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Katzen vergesellschaften: Wie aus Samtpfoten Freunde werden

07.05.2014 um 20:12 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Katzen Einzelgänger seien. Doch obwohl Katzen zwar alleine auf die Jagd gehen, sind sie – bis auf wenige Ausnahmen – tatsächlich sehr soziale und gesellige Tiere. Befreundete Katzen spielen, schmusen und schlafen zusammen. Besonders bei reiner Wohnungshaltung macht es also Sinn, Katzen nicht als Einzeltiere zu halten. Davon profitiert nicht nur der Stubentiger, sondern am Ende auch der Besitzer. Denn Katzen, die einen Artgenossen zum Kuscheln und Toben haben, kann man eher mal ohne schlechtes Gewissen für ein paar Stunden alleine lassen als einzeln gehaltene Tiere.

Katzen Freundschaft

Gleich und gleich gesellt sich gerne



Am einfachsten ist es natürlich, Geschwister oder zwei Katzen, die sich schon nachweislich kennen und verstehen, aufzunehmen. Ist schon eine Katze vorhanden, muss man etwas Fingerspitzengefühl und meist auch etwas Geduld mitbringen, damit die Vergesellschaftung klappt. Zunächst einmal ist es wichtig, dass die beiden Katzen zusammen passen. So sind ältere Herrschaften, die gerne viel schlafen, von einer übermütigen Babykatze in der Regel schnell genervt. Sie würden sich besser mit einem zweiten Senior verstehen.

Ein wilder Draufgänger macht einer sehr ängstlichen Katze meist noch mehr Angst statt sie aus der Reserve zu locken. Der Rabauke würde sich vermutlich am meisten über einen anderen temperamentvollen Spielkameraden freuen, während man Miss Schüchtern am besten mit einem unkomplizierten Schmusekater kombiniert. Wer eine Zweitkatze aus dem Tierheim holt, kann sich dort beraten lassen – in der Regel können die Mitarbeiter recht gut einschätzen, ob und mit welchen Artgenossen sich eine Samtpfote am besten verträgt.

Freundschaft unter Katzen kann man nicht erzwingen



In der eigenen Wohnung angekommen sollte man dem neuen Mitbewohner für die ersten Tage ein eigenes Zimmer, natürlich mit eigenem Katzenkorb, Katzenklo, Futter und Wassernapf, zuweisen. So hat die neue Katze Zeit, sich in Ruhe ein wenig einzugewöhnen, während das Ersttier schon einmal den fremden Geruch wahrnimmt. Nach ein paar Tagen lässt man die Tür für einige Stunden offen und beobachtet das erste Zusammentreffen. Fauchen und Balgereien sind in dieser Phase normal – schließlich geht es um die Verteidigung des Reviers und das Festlegen der Rangordnung. Bevor Blut fließt, sollte man die Tiere natürlich trennen – soweit kommt es aber in der Regel nicht. Nun lässt man die Katzen täglich aufeinander treffen. Nicht alle Katzen verstehen sich auf Anhieb, man sollte ihnen Zeit geben sich kennen und mögen zu lernen, sie in dieser Zeit mit leckerem Futter und neuem Spielzeug verwöhnen und auf keinen Fall versuchen, die Freundschaft zu erzwingen.

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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 12:50

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