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Hund und Katze: So klappt das Zusammenleben

27.08.2014 um 11:38 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Von Natur aus sind Hunde und Katzen nicht unbedingt die besten Freunde. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen. Wedelt ein Hund freudig mit dem Schwanz, empfindet die Katze das als Bedrohung. Schnurrt die Samtpfote kann das in Hundeohren wie ein Knurren klingen. Auch der Größenunterschied zwischen den Vierbeinern kann Probleme bereiten. Ein etwas ungestümer Neufundländer oder Riesenschnauzer kann für eine Katze ganz schön unangenehm werden, wenn er spielerisch seine große Pfote auf sie legt.

Hund und Katze Freundschaft

Doch in den meisten Fällen lassen sich solche Kommunikationsprobleme überwinden. In vielen Haushalten leben Katzen und Hunde friedlich nebeneinander her, manchmal entstehen sogar richtige Freundschaften, bei denen sich die Tiere ein Körbchen teilen und der Hund „seine“ Katze als Teil des Rudels verteidigt.

Am einfachsten ist es, wenn man Hund und Katze schon im Welpenalter aneinander gewöhnt. Nach einer kurzen Kennenlernzeit toben Welpe und Kätzchen in der Regel fröhlich zusammen durch Haus und Garten. Ist eines der Tiere oder beide Tiere erwachsen, ist schon mehr Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt. Die beiden Grundregeln heißen: Nichts erzwingen und die beiden nie alleine in einem Raum lassen, bis man sicher ist, dass sie sich verstehen.

Bei den ersten Begegnungen ist es gut, wenn die Katze Rückzugsmöglichkeiten nach „oben“ (Kratzbaum, Fensterbrett, Regal etc) hat. Hunde, die noch nicht an Katzen gewöhnt sind, sollte man außerdem anleinen und intensiv loben, wenn sie ruhig und freundlich reagieren. Auf jeden Fall muss vermieden werden, dass der Hund die Katze jagt. Im schlimmsten Fall kann er sie dabei nämlich töten.

Die Futterplätze sollte man erst einmal trennen, damit beide Tiere in Ruhe und ohne Angst fressen können. Das Katzenklo sollte für den Hund nicht erreichbar sein. Einmal wollen Stubentiger gerne ihre Ruhe, wenn sie auf dem „stillen Örtchen“ sind. Zudem fressen manche Hunde Katzenkot, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.

Je nach der Vorgeschichte, Alter und dem individuellen Charakter der Tiere kann es Tage, Wochen oder auch mal Monate dauern, bis das Zusammenleben wirklich harmonisch ist. Besonders schwierig ist es, wenn man einen erwachsenen Hund mit starkem Jagdtrieb mit einer Katze zusammen bringen will. Auch die Kombination von streitlustiger Katze, die jedem Hund die Nase zerkratzt, und schüchternem Welpen ist schwierig. In solchen und ähnlichen Fällen sollte man im Vorfeld zusammen mit einem Hundetrainer und/oder Tierarzt überlegen, ob die Hunde-Katzen-WG Aussicht auf Erfolg hat.

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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 12:49

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