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So wird der Tierarztbesuch mit Katze entspannter

05.06.2014 um 13:06 (Letzte Aktualisierung: 10.01.2020)


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Viele Samtpfoten haben ein untrügliches Gespür dafür, wenn ein Tierarztbesuch ansteht. Freigänger entwischen dann gerne noch über die Terrassen und lassen sich stundenlang nicht blicken, Wohnungskatzen verkriechen sich unter dem Sofa und alle sträuben sich mit allen vier Pfoten dagegen, in die Katzentransportbox gesetzt zu werden. Das Drama steigert sich oft noch auf der Autofahrt, auf der viele Katzen verzweifelt maunzen, und hat seinen Höhepunkt in der Tierarztpraxis, in der nicht wenige sanfte Schmusekätzchen zu wilden Tigern mutieren.

Tierarztbesuch mit Katze

So ein Tierarztbesuch ist für die Katze und ihren Besitzer gleichermaßen nervenraubend und anstrengend. Zudem kann es dem Tierarzt die Untersuchung erheblich erschweren, wenn sich der Vierbeiner mit Krallen und Zähnen wehrt.

Zu einem willkommenen Ausflug wird der Tierarztbesuch mit Katze vermutlich nie. Doch mit der richtigen Vorbereitung kann er in der Regel merklich entspannter werden.

Am besten fängt man mit der Transportbox an. Gut geeignet sind Modelle, die sich von oben öffnen lassen. Sonst verkriecht sich die ängstliche Katze beim Tierarzt nämlich in der hintersten Ecke und muss herausgezerrt werden – ein Vorgang, der für die Katze, aber oft auch für den Tierarzt oft nicht besonders angenehm ist.

Die Transportbox sollte man auf keinen Fall nur für den Tierarztbesuch aus dem Schrank holen, sondern ständig offen in der Wohnung stehen haben. Stattet man sie mit einer kuscheligen Decke aus und leckt eventuell ab und zu ein paar Leckerchen herein, wird sie schon bald zu einem beliebten und vertrauten Rückzugsort der Katze. Ab und zu kann man die Katze dann spielerisch in der Box durchs Haus tragen und anschließend mit ihr spielen. So lernt sie, den Transport mit etwas Positivem zu verknüpfen. Auch das Autofahren kann man so langsam einüben.

Beim Tierarzt sollte man einen Termin vereinbaren, um lange, für die Katze sehr stressige Wartezeiten in einem Wartezimmer mit anderen Katzen und Hunden möglichst zu vermeiden.

Besonders gut üben lässt sich die Untersuchung. Schon mit jungen Kätzchen trainiert man dazu regelmäßig, sich regelmäßig überall anfassen zu lassen. Dabei streichelt man die Katze vom Kopf zur Schwanzspitze, überprüft ob Augen, Nase und Ohren sauber sind und spreizt vorsichtig Ober- und Unterkiefer auseinander. Das ist nicht nur ein gutes Training für den Tierarzt, sondern hilft dabei, gesundheitliche Probleme wie Milben, Hautprobleme, Zahnstein oder Verletzungen frühzeitig zu erkennen.

Wer eine Katze hat, die beim Tierarztbesuch extrem panisch reagiert, sollte mit seinem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker über das Problem sprechen. Manchmal kann es Sinn machen, Beruhigungstropfen zu geben. Viele Katzenbesitzer schwören auch auf die entspannende Wirkung von Bachblüten.


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Zuletzt geändert am/um: 10.01.2020 um 16:08

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