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Welche Papageienarten kann man als Haustier halten?

02.04.2014 um 11:04 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)


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Die beliebtesten Papageienarten sind Wellensittiche und Nymphensittiche, die ursprünglich beide aus Australien stammen und schon seit Jahrzehnten als Heimvögel gehalten werden. Beide Arten werden bei ausreichender Zuwendung schnell zutraulich und können sogar kleine Kunststücke lernen. Der Wellensittich wird etwa 18 Zentimeter groß, der Nympensittich, die kleinste Kakaduart, 30 Zentimeter. Aufgrund ihrer recht geringen Größe, den vergleichsweise geringen Anschaffungskosten und einer Lebenserwartung von ca. zehn Jahren sind diese beiden kleinen Papageien für die meisten Menschen eher als Haustiere geeignet als große Arten. Auch Nymphen- und Wellensittiche brauchen aber natürlich ausreichend Platz, Beschäftigung und vor allem auch mindestens einen Artgenossen.

Beliebte Papageinarten im Überblick



Beliebte Papageinarten zur Haustierhaltung
  1. Wellensittich (Melopsittacus undulatus)
  2. Nymphensittich (Nymphicus hollandicus)
  3. Gelbwangenkakadu (Cacatua sulphurea)
  4. Weißhaubenkakadu (Cacatua alba)
  5. Graupapagei (Psittacus erithacus)
  6. Blaustirnamazone (Amazona aestiva)
  7. Unzertrennliche (Agapornis)
  8. Gelbbrustara (Ara ararauna)
Auch die anderen 20 Kakaduarten sind ursprünglich auf dem fünften Kontinent beheimatet. Mit Ausnahme des Nympensittichs sind die meisten Kakaduarten, darunter Gelbwangen- und Weißhaubenkakadus, als Haustier aber völlig ungeeignet. Sie werden sehr alt, brauchen sehr viel Zeit und Platz und können mit ihrem durchdringenden Gekreische Besitzer und Nachbarn in den Wahnsinn treiben. Werden sie nicht ausreichend beschäftigt, werden die klugen Vögel schnell verhaltensauffällig, rupfen sich ihre eigenen Federn aus oder werden aggressiv. Bei der richtigen Haltung und Pflege sind sie extrem anhänglich und gelehrig.

Als Sprachtalent unter den Papageien gilt der Graupapagei. Mit ausreichend Training können viele dieser bis zu 33 Zentimeter großen Vögel lernen, Stimmen und Geräusche zu imitieren. Die Vögel, die bis auf ihren roten Schwanz grau sind, werden um die 60 Jahre alt.

Die Begabung zum „Sprechen lernen“ bringen auch die hübschen Blaustirnamazonen aus Südamerika mit. Die Grundfarbe ist grün, der Hals gelb, die Flügel gelb oder rot und am Kopf gibt es blaue Stellen. Es gibt die Blaustirnamazonen inzwischen aber auch in anderen Farbvarianten. Blaustirnamazonen werden rund 37 Zentimeter groß. Die grün-gelben Gelbkopfamazonen werden ein paar Zentimeter größer und sind dafür bekannt, sehr auf eine Bezugsperson fixiert zu sein.

Romantiker mögen die bunten Unzertrennlichen, zu denen insgesamt neun Arten, unter anderem die Rosenköpfchen gehören. Der Name ist Programm: Die afrikanischen Papageien bleiben ihrem Partner ein leben lang treu und sollten deshalb immer nur als Pärchen gehalten werden.

Die Aras sind mit 90 bis 100 Zentimeter die größten Papageien. Besonders die zutraulichen und lernbergierigen blau-gelben Gelbbrustaras sind als Haustiere beliebt. Wegen ihrer Größe und ihrer starken Schnäbel und Krallen brauchen Aras sehr viel Platz und eine große, stabile Voliere.

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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 14:29

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