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Was will mir mein Kaninchen sagen?

16.06.2014 um 14:57 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)


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Kaninchen sind eher leise Haustiere. Wer wissen will, was die Langohren ihren Artgenossen oder uns mitteilen wollen, muss auf Körper- und Ohrenhaltung achten. Möchte das Kaninchen gekrault werden, stubst es mit seiner Nase gegen die Hand. Sein Kopf ist dabei tief, die Ohren eng aneinander angelegt und bei großem Wohlgefallen können sich die Ohrspitzen überkreuzen. Als Erwiderung der Streicheleinheiten schlecken Kaninchen gerne die Hand. Einige Tiere knabbern auch ein wenig, so wie sie es auch bei der Fellpflege eines anderen Kaninchens tun würden – dieses Knabbern sollte man nicht mit Beißen verwechseln.

Entspanntes Kaninchen mit angelegten Ohren

Liegen die Löffel entspannt auf dem Rücken, während das Kaninchen liegt und die Augen halb geschlossen hat, ist das ebenfalls ein gutes Zeichen: Das Nagetier döst entspannt vor sich hin. Angelegte Ohren können in Kombination mit anderen Körperignalen aber auch ein Zeichen für Angst oder Wut sein. Ein ängstliches Kaninchen reißt die Augen auf und kauert sich an den Boden. Ist der Körper dagegen sehr angespannt, weisen die angelegten Löffel auf eher aggressive Stimmung hin. Auch eine breitbeinige Stellung der Vorderpfoten signalisiert: „Vorsicht, ich bin in Kampfstimmung.“ Bei einem neugierigen Kaninchen, das zum Beispiel ein neues Möbelstück inspiziert, bewegen sich die Ohren in der Regel hin und her. Es streckt sich, um dem spannenden Objekt näher zu kommen und gleichzeitig bei Bedarf schnell fliehen zu können.

Der vielleicht schönste Anblick für die meisten Kaninchenbesitzer ist wenn das Kaninchen buchstäblich vor Freude in die Luft geht. Ein übermütiges, fröhliches Kaninchen macht richtige Freudensprünge und schlenkert hoch in der Luft mit den Läufen.

Manchmal werden auch Kaninchen laut

Wenn es ernst wird, greifen auch die sonst so stillen Kaninchen zu Lautäußerungen. Mit dem Klopfen der Hinterläufe warnt ein Kaninchen in der Regel vor Gefahr. Eine Drohung wird oft eindrucksvoll mit einem Knurren unterstrichen. Und ein Kaninchen, das zum Beispiel von einem Fuchs gepackt wird und sich in Lebensgefahr befindet, stößt einen durchdringenden Schrei aus.

Artikel Empfehlung: Die Körpersprache der Nager verstehen Magazin Icon


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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 13:47

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