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Mach die Fliege: Insektenschutz für Pferde

28.05.2014 um 02:11 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Reitställe und Pferdeweiden ziehen Fliegen, Mücken und Bremsen magisch an. Misthaufen, matschige Paddocks, Futtertröge und Haferkisten sind für die Insekten wunderbare Brutstätten und die großen Säugetiere sind praktische und beliebte „Blut-Tankstellen“. Für Pferde sind die kleinen Blutsauger im besten Fall nur lästig, im schlimmsten Fall können sie aber auch Allergien auslösen, die Wundheilung verzögern, Parasiten und Infektionskrankheiten übertragen.

Insektenschutz für Pferde

Um die Population der Plagegeister möglichst klein zu halten, sollte man möglichst schon im Frühjahr vorbeugende Maßnahmen im Stall und auf der Weide treffen. Da man Fliegen und Co aber nie völlig in die Flucht schlagen kann, muss man zusätzlich versuchen, dem Pferd die Insekten vom Leib zu halten.

Augen, Ohren und Nüstern kann man gut mit einer Fliegenhaube oder Netzmaske schützen. Tummeln sich viele Bremsen und Fliegen auf der Weide oder ist das Pferd besonders empfindlich, sollte man in eine gut passende, engmaschigen Fliegendecke investieren. Gerade im Juli und August, wenn das Insektenaufkommen in der Regel besonders hoch ist, grasen Pferde im Idealfall auf einer offenen, höher gelegenen, windumspielten Koppel.

Insektenabwehrmittel, möglichst mit natürlichen Inhaltsstoffen, sind vor allem beim Training und Geländeritten empfehlenswert. Da die Wirkung nach einigen Stunden nachlässt, vor allem, wenn das Pferd schwitzt, sollte man auf längeren Ritten und an Turniertagen eine kleine Flasche zum „Nachsprühen‟ in die Satteltasche beziehungsweise in den Putzkoffer packen. Wenn möglich meidet man bei Aus- und Wanderritten solche Gegenden, in denen hohes Insektenvorkommen herrscht, also zum Beispiel kleine Wälder mit Tümpeln, in den Sommerwochen am besten ganz.

Auch die Ausdünstungen von Knoblauch sollen Insekten abschrecken. Viele Futterhersteller bieten deshalb gefriergetrockneten Knoblauch an, der zugleich auch noch positiv auf das Immunsystem sowie Herz und Kreislauf wirken soll. Eine Überdosierung kann aber auch gefährlich sein und zum Beispiel zu Leistungseinbrüchen und Blutarmut führen. Als Richtwert gilt, dass man einem mittelgroßen Pferd nicht mehr ls 20 bis 30 Gramm Knoblauchpulver pro Tag geben sollte. Im Zweifel fragt man am besten seinen Tierarzt um Rat.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 13:14

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