LogIn
Suche im Magazin
Rasseportraits
Tierlexikon
Blog Themen

Radtour mit Hund - Regeln fürs Radfahren mit Hund

22.09.2014 um 07:13 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


982 0


Radfahren mit Hund macht allen Beteiligten eine Menge Spaß und hilft dabei, einen aktiven, energiegeladenen Vierbeiner auszulasten. Damit die gemeinsame Radtour nicht zur Gefahr für Hund, Herrchen und andere Verkehrsteilnehmer wird oder auf Kosten der Gesundheit geht, sollte man sich allerdings an einige Regeln halten und das richtige Verhalten beim Radfahren gut trainieren.

Hund an der Leine mit dem Fahrrad

Regeln fürs Radfahren mit Hund



1. Ein Hund, der neben dem Rad laufen soll, muss dazu körperlich und geistig in der Lage sein. Er muss also ausgewachsen, gesund und in einem guten Trainingszustand sein, eine gute Grundausbildung genossen und Spaß am schnelleren Laufen über lange Strecken haben. Letzteres trifft nicht auf alle Rassen zu. Während sportliche Hunde wie Dalmatiner, Huskys oder Retriever oft vor Freude ausflippen, wenn das Fahrrad aus der Garage gerollt wird, schätzen sehr schwere, träge oder bullige Tiere wie Bernhardiner oder Möpse das schnelle Tempo überhaupt nicht.

2. Tempo und Strecke sollte man immer dem Hund anpassen. Das beste Grundtempo ist der Trab. Einen müden Vierbeiner zum Weiterlaufen zu zwingen, wirkt sich negativ auf die Motivation aus und erhöht das Verletzungsrisiko. Im Sommer droht zudem ein Hitzschlag. Die Strecke wählt man am besten so, dass sie vor allem über nicht asphaltierte Wege über Felder und durch Wälder führt, wo der Hund nach Möglichkeit auch mal ohne Leine laufen kann.

3. Am besten gewöhnt man kleine Hunde auch daran, im Körbchen mitzufahren – das ist ein guter Ort, um wenn nötig eine Pause einzulegen. Große Hunde können mit etwas Übung im Fahrradanhänger transportiert werden.

4. Der Hund muss lernen, auch an der Hundeleine sicher und ohne Ziehen neben dem Fahrrad herzutraben, ohne sich von anderen Hunden, Radfahrern oder Autos ablenken zu lassen.

5. Mit einem ausgewachsenen, gesunden Hund kann man mit einem gut aufgebauten Trainingsprogramm über mehrere Wochen die Laufleistung so steigern, dass er auch regelmäßig auf einer 20 km-Tour mithalten kann.

6. Radtouren sind eine schöne Ergänzung zum täglichen Spazierengehen und Spielen, sollten aber nicht die einzige Beschäftigung sein. Eine Radtour powert den Hund zwar körperlich aus, aber er hat keine Zeit, mit Artgenossen zu spielen oder ausgiebig am Wegesrand zu schnüffeln.

Artikel Empfehlungen:
Fahrradanhänger für Hunde Magazin Icon
Joggen mit Hund
Anzeige aufgeben
Tieranzeigen.at bietet dir die perfekte und vor allem seriöse, gesetzeskonforme & kostenlose Möglichkeit an, Hunde in unserem Kleinanzeigenbereich zu verkaufen, oder auch von geprüften Inserenten, bzw. Züchtern zu kaufen. Werde Teil unserer Haustier Community und registriere dich hier kostenlos!

Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 10:29

Alle Inhalte auf dieser Webseite (Text, Fotos, Videos) sind urheberrechtlich geschützt und dürfen weder kopiert,
noch in jeglicher anderer Form verwendet werden.

Foto Copyrights:
Foto 1: Otmar Smit - stock.adobe.com

Kommentare zu diesem Artikel

Um einen Kommentar verfassen zu können, benötigst du zuächst ein kostenloses Benutzerkonto,
bzw. musst du eingeloggt sein, sofern du bereits bei uns registriert bist.

Bitte hier einloggen, oder registrieren!
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

© 2020 tieranzeigen.at. Alle Rechte vorbehalten.