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Süßwassergarnelen: Bunte Stars im Aquarium

10.12.2014 um 13:49 (Letzte Aktualisierung: 07.03.2020)


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Die farbenfrohen Zwerggarnelen werden bei Aquarianern als Alternative zu Fischen immer beliebter. Kein Wunder: Die kleinen freischwimmenden Krebse, die ursprünglich aus tropischen Gewässern kommen, überzeugen durch eine ansprechende Optik und ihr interessantes Verhalten. Zudem sind sie enorm anpassungsfähig, pflegeleicht und helfen sogar im Kampf gegen Algen.

Yamato-Süßwassergarnele (Caridina multidentata)
Yamatonuma-Garnele (Caridina multidentata)


Im Bereich der Süßwassergarnelen gibt es viele verschiedene Arten in unterschiedlichen Farbgebungen und Größen von ca. 2 bis 10 Zentimetern. Zu den bei uns verbreitenden Arten gehören unter anderem Tiger- und Bienengarnelen, Sakura Garnelen, Yamatonuma Garnelen (siehe Foto), Schoko-Sakura, Grüne Garnelen, Hummelgarnelen, Streifengarnelen, Tüpfelgarnelen, Marmorgarnelen, Malaya Zwerggarnelen, Blauschwanzgarnelen, Zwergfächergarnelen, Ringelhandgarnelen, Mandarinengarnelen, Kardinalsgarnelen, Rote Nashorngarnelen und Glasgarnelen.

Besonders schöne Exemplare einzelner Arten, zum Beispiel der roten Zwerggarnele „Crystal Red“, können vor allem in Japan stolze Preise erzielen. Die meisten Zwerggarnelen kosten aber nur zwischen 2 bis 20 Euro.

Die Haltung von Zwerggarnelen ist relativ einfach, sie eignen sich deshalb auch für Anfänger. Garnelen finden in einem gut bepflanzten Aquarium, bzw. einem Nano-Aquarium Magazin Icon schon ziemlich viel zu knabbern. Zusätzlich sollten sie aber alle paar Tage mit speziellem Garnelenfutter aus dem Fachhandel oder mit kurz überbrühtem Gemüse gefüttert werden. Es macht eine Menge Spaß, zu beobachten, wie sich die kleinen Aquariumbewohner auf Flockenfutter, Futtertabletten, Granulat oder eben den überbrühten Brokkoli stürzen. Besonders beliebt - als Versteck und als „Weidegrund“ - sind auch Moose.

Bevor man Garnelen ins Aquarium setzt, sollte dieses „gut eingefahren“ sein. In der Regel dauert es fünf bis sechs Wochen, bis sich die Bioflora und Fauna gebildet hat und die Wasserwerte stimmen, so dass die kleinen Wirbellosen sich wohl fühlen. Die Wassertemperatur sollte etwa 23 Grad betragen.

Die Süßwassergarnelen, die bis zu 1,5 Jahren alt werden können, sollten immer zusammen mit Artgenossen gehalten werden. Ein Becken, in dem ausschließlich Garnelen leben, hat den Vorteil, dass sich die Schalentiere sehr frei bewegen und ihr gesamtes Verhaltensrepertoire zeigen. Man kann Zwerggarnelen aber auch mit artfremden Tieren vergesellschaften, vorausgesetzt natürlich, dass diese keine räuberischen Absichten haben. Geeignet sind zum Beispiel andere Wirbellose wie Schnecken und ruhige Fische wie Welse.

Einige Arten, darunter die Crystal Red, lassen sich auch recht problemlos im Aquarium züchten. Sie tragen an den Schwimmbeinen 20 bis 50 Eier. Nach etwa vier Wochen schlüpfen die fertigen Babygarnelen. Nicht für die Nachzucht im heimischen Aquarium sind dagegen solche Garnelen geeignet, die keine Brutpflege betreiben, darunter die Fächergarnele. Die Larven dieser Arten treiben kurz nach der Geburt ins Meer, wo sie bleiben, bis sie als erwachsene Garnelen zurück ins Süßwasser wandern.
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Zuletzt geändert am/um: 07.03.2020 um 09:57

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