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Katzenklappen: Weg in die Freiheit

29.09.2014 um 08:35 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Wer eine Katze hat, weiß wie schnell die hübschen Samtpfoten ihre Meinung ändern können. Erst will sie nach draußen, fünf Minuten später miaut sie schon wieder vor der Terrassentür. Sie macht es sich auf der Fensterbank gemütlich, aber nur solange, bis sie eine vorwitzige Meise im Holunderbusch wieder in den Garten lockt. Und eine halbe Stunde später kratzt sie vielleicht schon wieder am Fenster. Irgendwann kann es ganz schön nerven- und zeitraubend sein, der Katze ständig die Tür aufzumachen. Eine praktische Lösung, die auch ganz hervorragende Dienste leistet, wenn man nicht Zuhause ist, ist die Katzenklappe, die man in Türen oder Fenster einbauen kann. Durch sie können Freigänger wie sie wollen nach draußen und nach drinnen schlüpfen. Auch für Wohnungskatzen kann eine Katzenklappe, zum Beispiel zum gut gesicherten Balkon, Sinn machen.

Fenster Katzenklappe mit Chip

Vor- und Nachteile von verschiedenen Katzenklappen



Katzenklappen werden in verschiedenen Ausführungen und Preiskategorien angeboten. Es gibt auch besonders große Modelle für sehr große Katzen.

Einfache Modelle sind mit einem Magnetverschluss ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die Klappe nach Gebrauch wieder zufällt und verhindert, dass sie bei leichtem Wind hin- und herschlägt. Die zwei-Wege Schwingtür kann man oft auch verschließen, so dass man zum Beispiel verhindern kann, dass eine kranke Katze das Haus verlässt. Sogenannte Vier-Wege Katzenklappen kann man ganz öffnen, ganz schließen oder so einstellen, dass die Katze nur raus, aber nicht rein oder eben nur rein, aber nicht wieder raus kann.

Der Nachteil dieser meist recht preisgünstigen Systeme: Man kann unmöglich verhindern, dass auch fremde Katzen ins Haus kommen. Besonders wenn es in der Nachbarschaft viele andere Stubentiger oder Streuner gibt, kann das zum Problem werden. Das trifft auch auf Systeme zu, die mit batteriebetriebenen elektromagnetischen Schließsystemen arbeiten.

Für solche Fälle gibt es Katzenklappen, die mit einem magnetisch kodierten Sender oder einem Infrarot-Sender arbeiten. Der Sender liest einen Chip, den die Katze in einem speziellen Halsband trägt und lässt eben nur die eigenen Tiere ins Haus. Besser, aber auch teurer sind solche Systeme, die man mit dem Mikrochip des Tieres verknüpfen kann. So muss die Katze kein Halsband tragen, das gerade für Freigänger gefährlich werden kann. Bei batteriebetriebenen Systemen sollte man vor allem vor längerer Abwesenheit unbedingt den Ladezustand der Batterien überprüfen, damit die Katze nicht vor verschlossener Türe steht.

Vor dem Einbau sollte man gegebenenfalls natürlich die Erlaubnis des Vermieters einholen. Auch über einen anderen Nachteil muss man sich bewusst sein. An Wintertagen kann die Katzenbrücke eine Kältebrücke sein.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 11:09

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