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Pferde, die durchgehen: Wo ist die Bremse?

15.09.2014 um 11:56 (Letzte Aktualisierung: 10.01.2020)


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Wenn ein Pferd durchgeht, also in unkontrolliertem Galopp losstürmt, kann es sich selber, seinen Reiter und auch Unbeteiligte in lebensgefährliche Situationen bringen. Hat sich diese Verhaltensweise erst einmal etabliert, kann man es oft nur schwer beheben. Deshalb sollte man sich mit einem Durchgeher so schnell wie möglich professionelle Hilfe holen. Ein erfahrener Ausbilder kann die Ursachen für das Durchgehen abklären und an der Grundausbildung arbeiten.

Pferd geht durch

Warum gehen Pferde durch?



Auslöser für einen Durchgeher, loszustürmen, gibt es viele - eine unheimliche Mülltonne, der Anblick einer bekannten Galoppstrecke oder ein Artgenosse, der schneller wird.

Doch warum geht ein Pferd überhaupt durch? Das kann viele Gründe haben: Pferde neigen zum Durchgehen, wenn sie Schmerzen haben, etwa durch falsche, schmerzhafte Ausrüstung wie ein zu kleiner Sattel oder ein schadhaftes Gebiss oder durch gesundheitliche Probleme. Auch falsche Haltung, Unterforderung beim Training oder ein schlechter Reiter, der sich unbewusst am Zügel festhält, nicht im Gleichgewicht sitzt oder dem Pferd mit Sporen oder Gerte Schmerzen zufügt, kann Ursache sein. Mangelnde Grundausbildung und fehlendes Vertrauen zum Reiter können ebenso dazu führen, dass ein Pferd unter dem Sattel „die Flucht ergreift“. Anfänger sollten möglichst nur auf Verlasspferden unter Anweisung eines Reitlehrers reiten, junge Pferde gehören in die Hände von ruhigen, erfahrenen Reitern. Im Gelände sollten sie am besten zusammen mit einem ruhigen, sicheren Begleitpferd geritten werden.

Eine Pauschallösung für Durchgeher gibt es nicht. Wichtig ist in jedem Fall, die Grunderziehung des Pferdes am Boden und unterm Sattel zu verbessern, auch Anti-Schreck-Training kann helfen.

Was macht man, wenn Pferde durchgehen?



Sitzt man auf einem durchgehenden Pferde, sind Besonnenheit, ruhige Hände und eine sichere Schenkellage gefragt. An den Zügeln ziehen oder Anschreien sind tabu, das verschlimmert das Problem nur. Stattdessen sollte man das Pferd auf eine großzügige Zirkelbahn lenken, den Zirkel dann allmählich verkleinern und durch Annehmen und Nachgeben das Tempo allmählich verringern. Achtung: Zu abruptes Abwenden kann dazu führt, dass das Pferd stürzt.


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Zuletzt geändert am/um: 10.01.2020 um 16:20

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