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Hühner richtig füttern - Geflügelfutter Infos & Tipps

11.07.2015 um 21:57 (Letzte Aktualisierung: 07.03.2020)


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Hühner brauchen ausgewogenes und abwechslungsreiches Futter. Der Inhalt des Futtertroges beeinflusst dabei nicht nur die Gesundheit und das Heranwachsen des Geflügels, sondern auch das Legeverhalten und die Qualität der Eier. Hat das Federvieh Zugang zu großen Streuobstwiesen, naturnahen Gärten oder anderen Ausläufen mit einem großen Nahrungsangebot, ist die Zufütterung zumindest in der warmen Jahreszeit kaum notwendig. Dann suchen sich die Hühner ihr Futter - Pflanzensamen, Gras, Kräuter und anderes Grünfutter sowie Insekten, Schnecken und Larven - nämlich überwiegend selber. Im Winter oder wenn die Tiere im Stall oder einem kleineren Auslauf gehalten werden, müssen sie gefüttert werden.

Hühner beim Fressen

Über die Zusammensetzung des idealen Hühnerfutters gehen die Meinungen auseinander, fest steht aber, dass man dem Geflügel nichts Verdorbenes, Verschimmeltes oder Vergorenes vorsetzen sollte. Auch Futterspender und Wassertröge sollten regelmäßig gesäubert werden, damit sich im Stall keine Krankheiten ausbreiten.

Neben dem Fressen sollte man auch das Trinken nicht vergessen. Hühner brauchen rund um die Uhr Zugang zu frischem Trinkwasser. Pro Tag trinkt ein ausgewachsenes Huhn - abhängig von Rasse, Gewicht und Außentemperaturen - rund einen Viertel Liter Wasser und nimmt etwa 120 Gramm Futter auf. Falls die Hühner den Winter in einem nur wenig oder gar nicht beheizten Stall verbringen, brauchen sie unter Umständen mehr Futter. In der kalten Jahreszeit sollte man außerdem darauf achten, dass das Trinkwasser nicht einfriert.

Im Fachhandel wird fertig gemischtes Alleinfutter für Küken, Junghennen und Legehennen angeboten. Will man das Futter selber zusammenstellen oder das Alleinfutter mit hofeigenen Produkten ergänzen, kann man zum Beispiel Getreide anbieten, das die Tiere unter anderen mit Kohlenhydraten versorgt und einen Hauptteil der Geflügelernährung ausmachen sollte. Gerne gefressen werden Weizen, Gerste und Mais. Muschelkalk liefert die nötigen Mineralstoffe, die unter anderem zur Bildung der Eierschalen nötig sind. Alternativ kann man aber auch einfach Eierschalen abkochen, diese fein zerstoßen und unter das Futter mischen.

Obst und Gemüse - ungespritzt und am besten aus hofeigenem oder regionalem Anbau - wird gerne gefressen und ist ein wichtiger Vitaminlieferant. Einige Kohlarten wie Kohlrabi oder Brokkoli können allerdings zu einem fischigen Geschmack der Eier führen und sollten deshalb nur in Maßen verfüttert werden.

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Zuletzt geändert am/um: 07.03.2020 um 12:55

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