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Pferde: Das Fell als Spiegel der Gesundheit

20.08.2014 um 12:58 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Ein schönes Pferd hat seidiges Fell, einen vollen Schweif und eine dichte Mähne. Die glänzende Haarpracht sieht gut aus, ist aber vor allem auch ein wichtiges Gesundheitszeugnis. Denn Pferdefell kann langfristig nur dann im vollen Glanz erstrahlen, wenn der Vierbeiner ausreichend mit Vitaminen, Fettsäuren und Spurenelementen versorgt ist. Fehlt es etwa an Selen, wird das Pferdefell struppig, ein Kupfer- und Zinkmangel kann dagegen zu Farbveränderungen führen. Auch ein stumpfes, schütteres Fell, kahle Stellen oder brüchige Schweifhaare sind ein Indiz für Fütterungsfehler oder gesundheitliche Probleme.

Pferd mit seidig glänzendem Fell

Unter anderem können Allergien, Parasiten, Infektionen oder Pilzbefall dazu führen, dass das Fell nicht so aussieht wie es sollte. Auch eine gestörte Darmflora, die zum Beispiel durch ein Magengeschwür, schimmeliges Futter, übermäßige Kraftfuttergaben oder lange Fresspausen entstehen kann, kommt es zu Fellproblemen. Diese gehen oft mit anderen Symptomen einer gestörten Darmflora, darunter häufiger Durchfall, angelaufene Bein und Leistungsabfall, einher.

Bei Haut- und Haarproblemen sollte man deshalb immer den Tierarzt konsultieren, um möglichst schnell die Ursachen finden und beheben zu können. Ein Veterinär oder ein anderer Experte für Pferdefütterung sollte mit Hilfe von Blut-, Kot- und Urinproben auch auf die Suche nach Mangelerscheinungen gehen und diese gegebenenfalls mit einer optimierten Fütterung ausgleichen. Es bringt bei Fellproblemen nämlich gar nichts, auf gut Glück ein paar Zusatzfuttermittel in den Trog zu schütten. Im schlimmsten Fall können solche Therapieversuche sogar kontraproduktiv sein, da auch eine Überdosierung bestimmter Stoffe schädlich auf die Pferdegesundheit wirkt.

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Sind Haut und Haare gesund, schützen sie das Pferd optimal vor Hitze, Kälte und Nässe. Schweißdrüsen regulieren die Temperatur, an kalten Tagen stellen sich die Haare auf und bilden so ein wärmendes Luftpolster. Schweif und Mähne sind ein natürlicher Schutz vor Fliegen und anderen Insekten. Bei Regen leiten Mähne, Schweif, Fell und Kötenbehang das Wasser wie eine eingebaute Regenrinne schnell zur Erde, während die Talgdrüsen die Haut trocken und geschmeidig halten.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 15:24

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