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Katzen OP Versicherung - Schutz vor hohen Kosten

28.07.2009 um 16:36 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)


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Auch wenn immer wieder zu hören ist, dass Katzen sieben Leben haben, sollten sie dennoch bestens abgesichert sein. Wenn nur noch eine Operation helfen kann, sollte diese auch durchgeführt werden, um die Samtpfote zu retten. Doch was ist, wenn dann die passenden finanziellen Mittel fehlen? Das ist ein Gedanke, den sich sicherlich kein Katzenbesitzer vorstellen will. Um das Tier dennoch bestmöglich versorgen zu können, kann eine OP-Versicherung sehr sinnvoll sein.

Katze nach Katzen OP

Bei einer solchen zahlt der Katzenbesitzer lediglich einen geringen monatlichen Betrag und wird dann nicht plötzlich von einer enormen Rechnung überrascht. Der folgende Ratgeber erläutert, wie teuer eine solche OP-Versicherung ist, was sie alles abdeckt, wie sie sich von einer normalen Katzenversicherung unterscheidet und wie teuer sie ist.

Ist eine Katzen OP Versicherung das Gleiche wie eine Krankenversicherung?



Nein, der Unterschied lässt sich bereits erahnen, wenn die beiden Namen betrachtet werden. Eine normale Katzen-Krankenversicherung deckt viele verschiedene Behandlungen beim Tierarzt ab, wie zum Beispiel Röntgenaufnahmen, Medikamente, Entnahme von Gewebeproben, Vorsorgemaßnahmen und Bluttests. Die OP-Variante übernimmt dagegen nur Kosten, die im Rahmen eine Operation entstehen. Dazu gehört der Eingriff selber, wie auch die Nachsorge, also ein eventueller Aufenthalt in einem Tierkrankenhaus.


Somit unterscheiden sich diese beiden Versicherungen deutlich in ihrem Umfang. In der allgemeinen Ausführung wird in der Regel nur ein sehr geringer Teil der Kosten einer OP übernommen. Somit würde der Tierbesitzer oder Tierhalter der größeren Rest selber tragen. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte also sowohl eine normale Katzenkrankenversicherung wie auch eine Katzen-OP-Versicherung abschließen. Denn dadurch ist das Tier bestmöglich geschützt, bei allen alltäglichen Beschwerden wie auch bei nötigen Operationen.

Viele Versicherungen bieten hierfür spezielle Kombi-Pakete an, die beide Varianten umfassen. Somit muss der Katzenbesitzer beziehungsweise Katzenhalter nicht zwei Policen unterschreiben und abschließen und bekommt trotzdem einen umfassenden Schutz für seinen Liebling.

Mit welchen Kosten ist bei einer Katzenkrankenversicherung zu rechnen?



Je nach Anbieter und Paket können die Kosten einer Katzenkrankenversicherung recht stark schwanken. Für eine einjährige gechipte Wohnungskatze muss der Besitzer jährlich durchschnittlich zwischen 165 Euro und 410 Euro zahlen. Hierbei kommt es aber auch immer darauf an, welche Leistungen abgedeckt sein sollen. Die Zahlen gelten für eine normale Katzenkrankenversicherung. Die OP-Variante ist in der Regel etwas günstiger und kostet jährlich 96 Euro bis 270 Euro.


Wie teuer ist eine OP bei einer Katze?



Diese Frage kann nicht grundsätzlich beantwortet werden. Denn es gibt viele Gründe, warum eine Operation notwendig werden kann. Dazu gehören Krankheiten und auch Verletzungen durch Unfälle. Bei längeren und auch komplizierteren Eingriffen können dadurch schnell Kosten von mehreren Tausend Euro entstehen. Die hat ein normaler Mensch gewöhnlich nicht im Sparstrumpf. Einen kleinen monatlichen Betrag kann er sich dagegen zumeist deutlich eher leisten.

Denn den muss er für eine Katzen-OP-Versicherung bezahlen, um in einem solchen Fall bestmöglich abgesichert zu sein und seiner Samtpfote alle erforderlichen Eingriffe zu ermöglichen. In den meisten Fällen ist auch die Nachsorge nach einer Operation mit abgesichert. Somit kann sich der Besitzer beziehungsweise Halter sicher sein, dass das Tier auch nach dem Eingriff eine bestmögliche Betreuung erhält. Dazu gehört zum Beispiel die Unterbringung in einem Krankenhaus und die Pflege durch gut ausgebildetes Personal, bis die Samtpfote wieder nach Hause kann.

Eine OP kann schnell notwendig sein



Gerade Freigänger sind immer wieder diversen Gefahren ausgesetzt. Sie treffen auf ihren Streifzügen auf Autos, andere Tiere und leider auch immer wieder auf Menschen, die sie von ihrem Grundstück vertreiben wollen. Da kann es schnell zu kleineren oder größeren Verletzungen kommen, die eine Operation notwendig machen. Um hierbei nicht kalt erwischt zu werden, kann eine Katzen-OP-Versicherung sehr sinnvoll sein. Aber auch Hauskatzen müssen hin und wieder operiert werden. Zum Beispiel dann, wenn der Tierarzt einen unnatürlichen Knoten feststellt. Auch bei einem solchen Eingriff können sich die Kosten schnell auf über 500 Euro belaufen, je nach Aufwand und Dauer.

Ist eine Krankenversicherung für meine Katze wirklich sinnvoll?



Oben wurden schon einige Punkte erwähnt, die für eine Katzen-OP-Versicherung sprechen. Denn unsere Samtpfoten sind anders als wir Menschen nicht durch eine gesetzliche oder private Institution geschützt, wenn einmal eine Operation notwendig wird. Nicht selten kommen zu den OP-Kosten selber noch weitere Kosten hinzu, zum Beispiel wenn die Katze nach dem Eingriff noch einige Tage zur Überwachung im Krankenhaus verbringen muss. Wenn der Besitzer oder Halter dann keine Versicherung hat, muss er das alles auch noch tragen. So kann schnell eine enorme Summe zusammenkommen, die längst nicht jeder Mensch ohne Weiteres bezahlen kann.

Somit kann die oben gestellte Frage mit einem klaren Ja beantwortet werden. Wer sein Tier in jeder Situation bestmöglich absichern will, sollte eine Katzen-OP-Versicherung in Kombination mit einer normalen Katzenkrankenversicherung abschließen. Denn wenn alle Behandlungen und Operationen aus der eigenen Tasche gezahlt werden müssen, ist dies umgerechnet viel teurer. Mit einer Katzen-OP-Versicherung braucht sich der Besitzer oder Halter keine Sorgen über hohe Rechnungen machen, die er vielleicht noch nicht einmal bezahlen kann.

Die vielen Vorteile einer Katzen-OP-Versicherung zusammengefasst:


  • OP-Schutz inklusive Nachbehandlung
  • Unterbringung und Verpflegung in einer qualifizierten Tierklinik
  • volle Absicherung bei Eingriffen auch im Ausland
  • schnelle Regulierung
  • bestmögliche Betreuung des Tieres
  • Erstattung für Behandlungen durch Verkehrsunfälle
  • keine hohen Rechnungen, die der Besitzer tragen muss
  • Fahrtkosten werden übernommen
Wer auf der Suche nach einer neuen Katzen-OP-Versicherung ist, sollte unter anderem darauf achten, dass der Anbieter über alle relevanten Prüfsiegel verfügt.


Fazit



Kein Katzenbesitzer will in eine Situation kommen, in der sich aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel gegen eine Operation seines Tieres entscheiden muss. Um das zu verhindern, macht es Sinn, eine OP-Versicherung abzuschließen. Denn durch diese ist die Samtpfote bestmöglich geschützt und der Besitzer muss einen geringen monatlichen Betrag zahlen. Zudem sind durch eine Katzen-OP-Versicherung auch die Nachsorgekosten gedeckt, also zum Beispiel dann, wenn die Katze nach der Operation einige Tage in einem Krankenhaus untergebracht werden muss. Abschließend lässt sich daher sagen, dass es durchaus Sinn macht, eine solche abzuschließen, um dem Tier im Fall der Fälle eine bestmögliche Betreuung zu ermöglichen.

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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 12:54

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