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Alle Infos zur Pferde Homöopathie - Mittel & Wirkungsweise

06.08.2009 um 12:03 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Similia similibus curantur – Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt. Das ist der Grundsatz der Homöopathie. Dieser Satz bedeutet, dass ein Wirkstoff die Beschwerden beseitigt, die er bei einem Gesunden hervorruft. Somit ist der Wirkstoff für die Gesunden Gift, heilt jedoch die Kranken. Dies wird dadurch begründet, dass die Selbstheilungskräfte angeregt werden und der Körper somit selbst die Ursache der Beschwerden vertreibt. Anders als bei der Schulmedizin, die die Symptome der Krankheit nur unterdrückt.

Globulis für Pferde

Die Homöopathie wird jedoch nicht nur auf Menschen angewandt. Die Tierhomöopathie erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie besteht schon fast so lange, wie die Humanhomöopathie: also seit dem 18. Jahrhundert. Sie erwacht aber erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts wieder zu neuem Leben.

Besonders beliebt - und auch in früheren Lehrbüchern häufig beschrieben - ist die Anwendung der Homöopathie auf Pferde. Hier hat sie gute Dienste geleistet.

Nun ein kleiner Einblick der Mittel und Wirkungsweisen:



Aconitum bei Initialfieber bei Erkältungs- und nicht infektiösen Krankheiten. Bewährtes Mittel bei Koliken (vor allem Krampfkoliken), die oft durch Unterkühlung ausgelöst werden.

Apis bei allen Entzündungen, wenn Schwellungen im Vordergrund stehen. Bei Hautausschlägen, die durch Insektenstiche verursacht werden (Sommerekzeme bei Pferden: Ursachen & Behandlung Magazin Icon) und bei akuter Hufrehe.

Arnika bei Verletzungen wie Quetschungen, Blutergüssen und Wunden, bei großer Schwäche und Erschöpfung. Wird häufig im Pferdesport angewandt. Hier dient es vor allem der schnelleren Erholung nach körperlichen Anstrengungen und zur Vorbeugung von Muskelkater.

Belladonna bei akuten Entzündungen und heftigen Erkrankungen. Häufig Erkrankungen der oberen Luftwege oder sonstige Infektionskrankheiten mit Fieber. Bei Koliken durch Vergiftungen (zum Beispiel durch Futter).

Colocynthis bei heftigen, periodisch auftretenden Schmerzen. Koliken (rheumatische Kolik, Vergiftungen). Bei chronischen Gelenkleiden, wenn Schmerzen blitzartig auftreten.

Dulcamara bei Krankheiten des Atmungs- und Verdauungsapparates nach kalten, nassen Nächten.

Nux Vomica bei Verstopfungen durch Fütterungsfehler. Kolikanfälle oder Futterverweigerung nach Entwurmung (vor allem bei Dasselbefall).

Rhus Toxicodendron bei Muskelverspannungen im Rückenbereich, Lahmheiten, Hauterkrankungen, Frühstadium der Mauke.

Diese Angaben ersetzen jedoch keinen Besuch bei einem Tierhomöopathen, da sich in der Homöopathie das gesamte Tier angeschaut wird und nicht nur die Symptome behandelt werden.

Bleibt abschließend nur noch zu sagen, dass die Tierhomöopathie der beste Beweis für ein Funktionieren dieser Heilmethode ist, denn Tiere können nicht auf Placebos reagieren, wie ein Mensch, da ihnen das Bewusstsein dafür fehlt. Bei Arzneimittelprüfungen am Tier werden bewusst Placebos und die richtigen Mittel im Wechsel ohne Wissen des Halters verabreicht, damit diese die Ergebnisse nicht beeinflussen können. Und auch die hohe Wirksamkeit der Homöopathie am Tier kann und sollte man nicht ignorieren.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 15:34

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