News & Artikel zum Thema Vier Pfoten


Startseite TIERBLOG Alle Postings mit dem Tag: VIER PFOTEN (Gesamt: 7 Artikel)

ALLE POSTINGS MIT DEM TAG VIER PFOTEN
22.12.2016 um 14:39: Online Tierverkauf: Nur tieranzeigen.at vermittelt gesetzeskonform
29.04.2015 um 20:33: VIER PFOTEN sucht Lösung für „Tiger-Tempel“ in Thailand
28.12.2009 um 16:17: VIER PFOTEN warnt: Silvester – Stress für Tiere
22.12.2008 um 16:27: VIER PFOTEN warnt: weihnachtliche Gefahren für Heimtiere
27.08.2008 um 09:29: Von Bären und Menschen - auf Spurensuche mit VIER PFOTEN
11.06.2008 um 17:03: VIER PFOTEN bringt elf Großkatzen von Rumänien nach Südafrika
20.04.2008 um 18:54: VIER PFOTEN gibt Tipps zur Wahl einer Hundeschule


Online Tierverkauf: Nur tieranzeigen.at vermittelt gesetzeskonform
22.12.2016 um 14:39 - Thema: Tierschutz


VIER PFOTEN lobt tieranzeigen.at: Tiervermittlung korrekt, flächendeckende Identitätsverifizierung

Wien, 21. Dezember 2016 Für die laufende Kampagne „Tatort Internet“ hat VIER PFOTEN bei den gängigen Online-Plattformen tieranzeigen.at, bazar.at, willhaben.at und bazos.at genau nachgefragt, wie ihre Policy für Tieranzeigen lautet und was sie konkret unternehmen, um Missbrauch vorzubeugen. Fazit: Lediglich tieranzeigen.at vermittelt Tiere gesetzeskonform. VIER PFOTEN hatte einen konkreten Kriterienkatalog ausgearbeitet, der den Plattformen vorgelegt wurde. Anhand der Antworten kann man erkennen, wie ernst die Unternehmen sowohl Tier- als auch Konsumentenschutz nehmen. Die Kriterien beinhalten die genaue Überprüfung der Verkäufer, verpflichtende Angaben zum Tier selbst wie etwa über Herkunft und Gesundheit, das exakte Alter etc. sowie eine genaue Auflistung aller Tiere, die nicht verkauft werden dürfen.

„Es ist eigentlich empörend, dass außer tieranzeigen.at alle Plattformen illegale Geschäfte mit Tieren zulassen“, sagt Martina Pluda, Juristin und Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN. In Österreich dürfen private Anbieter laut §8a des Tierschutzgesetzes keine Tiere öffentlich mit Gewinnabsicht feilbieten. Dazu berechtigt sind lediglich gemeldete Züchter oder Gewerbetreibende; eine Ausnahme gilt auch für die unentgeltliche Vermittlung von Tieren über das Internet durch Tierschutzvereine, Tierheime , veterinärmedizinische Einrichtungen oder Privatpersonen, die maximal eine Aufwandsentschädigung wie Impf- oder Chipkosten bei Hunden vom neuen Besitzer verlangen. Online-Plattformen sollten nach Ansicht von VIER PFOTEN auch die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit ihrer Inserate übernehmen. „Da der Vollzug dieser Regelung im Online-Bereich schwierig ist und Anbieter nicht zur Kontrolle der Inserate verpflichtet sind, ignorieren die Plattformen diese Gesetzgebung einfach“, so Pluda.

tieranzeigen.at hat in den letzten Monaten eine flächendeckende Identitätsverifizierung implementiert. Martina Pluda: „Wir haben festgestellt, dass diese Plattform auch tatsächlich keine Anzeigen, die gegen die Nutzungsbedingungen bzw. gegen das Gesetz verstoßen, freischaltet. Damit ist tieranzeigen.at leider alleine auf weiter Flur – alle anderen Plattformen lassen weiterhin auch Tierinserate durch Private zu.“

„Das Ziel von tieranzeigen.at ist es, die Qualität der Online-Tiervermittlung stetig weiter und nachhaltig zu verbessern. Dabei stehen Sicherheit für Tiere, Käufer und Verkäufer, Gesetzeskonformität und qualitativ hochwertige Anzeigen im Vordergrund“, so Gründer & Geschäftsführer Markus Paß.

Die Konsumenten sollen laut VIER PFOTEN mit „Tatort Internet“ bzw. dem Vergleich der Plattformen eine gewisse Orientierung und ein Bewusstsein bekommen, welche Überlegungen im Zusammenhang mit Tierschutz, aber auch mit Betrugsbekämpfung wichtig sind. Martina Pluda: „Wir können leider nicht verhindern, dass Tiere in Österreich oder sonst wo online erworben werden. Es ist uns aber wichtig, dass Tiere nicht einfach als Ware gesehen werden, sondern als fühlende Wesen. Die Leute müssen wissen, dass hier extrem viel Missbrauch passiert.“ In den letzten Jahren hat VIER PFOTEN selbst immer wieder Fälle illegalen Online-Welpenhandels in Österreich aufgedeckt; zuletzt waren die Tierschützer im Februar in Oberösterreich an der Überführung eines Welpenhändler-Pärchens maßgeblich beteiligt.



Für die international laufende Kampagne „Tatort Internet“ hat VIER PFOTEN Recherchen in 10 Ländern durchgeführt, die die Risiken des Online-Tierhandels für Mensch und Tier aufzeigen. Auch in Österreich waren Käufer immer wieder mit Betrugsfällen konfrontiert; oft starb das neu erworbene Tier nach wenige Tagen, oder es erwies sich als gefährlich, wie es etwa bei manchen exotischen Arten der Fall ist. Auch Tiere, deren Haltung in Österreich illegal ist, sind online erhältlich. „Es gibt unzählige Probleme“, fasst es Pluda zusammen. „Mangelnde Beratung, dubiose Quellen und Tierquälerei sind aber die gravierendsten.“ Sämtliche relevanten Informationen zum Thema und viele nützliche Tipps für Konsumenten hat VIER PFOTEN übrigens auf der Kampagnen-Microsite www.petdeception.org/at aufbereitet.

Thema: Tierschutz

Tags: Welpenhandel Vier Pfoten

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VIER PFOTEN sucht Lösung für „Tiger-Tempel“ in Thailand
29.04.2015 um 20:33 - Thema: Tierschutz


Tiere die meiste Zeit angekettet oder in Käfigen

Wien (OTS) - VIER PFOTEN ist bereits seit längerem mit dem Komitee des Luangta-Maha-Bua-Tempel in Thailand in Kontakt, um die Situation der dort gehaltenen Großkatzen zu verbessern. Der Tempel hat bei Tierschützern in aller Welt traurige Berühmtheit erlangt: Die buddhistischen Mönche halten rund 147 Tiger, Besucher können sich um teures Geld mit den Tieren fotografieren lassen, diese streicheln und sogar an der Leine herumführen. Aufgrund steigender Kritik und der Aussage des leitenden Tierarztes vor Ort, dass bereits drei Tiger vermisst würden, kam es vergangenen Freitag zu einer behördlichen Razzia im Tempel.

VIER PFOTEN betreibt selbst ein Großkatzen-Schutzzentrum für mittlerweile rund hundert Löwen und Tiger in Südafrika. Tierarzt Dr. Amir Khalil von VIER PFOTEN berichtet aus Thailand: "Wir versuchen, das Tempel-Management davon zu überzeugen, dass die Tiger vor Ort nicht artgemäß gehalten werden. Die Tiere sind durch die vielen Besucher ständigem Stress ausgesetzt, erhalten die falsche Nahrung und verbringen die meiste Zeit in engen Betonkäfigen oder angekettet im Tempel. Noch dazu gibt es kein kontrolliertes Zuchtprogramm, viele Tiere weisen Merkmale der Inzucht auf. Es handelt sich hier definitiv nicht um ein Artenschutzprogramm, sondern um eine Touristenattraktion auf Kosten der Tiere!"

Laut Aussagen der thailändischen Naturschutzbehörde DNP (Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation) könnten die Mönche nun gezwungen sein, die Tiger abzugeben. Bei der Kontrolle wurden 147 Tiger gezählt. Die Tiere wurden von Hand aufgezogen und können daher nie wieder ausgewildert werden. Für VIER PFOTEN steht fest: Der Tempel bietet keine Möglichkeiten, die Tiger artgemäß unterzubringen. Derzeit gibt es aber keine Einrichtung in Thailand, die so viele Tiger unterbringen könnte. Dr. Khalil: "Wir möchten uns aktiv an einer nachhaltige Lösung beteiligen, das heißt ein lebenslanges sicheres Zuhause für die Tiger. VIER PFOTEN hat die nötige Expertise im Bereich Großkatzen. Wir zählen nun auf die Mithilfe der Mönche und der Behörden vor Ort. Letztere müssen freilich erst die Rahmenbedingungen für ein neues Tigerschutz-Zentrum in Thailand schaffen. Dieses kann durchaus für Besucher offen stehen, muss jedoch den natürlichen Bedürfnissen dieser stolzen Wildtiere Rechnung tragen."

Thema: Tierschutz

Tags: Vier Pfoten Tierschutz Tiger

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VIER PFOTEN warnt: Silvester – Stress für Tiere
28.12.2009 um 16:17 - Thema: Sonstiges


Wien 29.12.2008 – Böller, Raketen, Wunderkerzen – für viele Menschen gehören sie zu einem ausgelassenen Jahreswechsel dazu. Bei Tieren hingegen lösen Lärm und Lichteffekte erheblichen Stress aus. Häufig reagieren sie panisch, manchmal auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Durchfall. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können.

Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper können sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen.

„Am Silvestertag sollten weder Hunde noch Katzen unbeaufsichtigt nach draußen“, sagt Martina Schnell, Heimtier-Expertin von VIER PFOTEN. „Kleintiere, Katzen oder Vögel überstehen die Silvesternacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden. Verantwortungsbewusste Besitzer bleiben in der Silvesternacht bei ihren Tieren oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Auf keinen Fall sollten die Tiere Silvester allein zuhause bleiben“.

Hunde fühlen sich in der Nähe ihrer Besitzer am sichersten. Jedoch sollten sie keinesfalls während des Feuerwerks mit ins Freie genommen werden – die anhaltende Knallerei ist für sie eine viel zu große Belastung. Außerdem kann der Schwefeldampf gezündeter Knallkörper ihre Schleimhäute stark reizen.

Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit bestärkt. „Bleiben Sie ruhig und gelassen, ignorieren Sie das furchtsame Verhalten Ihres Hundes weitestgehend – so strahlen Sie die notwendige Sicherheit aus“, rät Martina Schnell. Bei Tieren, die zu extremer Ängstlichkeit neigen, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel bewährt, Tierärzte halten entsprechende Präparate bereit.

Beim Bleigießen sollten Heimtierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf keinen Fall mit dem dafür verwendeten Wasser in Berührung kommt, da dies schwere Bleivergiftungen hervorrufen kann.

Die Silvesterknallerei belastet auch die Tiere in Wald und Flur. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern, -lichtungen oder in Parkanlagen absolut tabu! „Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte generell auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten – das so gesparte Geld kann für sinnvolle Zwecke eingesetzt werden. Unseren Heimtieren tun wir sicherlich den größten Gefallen, wenn wir Silvester mit ihnen gemeinsam in vertrauter und ruhiger Umgebung verbringen“, empfiehlt Martina Schnell.

Thema: Sonstiges

Tags: Vier Pfoten Weihnachten Silvester

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/135-vier-pfoten-warnt-silvester-stress-fuer-tiere.html

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VIER PFOTEN warnt: weihnachtliche Gefahren für Heimtiere
22.12.2008 um 16:27 - Thema: Sonstiges


Wien, 22.12.2008 – Weihnachtsbaum, glänzende Kugeln und Kerzenschein – was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden. VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf Tierhalter achten sollten.

Auf viele Hunde, Katzen, Kleintiere und auch Vögel übt die Weihnachtsdekoration einen besonderen Reiz aus. Gern wird sie genau untersucht, beleckt, oder benagt. „Tierhalter sollten bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist“, rät Martina Schnell, Heimtier-Referentin von VIER PFOTEN.

Für Katzen und lebhafte Junghunde ist der Weihnachtsbaum von besonderem Interesse – Sprünge ins Astwerk sind keine Seltenheit. Ein schwerer, stabiler Baumständer und ein sicherer Standort sind darum unerlässlich.

Auch der Baumschmuck birgt viele Risiken und Nebenwirkungen: „Zerbrechliche Glaskugeln und bleihaltiges Lametta sollten Sie meiden“, so Martina Schnell. „Tiergerechte Alternativen wären Deko-Artikel aus Naturmaterial wie Holz oder Stroh“. Vorsicht mit Wachskerzen! Bereits eine leichte Berührung des Baumes durch das Tier kann zu einem Feuer oder zu Verbrennungen führen. Sicherer für Mensch und Tier sind elektrische Lichterketten. Grundsätzlich sollten Tiere niemals ohne Aufsicht beim Weihnachtsbaum bleiben.

Duftöle und Schneespray für die Fensterscheiben werden gern von einigen Heimtieren abgeleckt. Sie können jedoch giftige Substanzen enthalten und gehören daher nicht in die Reichweite von Tieren.

Vorsicht ist auch bei vielen Pflanzen geboten, die während der Weihnachtszeit beliebt sind: Misteln, Stechpalme oder Weihnachtsstern können zu schweren Vergiftungen führen, wenn sie angeknabbert werden.

Von der Festtagstafel gehen besonders viele Verlockungen aus. Essensreste wie splitternde Geflügelknochen und Fischgräten sollten unbedingt tiersicher entsorgt werden. Auch der Verzehr von Schokolade ist eine immer noch unterschätzte Gefahr für Heimtiere: Fast alle Sorten enthalten Theobromin, ein für Hunde und Katzen lebensgefährlicher Inhaltsstoff.

Tierfreunde sollten zur Weihnachtszeit besonders aufmerksam auf ihre Heimtiere achten, damit Tier und Mensch gemeinsam ein sicheres und geselliges Weihnachtsfest verbringen können.

Thema: Sonstiges

Tags: Vier Pfoten Weihnachten

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Von Bären und Menschen - auf Spurensuche mit VIER PFOTEN
27.08.2008 um 09:29 - Thema: Tierschutz


VIER PFOTEN Ausstellung
Bärenwanderausstellung - VON BÄREN UND MENSCHEN - Auf Spurensuche mit VIER PFOTEN


Wien 06.08.08 - Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN präsentiert im Rahmen ihres 20jährigen Bestehens eine interaktive Ausstellung zum Thema „Bären“, die damit einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit von VIER PFOTEN thematisiert. Fast zwei Jahrzehnte Einsatz für ein artgerechtes Leben der verbliebenen Braunbären in Europa haben einen reichen Erfahrungsschatz zusammengetragen - und Musterprojekte wie den BÄRENWALD Arbesbach, die Bärenwaisenstation in Rumänien oder den TANZBÄRENPARK Belitsa möglich gemacht. Nach erfolgreichen Aufenthalten in Waidhofen an der Thaya, Scheibbs und dem BÄRENWALD Arbesbach wird die Ausstellung nun von 5. September bis 28. September 2008 im oberösterreichischen Steyr halt machen.

Zehn Stationen vermitteln einen greifbaren Eindruck und bringen den Besuchern das Wesen der Tiere näher. Wie Bären leben und denken erschließt sich durch die spannende Aufbereitung von Informationen und Bildern. Die Wanderausstellung gewährt Einblicke in den Tagesablauf der Bären, greift aber auch die Jahrhunderte währende problematische Beziehung zwischen Bären und Menschen auf. Während Vorurteile ausgeräumt werden, entfaltet sich ein tieferes Verständnis für die Gattung und ihr Empfinden der Welt.




Auf ihrer Spurensuche begibt sich die Ausstellung in den Lebensraum der Bären, der durch den wachsenden Flächenverbrauch unserer Zivilisation mehr und mehr eingeschränkt wird. Spuren unserer Zivilisation finden sich jedoch auch an den Bären selbst, die in Gefangenschaft leben und für den Zirkus missbraucht, als Tanzbären gequält oder durch Jagd zu Waisen gemacht wurden. Diesen Tieren und der Arbeit von VIER PFOTEN ist diese Ausstellung gewidmet.

In der Natur bereits zum zweiten Mal vom Aussterben bedroht, leben in Europa noch viele gefangene oder gezüchtete Braunbären unter widrigen Haltungsbedingungen. Ein tristes Leben als Schauobjekt entbehrt nahezu immer den Bedürfnissen eines Bären - Krankheiten und schwere Verhaltensstörungen sind die Folge.

VIER PFOTEN befasst sich seit nahezu zwei Jahrzehnten mit diesen Schicksalen und konnte gesetzliche Verbesserungen der Haltungsrichtlinien erreichen und zahlreichen Bären in den VIER PFOTEN Bärenparks zu einem annähernd artgerechten und glücklichen Leben verhelfen. In Bulgarien gelang es im Jahr 2007 die letzten Tanzbären der EU zu befreien. Der BÄRENWALD Arbesbach in Niederösterreich wird derzeit für Besucher und Bären ausgebaut.

VON BÄREN UND MENSCHEN - Auf Spurensuche mit VIER PFOTEN
Museum der Stadt Steyr
Grünmarkt 26
4400 Steyr


Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
10 bis 16 Uhr

Tel.: 072/52/575 DW 348
Email: gegenhuber@steyr.gv.at

Thema: Tierschutz

Tags: Vier Pfoten Bären Bärenwald

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/116-von-baeren-und-menschen-auf-spurensuche-mit-vier-pfoten.html

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VIER PFOTEN bringt elf Großkatzen von Rumänien nach Südafrika
11.06.2008 um 17:03 - Thema: Wildtiere


Am Samstag (7. Juni) hat VIER PFOTEN elf Großkatzen aus rumänischen Zoos in das Großkatzenrefugium LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin haben eine fast 72-stündige Reise unternommen, um ein neues Leben in einem artgerechten Zuhause zu beginnen. Am Samstagvormittag konnten die Tiere zum ersten Mal die afrikanische Sonne genießen.

Die neun Löwenbabys sind zwischen fünf und dreizehn Monate alt und sollten eingeschläfert werden. Sie sind das Ergebnis verantwortungsloser Haltung im heruntergekommenen rumänischen Zoo von Braila und waren völlig unterernährt und geschwächt. Der finanziell angeschlagene Zoo konnte für die Erhaltung der Tiere nicht mehr aufkommen. VIER PFOTEN erklärte sich bereit, die Löwenbabys zu übernehmen und in das VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK zu überstellen. Der Zoo Braila verpflichtete sich im Gegenzug, keine weitere Wildtierzucht zu betreiben.



Das Großkatzenrefugium LIONSROCK streckt sich über 12 Quadratkilometer und bietet nun 46 Löwen, zwei Tigern, zwei Leoparden sowie zahlreichen anderen Wildtieren ein artgerechtes Zuhause. LIONSROCK wurde im Februar 2008 eröffnet; Tiere, die Opfer schlechter Haltung wurden, können hier fast wie in freier Wildbahn leben und ihre Instinkte wiederentdecken - fernab von jeder Bedrohung durch Mensch oder Tier.

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt.

Mehr Infos zu diesem Thema:
http://www.vierpfoten.at/website/output.php?id=1174&idcontent=2171

http://www.vierpfoten.at

Thema: Wildtiere

Tags: Vier Pfoten Lionsrock Löwen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/76-vier-pfoten-bringt-elf-grosskatzen-von-rumaenien-nach-suedafrika.html

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VIER PFOTEN gibt Tipps zur Wahl einer Hundeschule
20.04.2008 um 18:54 - Thema: Hunde


Wien, 14. 4. 2008. Hundeschulen unterstützen und beraten Hundehalter bei der Erziehung ihrer Tiere. Klare Richtlinien, die Seriösität und Qualität der Anbieter bewerten, gibt es in Österreich jedoch nicht. Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf man bei der Wahl einer guten Hundeschule achten sollte.

Ein neues Heimtier ist für Menschen wie Tiere eine Herrausforderung. Viele Hundehalter möchten daher mit ihren vierbeinigen Begleitern eine Hundeschule besuchen. Das ist jedoch nicht einfach, da keine fachlichen Voraussetzungen notwendig sind, um eine Hundeschule zu gründen. „Für viele Ratsuchende ist es nicht leicht, fachkundige Hundetrainer von selbsternannten Experten zu unterscheiden“, erklärt Tamara Risch, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN Österreich. Wer unsicher ist, sollte prüfen, welche Ausbildungen der Hundetrainer absolviert hat und ob er über eine mehrjährige Praxis in der Arbeit mit Hunden, aber auch mit Menschen, verfügt.

"Eine der wichtigsten Vorraussetzung bei der Erziehung von Hunden ist es, dass der Halter das arttypische Verhalten seines Tieres erkennen kann und richtig deutet“, erläutert Tamara Risch. „Gute Hundetrainer sind im Hundeverhalten und der Lernpsychologie bewandert und auch in der Lage, diese Kenntnisse an den Halter zu vermitteln.“

Bei der Wahl einer Hundeschule empfiehlt es sich, in einer „Schnupperstunde“ den Trainer und das Umfeld unverbindlich kennen zu lernen und zu prüfen, ob sich Hund und Halter beim gemeinsamen Lernen gut aufgehoben fühlen.

Die Trainingsgruppe sollte maximal aus fünf Hunden bestehen. Vor Beginn des Trainings sollten sich die Tiere während einer Freilaufphase kennen lernen können. Hunde und Hundebesitzer werden mit Lob und positiver Verstärkung unterrichtet. Würgeketten oder Zughalsbänder sowie Schläge oder Kommandogebrüll sind absoulte Tabus. Bei einer seriösen Hundeschule werden keine aggressionsfördernden Übungen durchgeführt. Hunde mit aggressivem Verhalten oder Ängsten werden einzeln, außerhalb der Gruppe, unterrichtet. Der Trainer erkennt, wenn einzelne Teilnehmer überfordert sind und reagiert darauf mit Pausen.

Welpen brauchen für eine positive Sozialisierung vor allem Kontakte und Spiele mit Artgenossen. Diese finden sie in einer guten Welpenspielgruppe mit gleichaltrigen und körperlich gleich großen Welpen. Um Ansteckungen auszuschließen, sollte die Einhaltung des tiermedizinischen Impf- und Entwurmungsplans verbindliches Aufnahmekriterium für die Welpengruppe sein.

Quelle: http://www.vier-pfoten.at

Thema: Hunde

Tags: Hundeschule Vier Pfoten Hundeerziehung Hundetrainer

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