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Hunderassen
Chinesischer Schopfhund
| Größe: |
23 bis 33 cm (je nach Geschlecht unterschiedlich) |
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| Gewicht: |
bis 5,5 kg |
| Lebenserwartung: |
12 bis 14 Jahre |
| Ursprungsland: |
vermutlich China |
| Farbe: |
Alle Farben |
| Kurzbeschreibung: |
Auffälliger, freundlicher Hund in zwei Fell-Varianten. |
| Pflege: |
Aufwendig, da das dünne Haar oft gebürstet werden muss (bei der haarlosen Variante das "Rest-Haar") |
| Haltung in der Stadt: |
gut möglich |
| Gesundheit: |
Relativ robust. Die haarlose Variante neigt zu Hautproblemen aufgrund von Umwelteinflüssen. |
| Erziehung: |
unproblematisch |
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Die Herkunft der Chinesischen Schopfhunde ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt keine Beweise, dass sie tatsächlich ihren Ursprung in China haben. Allerdings gibt es dort schon seit ca. 1200 Aufzeichnungen über haarlose Hunde. Diese lebten in den buddhistischen Klöstern, wo sie – je nach Größe – als Schoßhunde, aber auch als Jagdhunde gehalten wurden. Außerdem dienten sie als Wärmequellen und als Nahrung. Eine andere Theorie besagt, dass die haarlosen Hunde ursprünglich aus Afrika kamen und erst mit den Seefahrern nach China gelangten.
Belegt ist, dass die gezielte Zucht des Chinesischen Schopfhundes in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in Europa begann.
Vom Chinesischen Schopfhund gibt es bis heute zwei Varianten. Einmal den haarlosen (hairless) und den behaarten Powder Puff. Doch auch die haarlose Variante hat Haare an Schwanz, Pfoten und Ohren, manchmal auch an der Schnauze. Es ist übrigens nicht nachgewiesen, dass haarlose Hunde weniger allergieauslösend sind als Hunde mit Fell.
Der Chinesische Schopfhund ist ein guter Familienhund. Er ist fröhlich und verspielt und stets freundlich zu anderen Hunden oder Besuchern. Fremden gegenüber ist er meist erst einmal abweisend, aber nicht aggressiv. Mit Kindern kommt er gut zurecht. Er kann problemlos in einer Stadtwohnung gehalten werden.
Seine Erziehung gestaltet sich als nicht besonders schwierig. Der Chinesische Schopfhund verfügt über keinen ausgeprägten Jagd- oder Schutztrieb und neigt auch nicht zum Kläffen. Einige Grundkommandos lernt er gerne und schnell.
Auch wenn man die haarlose Variante besitzt, sollte man den Hund nicht verzärteln. Er benötigt ebenfalls jeden Tag Auslauf und Beschäftigung. Bei sehr kalten oder nassen Temperaturen kann man ihn mit einem Mäntelchen schützen. Starke Sonnenbestrahlung sollte man meiden.
Beide Varianten sind robust genug, kleinere Jogging- oder langsame Fahrradrunden mitzuhalten. Sogar in einigen Hundesportarten sind Chinesische Schopfhunde zu finden.
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