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Reitbeteiligung: Darauf sollte man achten

20.11.2014 um 10:53 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)


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Im Idealfall lässt eine Reitbeteiligung alle profitieren: Der Pferdebesitzer hat eine zuverlässige Hilfe, die sich um sein Pferd kümmert, wenn er keine Zeit hat, und sich in der Regel auch an den Kosten für die Pferdehaltung beteiligt. Die Reitbeteiligung kommt in den Genuss, ein Privatpferd zu reiten und kann so auch ohne Risiken testen, ob ein eigenes Pferd das Richtige wäre. Das Pferd wird regelmäßig bewegt und kann sich über eine zusätzliche Bezugsperson freuen. Doch eine Reitbeteiligung birgt für alle Seiten auch reichlich Konfliktpotential, etwa, wenn die Meinungen über die richtige Trainingsmethode auseinander gehen oder die Reitbeteiligung vom Pferd getreten und schwer verletzt wird.

Reitbeteiligung

Im Vorfeld sollten deshalb einige Punkte beachtet und geklärt werden:
  • Der Pferdebesitzer sollte unbedingt Rücksprache mit seiner Versicherung nehmen, da es sehr schwierig ist, sich vor Haftungsansprüchen der Reitbeteiligung abzusichern. Und die Tierhalterhaftpflicht versichert nicht automatisch Fremdreiter, die das Pferd nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig reiten. Im Zweifel sollte man die Versicherung wechseln.

  • Pferdebesitzer und Reiter sollten sich menschlich gut verstehen, aber auch in ihren reiterlichen Ansichten zusammen passen. Und natürlich müssen auch Reitbeteiligung und Pferd harmonieren.

  • Schon im Vorfeld sollte man klären, was die Reitbeteiligung alles darf, also zum Beispiel ins Gelände gehen, Springkurse besuchen oder an Turnieren teilnehmen. Weitere wichtige Fragen: Wer ist für das Putzen des Sattelzeugs zuständig, soll die Reitbeteiligung auch ausmisten oder füttern, beteiligt sie sich finanziell und was passiert, wenn das Pferd krank wird und nicht mehr geritten werden kann. Je detaillierter die Fragen im Vorfeld besprochen werden (am besten schriftlich in einem Vertrag festhalten!), desto kleiner ist das Frust Potenzial.

  • Wenn ein Pferd gleich mehrere Reitbeteiligungen hat, ist das Risiko für Konflikte deutlich höher. Zudem ist es für viele Pferde schwierig, sich auf viele unterschiedliche Reiter einzustellen.

  • Der Pferdebesitzer sollte sicherstellen, dass das Pferd durch die Reitbeteiligung gefördert oder auf seinem Leistungsniveau gehalten wird. Ein unerfahrener Reiter sollte also kein junges oder schwieriges Pferd reiten. Erfahrene Pferde können dagegen eher auch mal einem Nachwuchsreiter – natürlich nur unter Anleitung eines Ausbilders – etwas beibringen.
Tipp: Reitbeteiligungen finden auf tieranzeigen.at/.com.

Aber das Können im Sattel ist natürlich nicht alles. Eine gute Reitbeteiligung zeichnet sich vor allem auch dadurch aus, dass sie sich verantwortungsvoll um das Pferd kümmert, Termine zuverlässig einhält und auch dann für den Vierbeiner sorgt, wenn er zum Beispiel aufgrund einer Verletzung einmal nicht geritten werden kann.

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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 14:02

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