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ALLE POSTINGS MIT DEM TAG RATTEN
15.02.2017 um 21:44: Die Körpersprache der Nager
04.02.2015 um 13:48: Ratten wollen gefordert werden
29.01.2015 um 14:32: Tiergarten Schönbrunn: Mit Ratten auf Du und Du


Die Körpersprache der Nager
15.02.2017 um 21:44 - Thema: Kleintiere



Mit ihren Artgenossen „unterhalten“ sich Nagetiere überwiegend mit Duftstoffen. Darüber hinaus kommunizieren sie aber auch mit Mimik, Gesten und Bewegungen. Ein Glück für Halter von Mäusen, Ratten, Meerschweinchen und Co, denn die Körpersprache können wir naturgemäß besser verstehen als Duftsignale.
Oft muss man aber schon genau hinschauen, das Tier gut kennen und gegebenenfalls auch länger beobachten, um ihre Botschaften richtig interpretieren zu können. So gehört Putzen zum normalen Verhalten von gesunden Ratten, Mäusen, Hamstern und Meerschweinchen. Sind die Bewegungen ruhig und entspannt, fühlt sich der Vierbeiner in der Regel wohl. Gegenseitiges Putzen unter Artgenossen festigt zudem die Bindungen im Nagerkäfig. Anders sieht es aus, wenn Ratten oder Mäuse bei der Körperpflege einen hektischen Eindruck machen. Dann ist das Putzen nämlich eine Übersprungshandlung, die auftritt, wenn die Tiere gestress oder unsicher sind. Bei Hamstern und Meerschweinchen werden die Putzbewegungen in so einer Situation nicht unbedingt hektischer, sondern eher intensiver - das Tier scheint völlig in die Handlung vertieft zu sein und die Umgebung vergessen zu haben.

Eine andere Übersprungshandlung bei Meerschweinchen und Hamstern ist das senkrechte in die Höhe springen. Die Luftsprüngen können bedeuten, dass sich die Tiere gerade erschreckt haben. Laufen sie dabei aber wild umher und hüpfen mehrfach in die Höhe, ist das Springen, das bei Meerschweinchen „Popcornen“ genannt wird, ein Zeichen für gute Laune.

Gar keine gute Laune haben Meerschweinchen hingegen, wenn sie plötzlich den Kopf hochwerfen. Damit signalisieren sie beim Streicheln nämlich, dass sie ihre Ruhe haben möchten - ein Wunsch, den man immer respektieren sollte.

Besitzer von Nagetieren sollten auch wissen, wie ihre Schützlinge vor Gefahren warnen oder drohen. So trommeln Rennmäuse mit den Hinterpfoten auf den Boden, wenn Gefahr in Anzug ist. Meerschweinchen sträuben ihr Fell. Ebenso wie Ratten, die zudem noch einen “Katzenbuckel” machen. Hamster blasen ihre Backentaschen auf und klappern mit den Zähnen.

Wie viele Körpersignale ist auch die Bedeutung des Gähnens abhängig von der jeweiligen Situation. In der Regel sind Vierbeiner, die ihr Mäulchen weit aufreißen, einfach nur müde oder aber sehr entspannt. Treffen sich zwei Artgenossen, kann es aber auch als Geste der Unterwerfung eingesetzt werden.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Nagetiere Ratten Mäuse Meerschweinchen Hamster

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Ratten wollen gefordert werden
04.02.2015 um 13:48 - Thema: Kleintiere



Ratten sind nicht nur niedliche, sondern ausgesprochen intelligente und lernfähige Haustiere. Bei artgerechter Haltung und intensiver Zuwendung können die klugen Nager extrem zutraulich werden und sogar kleine Tricks und Kunststücke lernen.

Damit Ratten eine enge Bindung zu ihrem Besitzer aufbauen, sich wohlfühlen und geistig und körperlich fit bleiben, brauchen sie unter anderem ausreichend Kletter- und Spielmöglichkeiten und Abwechslung. Auslauf ohne Spielmöglichkeiten reicht nicht, in der Regel langweiligen sich die Tiere dann schnell.
Ein Spielparadies für Ratten kann zum Beispiel aus Labyrinthen aus unbehandeltem Holz, Papprollen, Stofftunnel, Höhlen aus Körben, Kartons, mit keimfreier Erde gefüllte Buddelkisten und Papiertüten voller Papierschnipseln bestehen. Da Ratten gerne knabbern, muss man darauf achten, dass sie keine gesundheitsschädlichen Materialien wie Plastik zerlegen.
Auch Kletter- und Kratzbäume für Katzen sind bei den agilen Haustieren oft ausgesprochen beliebt. Damit die Kletter-, Versteck- und Buddelmöglichkeiten richtig attraktiv werden, sollte man sie mit kleinen Leckerbissen wie Obst und Gemüse oder Trockenfutter spicken. So ist das Fressen für die Nager auch viel aufregender, als wenn sie einfach nur zum gefüllten Futternapf laufen müssen. Sich richtig recken und strecken müssen die Ratten auch, wenn man Obst- und Gemüsespieße, Wildkräutersträuße oder Leckerchenbänder in den Käfig oder das Gehege hängt. Man sollte allerdings unbedingt darauf achten, dass von den Spießen und Bändern keine Verletzungsgefahr ausgeht. In Fachgeschäften werden Futterbälle angeboten, die man mit Leckerchen füllen kann.
Geistig auf Trab bringt man seine Ratte mit sogenannten Intelligenzspielen, die es unter anderem auch für Katzen gibt. Dabei müssen die Tiere zum Beispiel auf bestimmte Tasten drücken, um an einen Leckerbissen zu gelangen.

Zahmen Ratten kann man mit etwas Geduld und Leckerchen auch kleine Tricks beibringen, zum Beispiel, dass sie auf Zuruf kommen, auf Kommando durch Tunnel rennen, über kleine Hindernisse klettern, "tanzen" (also sich zum Beispiel schnell um die eigene Achse drehen). Dabei hat sich zum Beispiel die Methode des Klickertrainings bewährt. Wichtig ist, das man die Tiere beim Spielen nicht überfordert und sie immer die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen oder ein Pause zu machen.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Nagetiere Ratten

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Tiergarten Schönbrunn: Mit Ratten auf Du und Du
29.01.2015 um 14:32 - Thema: Zoos



Manche finden sie fürchterlich herzig, andere einfach nur zum Fürchten: Ratten. Im Tiergarten Schönbrunn kann man ab sofort ein exklusives Erlebnis mit diesen Nagern buchen. „Beim neuen Erlebnisgutschein wirft man gemeinsam mit einem Tierpfleger einen Blick hinter die Kulissen des Rattenhauses und erfährt alles über die Lebensweise und Haltung unserer Ratten“, erklärt Hanno Fürnwein, Leiter des Besucherservices. Neben den bekannten Farbratten leben im Schönbrunner Rattenhaus die 45 Zentimeter großen Riesenhamsterratten und die schwarzweißen Riesenborkenratten, die mit ihrer Fellzeichnung ein bisschen an die Großen Pandas erinnern.

Riesenhamsterratten werden zum Aufspüren von Landminen eingesetzt und Riesenborkenratten bringen rattenuntypisch immer nur ein Jungtier pro Wurf zur Welt: Das und vieles mehr erfahren die Teilnehmer bei diesem Erlebnisgutschein. Natürlich können sie auch dem Pfleger bei seinen täglichen Arbeiten unter die Arme greifen. „Wir werden gemeinsam das Frühstück für die Ratten zubereiten. Dafür schneiden wir Obst und Gemüse klein und stecken es auf Äste, damit die Tiere eine Zeitlang beschäftigt sind“, erklärt Tierpfleger Markus Domanegg. Außerdem können die Teilnehmer die hübschen Borkenratten durch das Gitter mit ihrer Leibspeise füttern: Süßkartoffel.

Dass Ratten intelligent sind, ist bekannt. In Schönbrunn werden das Borkenrattenmännchen Sullivan und das Weibchen Celia sogar trainiert. Beim Erlebnisgutschein kann man bei einer Trainingseinheit dabei sein und beobachten, was die Tiere bereits gelernt haben. Domanegg: „Wir haben unseren Tieren beigebracht, einem sogenannten Targetstick, also einem Zielobjekt, zu folgen. So können wir sie ganz unkompliziert in die Bereiche hinter den Kulissen holen, wenn wir zum Beispiel ihre Anlage sauber machen.“ Zum Abschluss des Rattenabenteuers können die Nager-Freunde noch auf Tuchfühlung mit den Farbratten gehen.

Infos zum Erlebnisgutschein „Rattenhaus“:

Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: € 260,- für 2 Personen (Mindestalter 12 Jahre)
Teilnehmerzahl: maximal 2 Personen
Termine: ab März jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat um 10:30 Uhr

Information und Buchung: Tel. (1) 877 92 94-500 (werktags 8.00 bis 17.00 Uhr) oder E-Mail: reservierung@zoovienna.at

Thema: Zoos

Tags: Tiergarten Schönbrunn Zoos Veranstaltungen Ratten

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/730-tiergarten-schoenbrunn-mit-ratten-auf-du-und-du.html

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