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Gesunde Winter-Snacks für Kaninchen - Infos & Tipps

29.12.2014 um 08:24 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)


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Während viele Kaninchen im Sommer mit frischem Wiesengras, Löwenzahn und anderen leckeren Kräutern verwöhnt werden, sieht der Speiseplan der meisten Langohren im Winter etwas weniger abwechslungsreich aus. Doch Garten, Feld und Wald halten auch in der kalten Jahreszeit für Kaninchen einige Leckerbissen, darunter Äste und Zweige, ölhaltige Saaten, Nüsse und Wintergemüse, parat. Diese schmecken nicht nur gut, sondern sorgen auch für Beschäftigung, die Abnutzung der Zähne und versorgen den Nager mit wichtigen Nährstoffen. Vielen Baumarten wird sogar heilende Wirkung zugesprochen, als besonders wirkungsvoll gelten die Knospen.

Kaninchen erkundet Zweig zum Knabbern

Auch die Rinde enthält zahlreiche Spurenelemente, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. So unterstützt Birke die Nierentätigkeit, auch Rotbuche und Esche haben eine positive Wirkung auf Nieren und Harnwege. Ahorn wirkt antibakteriell und entgiftend, Weide ist entzündungshemmend und kann Schmerzen lindern, Zweige und Knospen vom Haselstrauch stärken die Lunge, Apfelbaum tut der Darmflora gut und Schwarze Johannisbeere stärkt die Immunabwehr. Kaninchendamen, die Fruchtbarkeitsprobleme haben, könnten Himbeerruten helfen. Bei nervösen Tieren wird Linde empfohlen. Unabhängig von der Baumart sollte man darauf achten, nur die Zweige von ungespritzten Bäume zu verfüttern.

Gut für die Gesundheit und ein glänzendes Fell sind auch ölhaltige Saaten wie Leinsamen und Sonnenblumenkerne sowie Nüsse. Die kleinen Vitaminbomben, die zudem viele ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe enthalten, sollten allerdings nur in Maßen serviert werden. Denn sonst können die kalorienhaltigen Snacks schnell zu Übergewicht oder gar zu Darmproblemen führen.

Neben gutem Wiesenheu sollte im Winter natürlich auch Frischfutter in den Kaninchennapf kommen. Dabei sollte man aber aus Umweltgründen und aus Rücksicht auf die Kaninchengesundheit auf typisches Sommergemüse wie Kopfsalat verzichten, da dieses in der Regel mit Pestiziden behandelt wurde. Besser: Einheimische saisonale Sorten aus dem regionalen Bioanbau oder aus dem eigenen Garten, zum Beispiel Karotten, Futterrübe und Topinambur. Auch Äpfel sind bei Kaninchen sehr beliebt.

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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 13:43

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