News & Artikel zum Thema Kleintiere


Startseite TIERBLOG Alle Postings mit dem Tag: KLEINTIERE (Gesamt: 17 Artikel)

ALLE POSTINGS MIT DEM TAG KLEINTIERE
15.02.2017 um 21:44: Die Körpersprache der Nager
04.06.2015 um 13:16: Kaninchen: Cool bleiben an heißen Tagen
12.02.2015 um 07:28: Chinchillas richtig füttern
11.02.2015 um 22:39: Chinchillas richtig halten: Nachtaktive Kletterkünstler
04.02.2015 um 13:48: Ratten wollen gefordert werden
29.12.2014 um 08:24: Gesunde Winter-Snacks für Kaninchen
20.12.2014 um 19:00: So wird Silvester stressfrei für Haus- und Bauernhoftiere
21.10.2014 um 18:29: Können Meerschweinchen im Winter draußen bleiben?
22.09.2014 um 07:12: Zahnprobleme bei Kaninchen
03.09.2014 um 15:59: Giftpflanzen im Heu können für Kaninchen tödlich sein


Die Körpersprache der Nager
15.02.2017 um 21:44 - Thema: Kleintiere



Mit ihren Artgenossen „unterhalten“ sich Nagetiere überwiegend mit Duftstoffen. Darüber hinaus kommunizieren sie aber auch mit Mimik, Gesten und Bewegungen. Ein Glück für Halter von Mäusen, Ratten, Meerschweinchen und Co, denn die Körpersprache können wir naturgemäß besser verstehen als Duftsignale.
Oft muss man aber schon genau hinschauen, das Tier gut kennen und gegebenenfalls auch länger beobachten, um ihre Botschaften richtig interpretieren zu können. So gehört Putzen zum normalen Verhalten von gesunden Ratten, Mäusen, Hamstern und Meerschweinchen. Sind die Bewegungen ruhig und entspannt, fühlt sich der Vierbeiner in der Regel wohl. Gegenseitiges Putzen unter Artgenossen festigt zudem die Bindungen im Nagerkäfig. Anders sieht es aus, wenn Ratten oder Mäuse bei der Körperpflege einen hektischen Eindruck machen. Dann ist das Putzen nämlich eine Übersprungshandlung, die auftritt, wenn die Tiere gestress oder unsicher sind. Bei Hamstern und Meerschweinchen werden die Putzbewegungen in so einer Situation nicht unbedingt hektischer, sondern eher intensiver - das Tier scheint völlig in die Handlung vertieft zu sein und die Umgebung vergessen zu haben.

Eine andere Übersprungshandlung bei Meerschweinchen und Hamstern ist das senkrechte in die Höhe springen. Die Luftsprüngen können bedeuten, dass sich die Tiere gerade erschreckt haben. Laufen sie dabei aber wild umher und hüpfen mehrfach in die Höhe, ist das Springen, das bei Meerschweinchen „Popcornen“ genannt wird, ein Zeichen für gute Laune.

Gar keine gute Laune haben Meerschweinchen hingegen, wenn sie plötzlich den Kopf hochwerfen. Damit signalisieren sie beim Streicheln nämlich, dass sie ihre Ruhe haben möchten - ein Wunsch, den man immer respektieren sollte.

Besitzer von Nagetieren sollten auch wissen, wie ihre Schützlinge vor Gefahren warnen oder drohen. So trommeln Rennmäuse mit den Hinterpfoten auf den Boden, wenn Gefahr in Anzug ist. Meerschweinchen sträuben ihr Fell. Ebenso wie Ratten, die zudem noch einen “Katzenbuckel” machen. Hamster blasen ihre Backentaschen auf und klappern mit den Zähnen.

Wie viele Körpersignale ist auch die Bedeutung des Gähnens abhängig von der jeweiligen Situation. In der Regel sind Vierbeiner, die ihr Mäulchen weit aufreißen, einfach nur müde oder aber sehr entspannt. Treffen sich zwei Artgenossen, kann es aber auch als Geste der Unterwerfung eingesetzt werden.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Nagetiere Ratten Mäuse Meerschweinchen Hamster

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Kaninchen: Cool bleiben an heißen Tagen
04.06.2015 um 13:16 - Thema: Kleintiere



Während sich die meisten Menschen über sommerliche Temperaturen freuen, vertragen Kaninchen die Hitze ausgesprochen schlecht. Sind sie der prallen Sommerhitze ausgesetzt, können sie schnell einen lebensgefährlichen Hitzschlag bekommen. Das liegt daran, dass die flauschigen Nager nicht schwitzen können. Die einzige körpereigene „Klimaanlage“ des Kaninchens sind ihre gut durchbluteten Ohren, über die zumindest ein kleiner Teil der überschüssigen Körperwärme abgegeben wird. Während sich wilde Kaninchen bei Bedarf einfach in kühle Erdlöcher zurückziehen, sind unsere Hauskaninchen darauf angewiesen, dass wir für ausreichend Schattenplätze und Kühlung sorgen.

Kaninchen brauchen Schatten

Oberstes Gebot ist, dass Kaninchenställe und Gehege nicht in überhitzten Räumen oder draußen in der prallen Sonne stehen dürfen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Schatten zu schaffen. Wichtig ist immer, dass die Luftzirkulation durch die Maßnahmen nicht behindert wird. Besonders hübsch sehen natürlich schattenspendende Grünpflanzen, die um das Gehege herum gepflanzt werden können, aus. Geeignet sind zum Beispiel Holunder, der auch den Vorteil hat, dass er schnell wächst und von den Kaninchen verschmäht wird. Wer besonders kreativ werden will, kann auch lebende Weidenzäune, Weidentunnel oder kleine Weidenhäuschen anpflanzen. Dazu steckt man frische Weidenruten in die Erde und hält sie feucht, bis sie Wurzeln schlagen. Die jungen Ruten sind so biegsam, dass man sie relativ einfach biegen und miteinander verflechten kann. Irgendwann wachsen die Ruten dann zusammen und werden im Sommer zu grünen Bauwerken. In der ersten Saison sollten die Pflanzen allerdings vor hungrigen Nagern geschützt werden.
Schnell und einfach kann man für Schatten sorgen, in dem man Sonnensegel spannt oder große Tücher aufhängt. Auch wenn man die Segel und die Flächen des Auslaufes mit Wasser benetzt, verbessert die Verdunstung das Mikroklima merklich. Kühle Steinplatten, die allerdings keine rutschige Oberfläche haben sollten, sind im Sommer beliebte Liegeflächen.

So kommen Kaninchen gesund durch den Sommer

Neben kühlen Plätzen ist im Sommer natürlich der ständige Zustand zu frischem Trinkwasser enorm wichtig. Erfrischend wirken unter anderem auch Gurken, Melonen, Minze und Birkenblätter - man sollte sie allerdings nur in kleinen Mengen verfüttern und die Verdauung der Kaninchen beobachten.
Beim täglichen Kontrollgang untersucht man die Nager besonders gründlich auf kleine Wunden und Verletzungen. Diese müssen schnell versorgt und beobachtet werden, da Fliegen von den offenen Stellen magisch angezogen werden. Das ist lästig und kann sogar gefährlich werden, denn Schmeißfliegen legen gelegentlich ihre Eier in Wunden ab. Die Larven können im schlimmsten Fall zum Tod des Kaninchens führen.
Priorität hat im Sommer auch die Stallhygiene. Denn bei hohen Temperaturen können sich Krankheitserreger noch schneller ausbreiten.

Thema: Kleintiere

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Chinchillas richtig füttern
12.02.2015 um 07:28 - Thema: Kleintiere


Chinchillas haben einen recht empfindlichen Magen-Darm-Trakt. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht kann das langfristig erhebliche gesundheitliche Folgen haben, die von Abmagerung bis zu Leber- und Nierenerkrankungen reichen. Beim Füttern sollte man deshalb abrupte Futterumstellungen, Experimente vermeiden und den allgemeinen Zustand der Nagetiere und ihren Kot im Auge halten. Durchfall oder Verstopfung, aber auch struppiges Fell und Mattheit sind oft Symptome dafür, dass die Fütterung nicht optimal angepasst ist.
Die Grundlage der Chinchilla Fütterung besteht aus gutem, frischen Heu. Das Raufutter pflegt mit seinen vielen Rohfasern die Darmflora, versorgt den Körper mit Nährstoffen, fördert den Zahnabrieb und beschäftigt die Nagetiere. Chinchillas sollten deshalb ständig reichlich Heu zur Verfügung haben.

Trockenfutter nur in Maßen

Trockenfutter aus dem Handel, das zum Beispiel Haferflocken, Haferecken, Weizen und Getreideflocken enthalten kann, sollte dagegen nur in Maßen in den Futternapf kommen. Denn zu viel Kraftfutter macht die eigentlich so agilen Tiere dick und träge, langfristig muss man mit erheblichen Störungen der Darmflora rechnen. Außerdem werden die Zähne bei einer Ernährung, die zum großen Teil aus Kraftfutter besteht, nicht ausreichend abgenutzt.
Ein wichtiger Aspekt beim Kraftfutter ist auch, dass eine Umstellung des Futters nur ganz allmählich erfolgen darf, damit sich der Darmtrakt langsam anpassen kann. Am Anfang mischt man dazu nur eine kleine Portion des neuen Futters unter das alte. Dieser Anteil wird über mehrere Tage hinweg langsam erhöht, bis man das alte Futter irgendwann weglassen kann.
Ungesund und tabu für Chinchillas sind auch die Nagerstangen und Leckerchen, die im Handel für andere Nagetiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen angeboten werden.

Chinchillas brauchen Kräuter

In freier Wildbahn nehmen die südamerikanischen Nagetiere die nötigen Nährstoffe über Wildkräuter, Pflanzen, Äste und Wurzeln auf. Diese Zutaten dürfen deshalb auch bei der artgerechten Fütterung Zuhause nicht fehlen.
Wer Spaß am Kräutersammeln in freier Natur oder einen eigenen Garten hat, kann die Kräuter selber trocknen und eigene Mischungen herstellen. In Maßen dürfen Kräuter auch frisch verfüttert werden, man sollte dabei darauf achten, ob das Chinchilla Durchfall bekommt und neue Kräuter nur in ganz kleinen Portionen anbieten.
Zu den geeigneten Kräutern für Chinchillas gehören unter anderem Löwenzahn, Kamille, Brennnessel, Gänseblümchen, Luzerne, Melisse, Schafgarbe und Spitzwegerich. Natürlich sollte man die Kräuter nicht an stark befahrenen Straßen oder auf mit Pestiziden behandelten Feldern sammeln.





Ab und zu dürfen auch bestimmte Obst- und Gemüsesorten, darunter sind Möhren, Äpfel, Pastinaken und Fenchel, auf dem Speiseplan stehen - vorausgesetzt, das Chinchilla verträgt sie gut.
Bei eigentlich allen Chinchillas sind Äste ein beliebter Knabberspaß. Geeignet sind unter anderem die sauberen, getrockneten und natürlich ungespritzten Äste von Birke, Apfelbaum, Haselnussstrauch und Erle.

Thema: Kleintiere

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Chinchillas richtig halten: Nachtaktive Kletterkünstler
11.02.2015 um 22:39 - Thema: Kleintiere



Es gibt nur wenige Menschen, die dem Charme eines Chinchillas widerstehen können. Mit ihren dunklen, großen Knopfaugen, den lustigen großen Ohren, dem weichen Pelz, dem buschigen Schwanz erobern die südamerikanischen Nager Herzen im Sturm. Und spätestens wenn man einmal erlebt hat, wie zahme Chinchillas übermütig durchs Zimmer tollen, sich den weichen Bauch kraulen lassen und mit ihren Artgenossen spielen, würde man sich am liebsten auch gleich so putzige Mitbewohner nach Hause holen.

Doch die Anschaffung eines Chinchillas will gut überlegt sein. Denn die klugen Nagetiere haben besondere Eigenschaften und Haltungsansprüche, die man kennen und erfüllen sollte.
Einmal ist es wichtig zu wissen, dass Chinchillas erst in der Dämmerung und der Nacht aktiv werden. Für Tierliebhaber, die tagsüber berufstätig sind und sich erst abends mit ihren Haustieren beschäftigen können, ist das natürlich ideal - für jüngere Kinder oder Menschen, die nur mittags Zeit haben, aber eben nicht. Denn damit die Nager zutraulich werden und sich wohlfühlen, muss man viel Zeit mit ihnen verbringen. Unverzichtbar fürs Wohlbefinden ist auch ein Artgenosse, gut vertragen sich die Nager in der Regel mit einem gleichgeschlechtlichen Geschwister-Chinchilla aus ihrem Wurf. Mit anderen Tieren wie Meerschweinchen, Katzen und gutmütigen Hunden verstehen sich Chinchillas auch oft sehr gut. Allerdings können solche Vierbeiner keinen Artgenossen ersetzen. Man sollte sie und die Chinchillas immer nur unter Aufsicht zusammen lassen und bei ängstlichen Chinchillas oder aggressiven oder zu übermütigen Katzen und Hunden natürlich ganz darauf verzichten. Ziervögel wie Papageien und Sittiche jagen den meisten Chinchillas dagegen viel Angst ein und sollten nach Möglichkeit nicht im gleichen Zimmer gehalten werden. Denn in freier Wildbahn werden die putzigen Nager unter anderem von Greifvögeln gejagt.

Chinchillas brauchen einen großen Käfig

Chinchillas brauchen reichlich Platz, pro Tier wird mindestens ein Kubikmeter Käfig empfohlen. Da sie unglaublich geschickt klettern und springen können, sollte der Käfig nicht nur groß, sondern möglichst auch höher als breiter sein. Zusätzlich sollten sich die Chinchillas am besten täglich auch außerhalb des Käfigs austoben können - kleinere Schäden an Holzleisten und anderem "Knabbermaterial", dass für die Nager attraktiv werden könnte, kalkuliert man am besten von Anfang an ein.
Käfighygiene spielt in der Chinchilla-Haltung eine große Rolle. Neben der täglichen Reinigung der "Toiletten-Ecke" sollten auch Sitzbretter, Sandbäder, Napf und Trinkflasche regelmäßig sauber gemacht werden, da sie sonst eine ideale Brutstätte für Krankheitskeime werden.
Chinchillas mögen Temperaturen zwischen 15 und 21 Grad (in heißen Dachgeschosswohnungen kann im Sommer also eine Klimaanlage sinnvoll sein). Was sie dagegen gar nicht gut vertragen, sind Zugluft und starke direkte Sonneneinstrahlung.

Vorsicht: Zerbrechliche Rippen

Anfänger in der Chinchilla Haltung lassen sich am besten von einem erfahrenen Halter zeigen, wie man die Nagetiere richtig aus dem Käfig oder draußen hochnimmt. Denn die Rippen der flauschigen Südamerikaner sind so zerbrechlich, dass man sie statt am Körper besser an der Schwanzwurzel fasst und sie von unten stabilisiert. Damit das gut klappt und das Chinchilla nicht stresst, sollte man gerade am Anfang sehr behutsam sein, viel üben und das Chinchilla mit Leckerbissen und später auch Streicheleinheiten verwöhnen.

Thema: Kleintiere

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Ratten wollen gefordert werden
04.02.2015 um 13:48 - Thema: Kleintiere



Ratten sind nicht nur niedliche, sondern ausgesprochen intelligente und lernfähige Haustiere. Bei artgerechter Haltung und intensiver Zuwendung können die klugen Nager extrem zutraulich werden und sogar kleine Tricks und Kunststücke lernen.

Damit Ratten eine enge Bindung zu ihrem Besitzer aufbauen, sich wohlfühlen und geistig und körperlich fit bleiben, brauchen sie unter anderem ausreichend Kletter- und Spielmöglichkeiten und Abwechslung. Auslauf ohne Spielmöglichkeiten reicht nicht, in der Regel langweiligen sich die Tiere dann schnell.
Ein Spielparadies für Ratten kann zum Beispiel aus Labyrinthen aus unbehandeltem Holz, Papprollen, Stofftunnel, Höhlen aus Körben, Kartons, mit keimfreier Erde gefüllte Buddelkisten und Papiertüten voller Papierschnipseln bestehen. Da Ratten gerne knabbern, muss man darauf achten, dass sie keine gesundheitsschädlichen Materialien wie Plastik zerlegen.
Auch Kletter- und Kratzbäume für Katzen sind bei den agilen Haustieren oft ausgesprochen beliebt. Damit die Kletter-, Versteck- und Buddelmöglichkeiten richtig attraktiv werden, sollte man sie mit kleinen Leckerbissen wie Obst und Gemüse oder Trockenfutter spicken. So ist das Fressen für die Nager auch viel aufregender, als wenn sie einfach nur zum gefüllten Futternapf laufen müssen. Sich richtig recken und strecken müssen die Ratten auch, wenn man Obst- und Gemüsespieße, Wildkräutersträuße oder Leckerchenbänder in den Käfig oder das Gehege hängt. Man sollte allerdings unbedingt darauf achten, dass von den Spießen und Bändern keine Verletzungsgefahr ausgeht. In Fachgeschäften werden Futterbälle angeboten, die man mit Leckerchen füllen kann.
Geistig auf Trab bringt man seine Ratte mit sogenannten Intelligenzspielen, die es unter anderem auch für Katzen gibt. Dabei müssen die Tiere zum Beispiel auf bestimmte Tasten drücken, um an einen Leckerbissen zu gelangen.

Zahmen Ratten kann man mit etwas Geduld und Leckerchen auch kleine Tricks beibringen, zum Beispiel, dass sie auf Zuruf kommen, auf Kommando durch Tunnel rennen, über kleine Hindernisse klettern, "tanzen" (also sich zum Beispiel schnell um die eigene Achse drehen). Dabei hat sich zum Beispiel die Methode des Klickertrainings bewährt. Wichtig ist, das man die Tiere beim Spielen nicht überfordert und sie immer die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen oder ein Pause zu machen.

Thema: Kleintiere

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Gesunde Winter-Snacks für Kaninchen
29.12.2014 um 08:24 - Thema: Kleintiere


Während viele Kaninchen im Sommer mit frischem Wiesengras, Löwenzahn und anderen leckeren Kräutern verwöhnt werden, sieht der Speiseplan der meisten Langohren im Winter etwas weniger abwechslungsreich aus. Doch Garten, Feld und Wald halten auch in der kalten Jahreszeit für Kaninchen einige Leckerbissen, darunter Äste und Zweige, ölhaltige Saaten, Nüsse und Wintergemüse, parat. Diese schmecken nicht nur gut, sondern sorgen auch für Beschäftigung, die Abnutzung der Zähne und versorgen den Nager mit wichtigen Nährstoffen. Vielen Baumarten wird sogar heilende Wirkung zugesprochen, als besonders wirkungsvoll gelten die Knospen.

Auch die Rinde enthält zahlreiche Spurenelemente, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. So unterstützt Birke die Nierentätigkeit, auch Rotbuche und Esche haben eine positive Wirkung auf Nieren und Harnwege. Ahorn wirkt antibakteriell und entgiftend, Weide ist entzündungshemmend und kann Schmerzen lindern, Zweige und Knospen vom Haselstrauch stärken die Lunge, Apfelbaum tut der Darmflora gut und Schwarze Johannisbeere stärkt die Immunabwehr. Kaninchendamen, die Fruchtbarkeitsprobleme haben, könnten Himbeerruten helfen. Bei nervösen Tieren wird Linde empfohlen. Unabhängig von der Baumart sollte man darauf achten, nur die Zweige von ungespritzten Bäume zu verfüttern.

Gut für die Gesundheit und ein glänzendes Fell sind auch ölhaltige Saaten wie Leinsamen und Sonnenblumenkerne sowie Nüsse. Die kleinen Vitaminbomben, die zudem viele ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe enthalten, sollten allerdings nur in Maßen serviert werden. Denn sonst können die kalorienhaltigen Snacks schnell zu Übergewicht oder gar zu Darmproblemen führen.

Neben gutem Wiesenheu sollte im Winter natürlich auch Frischfutter in den Kaninchennapf kommen. Dabei sollte man aber aus Umweltgründen und aus Rücksicht auf die Kaninchengesundheit auf typisches Sommergemüse wie Kopfsalat verzichten, da dieses in der Regel mit Pestiziden behandelt wurde. Besser: Einheimische saisonale Sorten aus dem regionalen Bioanbau oder aus dem eigenen Garten, zum Beispiel Karotten, Futterrübe und Topinambur. Auch Äpfel sind bei Kaninchen sehr beliebt.

Thema: Kleintiere

Tags: Kaninchen Kleintiere Nagetiere Fütterung

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So wird Silvester stressfrei für Haus- und Bauernhoftiere
20.12.2014 um 19:00 - Thema: Sonstiges



Die meisten Menschen lieben es, ausgelassen ins neue Jahr zu feiern und um Mitternacht das Feuerwerk zu bestaunen oder es gar selber krachen zu lassen. Die meisten Tiere – ganz gleich, ob es sich um Hund, Katze, Pferd oder Rind handelt – finden die Knallerei allerdings eher zum Davonlaufen. Damit die Tiere keine traumatische Nacht verbringen oder sich gar in Panik verletzen, sollte man sich als Tierhalter auf Silvester besonders vorbereiten.

Jedes Tier reagiert abhängig von seinem Wesen und seinen Erfahrungen anders auf ein Feuerwerk. Während einige Pferde völlig gelassen auf der Weide grasen, wenn es in der Nähe knallt und manch ein Hund das Spektakel am Himmel entspannt verfolgt, gibt es aber auch eben solche Vierbeiner, die völlig in Panik geraten, versuchen, durch den Zaun zu entfliehen oder sich unter dem Sofa verkriechen. Die richtigen Silvester-Maßnahmen hängen also auch ganz vom jeweiligen Fall ab. So kann es bei Pferden, Rindern, Schafen und anderen Bauernhoftieren durchaus Sinn machen, sie an Silvester frühzeitig in den Stall zu bringen, die Fenster zu schließen und eventuell auch zu verdunkeln und zur Ablenkung vom Geknalle das Radion einzuschalten. Das hilft aber nur, wenn die Tiere an den Stall gewöhnt sind. Tiere, die sonst nie einen Stall von innen sehen, zum Beispiel Offenstallpferde, würden durch diese Maßnahme unter Umständen noch mehr gestresst als durch das Feuerwerk. In so einem Fall, sollte man die Tiere besser auf der gewohnten Weide lassen, die Stabilität des Zauns noch einmal gewissenhaft überprüfen und kurz bevor es los geht, zur Ablenkung leckeres Wiesenheu anbieten. Reitstallbetreiber und Bauernhofbesitzer sollten zudem auf eigene Feuerwerke verzichten und auch die Nachbarn um Rücksichtnahme bitten. Denn die Knallerei in Hofnähe bedeutet nicht nur mehr Stress für die Tiere, sondern auch erhöhte Brandgefahr, falls eine verirrte Rakete in der Strohscheune landet. Auch Tiere auf der Weide können durch herumfliegende Böller verletzt werden.

Es versteht sich von selber, dass an der Silvesternacht jemand im Stall bleiben sollte, um nach dem Rechten zu sehen und die Tiere notfalls beruhigen zu können. Das gilt natürlich auch bei Haustieren. Einen ängstlichen Hund alleine Zuhause zu lassen, um selber auf die Silvesterparty zu gehen, ist unverantwortlich. Denn schon die Anwesenheit einer Bezugsperson (es kann natürlich auch der geliebte Hundesitter sein) hilft oft, die Situation zu entschärfen. Da die ersten Böller oft schon lange vor Mitternacht fliegen, sollte man den letzten langen Spaziergang mit Hund oder Ausritt mit Pferd am besten in den frühen Nachmittagsstunden machen. Freigänger Katzen sollte man am besten ab Mittag im Haus einsperren. Damit ängstliche Hunde und Katzen, aber auch Kleintiere wie Kaninchen oder Vögel gar nicht erst viel vom Feuerwerk mitbekommen, sollte man nachts die Rolläden runterlassen und Musik oder den Fernseher anmachen, um von den lauten Knallgeräusche abzulenken. Hunde lassen sich oft auch gut mit besonderen Leckerbissen wie Fleischwurstwürfeln, intensivem Spiel und/oder vielen Streicheleinheiten ablenken. Eine Alternative: Mit dem Hund über Silvester einfach an einen ruhigen Ort auf dem Land verreisen, wo sich die Knallerei in Grenzen hält. Reagiert ein Tier bekanntermaßen extrem panisch auf Silvester, sollte man mit dem Tierarzt absprechen, ob es Sinn macht, ein Beruhigungsmittel zu geben.

Auf den nächsten Jahreswechsel kann man sein Tier übrigens beizeiten vorbereiten. Systematisches Training mit speziellen Geräusch-CDs aus dem Fachhandel hilft Hunden, Pferden und anderen Vierbeinern der Knallerei mit Gelassenheit zu begegnen.

Thema: Sonstiges

Tags: Hunde Pferde Katzen Kleintiere Bauernhoftiere

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Können Meerschweinchen im Winter draußen bleiben?
21.10.2014 um 18:29 - Thema: Kleintiere



Wenn die Tage kürzer und kälter werden, machen sich viele Meerschweinchenbesitzer Gedanken um das Winterquartier ihrer Vierbeiner. Alte, kranke und sehr junge Tiere sollten zumindest den Winter besser im Haus verbringen. Gesunde, erwachsene Meerschweinchen können aber ganzjährig im Außengehege leben – vorausgesetzt es bietet ausreichend Schutz vor Kälte, Nässe, Zugluft und Räubern. Ein normaler Kleintierkäfig ist für die Außenhaltung von Meerschweinchen völlig ungeeignet, nur in einem großzügigen , gut ausgestatteten Gehege können sie sich ausreichend bewegen und Schutz vor der Witterung finden.

Vor Schnee, Kälte und Räubern schützen

Die „barfüßigen“ Meerschweinchen mögen Schnee und Eis überhaupt nicht. Deshalb sollte das Gehege wenigstens größtenteils überdacht sein. Damit das Dach unter großen Schneelasten nicht einbricht, muss es regelmäßig geräumt werden. Auch die Einzäunung sollte vor dem Winter noch einmal überprüft und wenn nötig verstärkt werden. Denn hungrige Füchse lassen sich einiges einfallen, um an die vierbeinigen Leckerbissen heranzukommen und gelangen dank einer dicken Schneedecke manches Mal auch in ein Gehege, dass vorher für sie unzugänglich war.
Doch Meerschweinchen müssen nicht nur vor gefräßigen Besuchern, sondern vor allem auch vor Kälte geschützt werden. Das gelingt mit doppelwändigen Schutzhäuschen aus Holz, die zum Beispiel mit Schafswolle isoliert und mit reichlich frischem, sauberen Stroh und Sägespänen ausgepolstert werden. Im Schutzhaus sollte ständig genug frische Luft sein, aber keine Zugluft entstehen. Das erreicht man, indem man Eingang und Lüftungsschlitz auf der gleichen Seite anlegt. Im Idealfall ist das Häuschen so groß, dass für alle Tiere der Gruppe Platz ist. Kuscheln sich die Meerschweinchen aneinander, wird es nämlich automatisch wärmer. Wichtig ist aber, dass es auch einige alternative Schutzhäuser gibt, in die sich Tiere zurückziehen können, die von den anderen einmal nicht ins Gemeinschaftshaus gelassen werden. An sehr kalten Tagen und Nächten muss man regelmäßig kontrollieren, ob es den Tieren draußen noch gut geht.

Meerschweinchen im Winter richtig füttern

Damit bei Minusgraden die Körpertemperatur nicht sinkt, braucht ein Meerschweinchen im Winter mehr Energie, also besonders nährstoffreiches Futter. Die Nager sollten frei über gutes Wiesenheu verfügen können. Ein guter Energielieferant ist spezielles Pelletfutter für Meerschweinchen, das auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthält. Damit sie das Pelletfutter auch mit Appetit fressen und gut verdauen können, müssen sie ausreichend trinken. Ist es kälter als O Grad, erfordert das vom Besitzer ein großes Engagement. Denn damit das Wasser nicht einfriert, muss es mehrfach pro Tag ausgetauscht werden. Auch Saftfutter wie Äpfel können im Winter anfrieren und sollten mehrmals täglich in sehr kleinen Portionen verfüttert werden.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Nagetiere Meerschweinchen Winter

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Zahnprobleme bei Kaninchen
22.09.2014 um 07:12 - Thema: Kleintiere


Zahnprobleme sind bei Kaninchen weit verbreitet, besonders Zwergrassen leiden häufig unter angeborenen Zahnfehlern. Andere Zahnprobleme, zum Beispiel unzureichender Abrieb der Backenzähne, entstehen durch nicht artgerechte Fütterung.

Kaninchenzähne wachsen ein Leben lang nach

Um zu verstehen, wie Gebissprobleme beim Kaninchen entstehen und welche Auswirkungen sie haben, muss man die Besonderheiten der Nagerzähne kennen. Kaninchen haben 28 bleibende Zähne, insgesamt sechs Schneidezähne, im Oberkiefer auf jeder Seite sechs und im Unterkiefer auf jeder Seite fünf Backenzähne. Futter zerkleinern die starken Zähne mit seitlichen Schneidebewegungen und nutzen sich so ab. Die Zähne wachsen ein Leben lang nach. Bei einer gesunden Zahnstellung und guter Ernährung, sprich reichlich Heu und Ästen zum Beknabbern, ist das kein Problem. Hat ein Kaninchen aber Fehlstellungen oder bekommt es überwiegend Fertigfuttermischungen, nutzen sich die Zähne nicht richtig ab und wachsen in alle möglichen Richtungen. Schließlich bohren sie sich dem Kaninchen in die Zunge oder Haut, verursachen so starke Schmerzen und führen schließlich dazu, dass der Vierbeiner weitgehend das Fressen einstellt. Da betroffene Kaninchen aus Schmerzen häufig kaum noch an die Heuraufe gehen, nehmen sie das wichtige Raufutter nicht in den ausreichenden Mengen und so zerkleinert zu sich, wie es ihr Verdauungsapparat verlangt. Die Folge sind Störungen der Darmflora, Bauchschmerzen und weiterer Appetitverlust.

Wie werden Kaninchenzähne gekürzt?

Wöchentliche Zahnkontrollen sollten deshalb für jeden Kaninchenbesitzer auf dem Programm stehen. Da man im kleinen Mäulchen Zahnprobleme und Schleimhautverletzungen oft nur schwer erkennen kann, sollte man auch auf andere Warnsignale wie starkes Speicheln, Zähneknirschen und Fressunlust achten. Diese Symptome können natürlich auch andere Ursachen haben, das sollte von einem Veterinärmediziner untersucht werden.
Falls nötig, kann der Tierarzt die Zähne mit speziellen Geräten abschleifen. Das Kürzen der Zähne sollte man unbedingt dem Experten überlassen, oft geschieht es unter Vollnarkose. Werden die Zähne laienhaft mit einer Zange oder ähnlichem abgezwickt, kommt es unter anderem zu Splitterungen und Zahnwurzelentzündungen.

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Giftpflanzen im Heu können für Kaninchen tödlich sein
03.09.2014 um 15:59 - Thema: Kleintiere



Wenn man Kaninchen und ein größeres Grundstück hat, liegt es nahe zumindest einen Teil des nötigen Wiesenheus selber zu produzieren. Das macht Spaß und ist sehr kostengünstig, allerdings sollte man genau wissen, welche Pflanzen auf der Wiese stehen. Auch Heuballen vom Bauern nebenan sollte man vor dem Verfüttern unter die Lupe nehmen.
Dabei sind nicht nur giftige Kräuter und Blumen auf der Wiese selbst problematisch. Auch Sträucher und Bäume am Wiesenrand können das Raufutter verseuchen, wenn zum Beispiel giftige Blätter hinunterfallen.
Die Gefahr: Giftpflanzen, die beim Mähen ins Heu gelangen, entfalten ihre schädliche Wirkung abhängig von der Pflanzenart auch im getrockneten Zustand. Und im Heu sind die gefährlichen Pflanzen oft nur noch schwer und mit geschultem Auge erkennbar. Nicht nur Kaninchen, auch Pferde, Schweine und Wiederkäuer, reagieren empfindlich auf Pflanzengifte im Futter. Wegen seiner geringen Körpergröße können beim Kaninchen aber schon kleinste Mengen zu einer Katastrophe führen. Kontaminierte Ballen sollte man deshalb auch komplett entsorgen und nicht etwa versuchen, nur die Giftpflanzen herauszusortieren.

Welche Pflanzen sind für Kaninchen giftig?

So können zum Beispiel schon kleine Krümel getrockneter Herbstzeitlose bei jungen, alten und schwachen Nagern zum qualvollen Tod durch Atemstillstand führen. Selbst wenn das Tier überlebt, leidet es an Übelkeit, Darmbeschwerden, gereizten Schleimhäuten und Muskelschmerzen. Säugende Kaninchen geben die Alkaloide der Pflanze über die Muttermilch an ihre Jungen weiter.
Die Herbstzeitlose, die vor allem auf feuchten Weiden zu finden ist, ist nicht die einzige Pflanze, die schon in kleinen Dosen fatal wirken kann. So reichen schon zwei Nadeln der Eibe oder 0,1 Gramm getrocknete Blätter des Oleanders aus, um ein Kaninchen zu töten. Die hübschen Maiglöckchen und der schöne Fingerhut enthalten herzaktive Glykoside, die in der Regel zum Tod führen. Giftig sind auch Gold- und Blauregen, Heckenkirsche, Rittersporn und Rosskastanie.
Hahnenfußgewächse sind zwar auch in frischem Zustand giftig, verlieren ihre gefährliche Wirkung aber im getrockneten Zustand.

Thema: Kleintiere

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