zur Wirkung kommt, ist ungefiltertes Sonnenlicht notwendig. In Außenvolieren und im Käfig bei geöffnetem Fenster sollte der Vogel regelmäßig die Möglichkeit für ein Sonnenbad bekommen. Zusätzlich oder alternativ kann man auch spezielle UV-Lampen, die im Fachhandel erhältlich sind, anbieten.

Thema: Vögel

Tags: Vögel Fütterung

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