News & Artikel zum Thema Meerschweinchen


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ALLE POSTINGS MIT DEM TAG MEERSCHWEINCHEN
15.02.2017 um 21:44: Die Körpersprache der Nager
21.10.2014 um 18:29: Können Meerschweinchen im Winter draußen bleiben?
15.04.2014 um 11:59: Kann man Kaninchen und Meerschweinchen zusammen halten?
21.03.2014 um 17:17: Spielspaß für Meerschweinchen


Die Körpersprache der Nager
15.02.2017 um 21:44 - Thema: Kleintiere



Mit ihren Artgenossen „unterhalten“ sich Nagetiere überwiegend mit Duftstoffen. Darüber hinaus kommunizieren sie aber auch mit Mimik, Gesten und Bewegungen. Ein Glück für Halter von Mäusen, Ratten, Meerschweinchen und Co, denn die Körpersprache können wir naturgemäß besser verstehen als Duftsignale.
Oft muss man aber schon genau hinschauen, das Tier gut kennen und gegebenenfalls auch länger beobachten, um ihre Botschaften richtig interpretieren zu können. So gehört Putzen zum normalen Verhalten von gesunden Ratten, Mäusen, Hamstern und Meerschweinchen. Sind die Bewegungen ruhig und entspannt, fühlt sich der Vierbeiner in der Regel wohl. Gegenseitiges Putzen unter Artgenossen festigt zudem die Bindungen im Nagerkäfig. Anders sieht es aus, wenn Ratten oder Mäuse bei der Körperpflege einen hektischen Eindruck machen. Dann ist das Putzen nämlich eine Übersprungshandlung, die auftritt, wenn die Tiere gestress oder unsicher sind. Bei Hamstern und Meerschweinchen werden die Putzbewegungen in so einer Situation nicht unbedingt hektischer, sondern eher intensiver - das Tier scheint völlig in die Handlung vertieft zu sein und die Umgebung vergessen zu haben.

Eine andere Übersprungshandlung bei Meerschweinchen und Hamstern ist das senkrechte in die Höhe springen. Die Luftsprüngen können bedeuten, dass sich die Tiere gerade erschreckt haben. Laufen sie dabei aber wild umher und hüpfen mehrfach in die Höhe, ist das Springen, das bei Meerschweinchen „Popcornen“ genannt wird, ein Zeichen für gute Laune.

Gar keine gute Laune haben Meerschweinchen hingegen, wenn sie plötzlich den Kopf hochwerfen. Damit signalisieren sie beim Streicheln nämlich, dass sie ihre Ruhe haben möchten - ein Wunsch, den man immer respektieren sollte.

Besitzer von Nagetieren sollten auch wissen, wie ihre Schützlinge vor Gefahren warnen oder drohen. So trommeln Rennmäuse mit den Hinterpfoten auf den Boden, wenn Gefahr in Anzug ist. Meerschweinchen sträuben ihr Fell. Ebenso wie Ratten, die zudem noch einen “Katzenbuckel” machen. Hamster blasen ihre Backentaschen auf und klappern mit den Zähnen.

Wie viele Körpersignale ist auch die Bedeutung des Gähnens abhängig von der jeweiligen Situation. In der Regel sind Vierbeiner, die ihr Mäulchen weit aufreißen, einfach nur müde oder aber sehr entspannt. Treffen sich zwei Artgenossen, kann es aber auch als Geste der Unterwerfung eingesetzt werden.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Nagetiere Ratten Mäuse Meerschweinchen Hamster

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Können Meerschweinchen im Winter draußen bleiben?
21.10.2014 um 18:29 - Thema: Kleintiere



Wenn die Tage kürzer und kälter werden, machen sich viele Meerschweinchenbesitzer Gedanken um das Winterquartier ihrer Vierbeiner. Alte, kranke und sehr junge Tiere sollten zumindest den Winter besser im Haus verbringen. Gesunde, erwachsene Meerschweinchen können aber ganzjährig im Außengehege leben – vorausgesetzt es bietet ausreichend Schutz vor Kälte, Nässe, Zugluft und Räubern. Ein normaler Kleintierkäfig ist für die Außenhaltung von Meerschweinchen völlig ungeeignet, nur in einem großzügigen , gut ausgestatteten Gehege können sie sich ausreichend bewegen und Schutz vor der Witterung finden.

Vor Schnee, Kälte und Räubern schützen

Die „barfüßigen“ Meerschweinchen mögen Schnee und Eis überhaupt nicht. Deshalb sollte das Gehege wenigstens größtenteils überdacht sein. Damit das Dach unter großen Schneelasten nicht einbricht, muss es regelmäßig geräumt werden. Auch die Einzäunung sollte vor dem Winter noch einmal überprüft und wenn nötig verstärkt werden. Denn hungrige Füchse lassen sich einiges einfallen, um an die vierbeinigen Leckerbissen heranzukommen und gelangen dank einer dicken Schneedecke manches Mal auch in ein Gehege, dass vorher für sie unzugänglich war.
Doch Meerschweinchen müssen nicht nur vor gefräßigen Besuchern, sondern vor allem auch vor Kälte geschützt werden. Das gelingt mit doppelwändigen Schutzhäuschen aus Holz, die zum Beispiel mit Schafswolle isoliert und mit reichlich frischem, sauberen Stroh und Sägespänen ausgepolstert werden. Im Schutzhaus sollte ständig genug frische Luft sein, aber keine Zugluft entstehen. Das erreicht man, indem man Eingang und Lüftungsschlitz auf der gleichen Seite anlegt. Im Idealfall ist das Häuschen so groß, dass für alle Tiere der Gruppe Platz ist. Kuscheln sich die Meerschweinchen aneinander, wird es nämlich automatisch wärmer. Wichtig ist aber, dass es auch einige alternative Schutzhäuser gibt, in die sich Tiere zurückziehen können, die von den anderen einmal nicht ins Gemeinschaftshaus gelassen werden. An sehr kalten Tagen und Nächten muss man regelmäßig kontrollieren, ob es den Tieren draußen noch gut geht.

Meerschweinchen im Winter richtig füttern

Damit bei Minusgraden die Körpertemperatur nicht sinkt, braucht ein Meerschweinchen im Winter mehr Energie, also besonders nährstoffreiches Futter. Die Nager sollten frei über gutes Wiesenheu verfügen können. Ein guter Energielieferant ist spezielles Pelletfutter für Meerschweinchen, das auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthält. Damit sie das Pelletfutter auch mit Appetit fressen und gut verdauen können, müssen sie ausreichend trinken. Ist es kälter als O Grad, erfordert das vom Besitzer ein großes Engagement. Denn damit das Wasser nicht einfriert, muss es mehrfach pro Tag ausgetauscht werden. Auch Saftfutter wie Äpfel können im Winter anfrieren und sollten mehrmals täglich in sehr kleinen Portionen verfüttert werden.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Nagetiere Meerschweinchen Winter

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Kann man Kaninchen und Meerschweinchen zusammen halten?
15.04.2014 um 11:59 - Thema: Kleintiere



Auch wenn es früher häufig praktiziert wurde: Als Mitbewohner sind Kaninchen und Meerschweinchen keine ideale Kombination. Das liegt an den unterschiedlichen Bedürfnissen, vor allem aber auch an den unterschiedlichen „Sprachen“ der beiden Nagetiere. Wenn zum Beispiel ein Meerschweinchen warnend mit den Zähnen klappert, weil ihm das kuschelbedürftige Kaninchen zu sehr auf die Pelle rückt, bedeutet das in „Kaninchen-Sprache“, dass sich das Meerschwein gerade richtig wohlfühlt. Wirft es den Kopf hoch, meint das Meerschwein „lass mich bloß in Ruhe“, das Kaninchen versteht aber „komm, ich hab Lust auf Fellpflege“.
Missverständnisse zwischen den Kaninchen, die gerne engen Körperkontakt haben, und den Meerschweinchen, die eher Sicht- als Körperkontakt bevorzugen, sind also vorprogrammiert. Dazu kommt, dass Kaninchen den kleineren Nagern körperlich überlegen sind, sich im Zweifel also einfach aufdrängen können. Gerade bei liebestollen Rammlern, die das Meerschweinchen bespringen, kann das im schlimmsten Fall zu erheblichen oder sogar tödlichen Verletzungen führen.

Was muss man beachten, wenn man Kaninchen und Meerschweinchen doch zusammen halten will?

Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein einigermaßen harmonisches Miteinander, bei dem keine der Tierarten zu kurz kommt, aber prinzipiell möglich. Grundvoraussetzung ist ein ausreichend großes Kleintiergehege. Pro Kaninchen sollte man etwa zwei Quadratmeter, pro Meerschweinchen einen halben Quadratmeter einplanen. Zusätzlich brauchen die Nager noch täglichen Auslauf, zum Beispiel im Zimmer oder einem sicheren Außengehege. Bestimmte Bereiche im Gehege sollten den Meerschweinchen vorbehalten sein, das kann man mit einer Trennwand mit kleinen Durchgängen, durch die die Kaninchen nicht passen, erreichen. Auch wenn die Meerschweinchen in der Regel weniger aufdringlich sind, sollten auch die Kaninchen einen „privaten Bereich“ bekommen - zum Beispiel Podeste und Sitzbretter, die so hoch angebracht sind, dass die Meerschweinchen nicht darauf springen können. Natürlich sollte es auch ausreichend Heureufen, Trinkflaschen, Futternäpfe, Schlafhäuser und anderes Nagerzubehör geben. Beobachtet man, dass sich einzelne Tiere übermäßig aggressiv oder aufdringlich verhalten, sollte man die Tiere vorsichtshalber aber ganz trennen.
Ebenso wichtig wie ein großes Gehege: Von jeder Tierart sollte man mindestens zwei Exemplare halten, damit sowohl Kaninchen als auch Meerschweinchen ihre sozialen Bedürfnisse ausleben können.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Kaninchen Meerschweinchen Nagetiere

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Spielspaß für Meerschweinchen
21.03.2014 um 17:17 - Thema: Kleintiere



Meerschweinchen sind von Natur aus sehr neugierig und verspielt. Abenteuerlandschaften mit Tunneln, Leitern, Pappburgen und Holzbrücken, Glöckchen, Futterbälle und Heuröhren halten die kleinen Nager in Bewegung und bei guter Laune. Zudem macht es natürlich auch dem Besitzer riesig viel Spaß dabei zuzuschauen, wie die Meerschweinchen durch Tunnel sausen oder Bälle vor sich herrollen. Mit Geduld und Leckerbissen kann man einigen Meerschweinchen sogar kleine Kunststücke beibringen.

Welches Spielzeug eignet sich für Meerschweinchen?

Im Fachhandel wird diverses Spielzeug für Meerschweinchen in verschiedenen Preisklassen angeboten – von Spieltunneln über Kleintierwippen bis zu ganzen „Spielstädten“ mit mehreren Etagen, Höhlen und Klettermöglichkeiten. Bei vielen Nagern beliebt sind auch Fressbälle oder Geschicklichkeitsrollen, die eine oder mehrere kleine Öffnungen haben und mit Leckerchen gefüllt werden können. Meerschweinchen lernen in der Regel sehr schnell, dass Leckerchen herausfallen, wenn sie Ball oder Rolle ausreichend bewegen.
Man kann Spielzeug für die flauschigen Mitbewohner aber auch ganz einfach selber machen, zum Beispiel indem man Leckerbissen in Klopapierrollen versteckt, Gemüsestücke auf ein Stöckchen aufspießt und von der Käfigdecke hängen lässt oder Klettertürme aus ungiftigen Naturholzstücken wie Birke baut. Natürlich darf der Zeitvertreib für die Meerschweinchen nicht zur Verletzungs- oder Gesundheitsgefahr werden: Spitze Kanten und Ecken und herausstehende Nägel sind tabu. Da Meerschweinchen gerne alles anknabbern, sollte man auch auf Kunststoff und bedruckte Pappe im Gehege verzichten.

Wie animiert man Meerschweinchen zum Spiel?

Scheueren Tieren kann man neues Spielzeug im wahrsten Sinne des Wortes mit Heu und Gemüsestücken „schmackhaft“ machen. Wechselnde Spiellandschaften verhindern Langeweile. Natürlich darf man die Nager niemals versuchen, zum Spielen zu zwingen oder sie überfordern. Am besten hält man immer einige Versteckmöglichkeiten wie kleine Holzhäuser oder Tunnel bereit, sodass sich das Meerschweinchen bei Bedarf zurückziehen kann. Die besten Voraussetzungen dafür, dass ein Meerschweinchen gerne spielt, sind regelmäßige Beschäftigung und artgerechte Haltung in einem großen Stall oder Gehege, am besten mit täglichem Auslauf.
Doch egal wie gerne sich ein Meerschwein mit seinem Spielzeug beschäftigt – einen Artgenossen für die geselligen Tiere können Futterbälle und Co nicht ersetzen. Und zu zweit spielt es sich schließlich auch am schönsten.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Meerschweinchen Tierspielzeug

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