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Hühner vor Räubern schützen - Fuchs, Marder & Raubvögel

04.06.2014 um 12:21 (Letzte Aktualisierung: 06.03.2020)


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Auslauf im Freien, mit der Möglichkeit auf der Wiese zu scharren und im Sand zu baden, ist für ein glückliches Hühnerleben unverzichtbar. Allerdings ist das Outdoor-Leben nicht ganz ungefährlich, denn verschiedene Raubvögel, Marder und Füchse haben das Geflügel im wahrsten Sinne des Wortes zum Fressen gerne. Artgerecht gehaltene Hühner erkennen die Räuber aber instinktiv. Der Hahn oder das ranghöchste Huhn warnt dann die anderen in der Gruppe je nach Angreifer mit einem lang gezogenen Warnruf (Raubvogel) oder aufgeregtem Gegacker (Räuber am Boden). Hat es die Möglichkeit, kann sich das Federvieh dann oft noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, zum Beispiel, indem es sich im Stall oder unter Büschen vor gefiederten Jägern versteckt oder auf einen Baum fliegt, um dem Fuchs zu entkommen.

Fuchs pirscht sich heran

Deshalb sollte man im Auslauf unbedingt auch Sträucher, Bäume und überdachte Sandbadeplätze integrieren. Diese bieten gleichzeitig Schutz vor Sonne, Wind und Regen und werten den Geflügelbereich auch optisch auf. Raubvögel lassen sich zudem durch Glitzer- und Spiegelobjekte abschrecken. Dafür hängt man zum Beispiel einfach CD-Scheiben oder Aluminiumstreife in die Bäume. Wer auf Nummer sicher gehen will oder in einer Gegend mit hoher Raubvogeldichte wohnt, überspannt den gesamten Auslauf am besten mit einem Netz. Es sollte so grobmaschig sein, dass im Winter kein Schnee auf dem Netz liegen bleibt.

Fuchs und Marder schlagen meistens in der Nacht zu. Füchse sind dafür bekannt, ein schreckliches Blutbad anzurichten, wenn sie nachts in den Stall kommen. Die schlauen Räuber stehlen nämlich nicht nur ein Huhn, sondern töten gleich alle Bewohner des Geflügelstalls. Erst wenn kein Vogel mehr gackert, nimmt er einen Teil seiner Beute mit in den Bau.

Aus diesem Grund muss der Hühnerstall beim Einbruch der Dämmerung fuchs- und mardersicher verschlossen werden. Das Gleiche gilt natürlich für Ställe mit Gänsen, Enten oder Truthähnen.

Küken sind besonders gefährdet



In den ersten Lebenswochen sind Küken besonders leichte Beute, auch wenn sie von ihren Müttern oft mit Inbrunst verteidigt werden. Sie sind noch unerfahren, können weder schnell weglaufen noch auf einen Baum fliegen. In einigen Regionen haben sich unter anderem Rabenkrähen regelrecht auf die Kükenjagd spezialisiert. Um die Jungtiere zu schützen, sollte man sie in den ersten Wochen am besten nur in einem sicheren Auslauf oder in einem geräumigen Stall halten.
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Zuletzt geändert am/um: 06.03.2020 um 19:42

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