News & Artikel zum Thema Katzen


Startseite TIERBLOG Alle Postings mit dem Tag: KATZEN (Gesamt: 50 Artikel)

ALLE POSTINGS MIT DEM TAG KATZEN
27.02.2017 um 18:03: Katzen richtig pflegen
20.07.2015 um 04:53: Der passende Name für die Samtpfote
15.06.2015 um 12:02: Kippfenster: Lebensgefährliche Fallen für Katzen
17.05.2015 um 13:53: Verreisen mit Katze
03.05.2015 um 23:04: FORL: Schmerzhafte Zahnerkrankung bei Katzen
27.04.2015 um 11:56: Katzen und Babys: So bereitet man Samtpfoten auf Familienzuwachs vor
27.04.2015 um 07:34: Auch Tiere können Blut spenden
15.04.2015 um 17:42: Katzen verbergen Schmerzen
26.03.2015 um 07:33: Möbelstücke für anspruchsvolle Samtpfoten
24.03.2015 um 13:45: Können Tiere Alzheimer bekommen?


Katzen richtig pflegen
27.02.2017 um 18:03 - Thema: Katzen



Katzen sind extrem reinliche Tiere. Anders als Hunde suhlen sie sich nicht in Matschpfützen und wenn sie einmal in den Regen kommen putzen sie sich anschließend in der Regel so lange bis ihr Fell wieder trocken und glänzend ist. Trotzdem sollten Halter die Katze bei der Fellpflege unterstützen. Das gilt ganz besonders für langhaarige Rassen wie Angorakatze, British Langhaar oder Perser, da ihre Haarpracht ohne regelmäßiges Bürsten schnell verfilzt und dann in unschönen, ungepflegten Zotteln herunter hängt. Aber auch kurzhaarige Samtpfoten sollten ab und zu gebürstet werden. Vor allem in der Zeit des Fellwechsels.

Selbst verschmuste Stubentiger nehmen aber leider häufig Reißaus, wenn die Bürste aus der Schublade geholt wird. Umso wichtiger, die Katze schon in den ersten Lebensmonaten behutsam an die Pflege zu gewöhnen. Schließlich macht es allen Beteiligten mehr Spaß, wenn die Katze bei der Behandlung wohlig schnurrend auf dem Schoß oder auf dem Sofa liegt. Mit Geduld, Leckerchen und dem richtigen Timing kann man aber auch die meisten erwachsenen Pflegemuffel noch umstimmen. Dabei ist die oberst Regel, nichts zu erzwingen. Hält man die Katze fest und zwingt sie "zu ihrem Glück", wird alles noch viel schlimmer. Man sollte sich lieber über kleine Fortschritte ans große Ziel herantasten. Also: Loben und ein Leckerchen geben, wenn die Katze kurz zur Kooperation bereit ist und sofort aufhören, wenn sie genug hat. Auch das Timing ist wichtig. Wenn eine Katze gerade spielt oder frisst, will sie verständlicherweise nicht gebürstet werden. Wenn sie sowieso gerade in Schmusestimmung ist, schon eher. Natürlich darf die Pflege nicht wehtun. Also eine weiche Bürste nehmen und sanft bürsten. Gerade Unterbauch, Achseln und bei unkastrierten Katern die Hinterfront sind sehr empfindlich. Verfilzte Stellen schneidet man besser vorsichtig heraus, als daran mit dem Kamm zu ziehen.

Die Fellpflege ist eine gute Gelegenheit für andere wichtige Pflegemaßnahmen. Zum Beispiel sollte man ab und zu die Ohren ausputzen. Dazu wickelt man ein Papiertuch um den Finger, klappt das Ohr etwas zurück und entfernt den Ohrenschmalz. Dabei sollte man den Finger nie tiefer in das Ohr hineinstecken. Mit einem Hochziehen der Lefzen lässt sich überprüfen, wie Gebiss und Zahnfleisch aussehen. Schlafkrümel in den Augenwinkeln können sanft mit einem Taschetuch abgetupft werden. Tränende Augen oder eine gerötete Bindehaut geben Anlass für einen Tierarztbesuch.

Bei jungen gesunden Katzen, die genug Kratzmöglichkeiten und Gelegenheit zum Klettern haben, nutzen sich die Krallen von selber ab. Bei Senioren, die die meiste Zeit auf dem Sofa verbringen, sollte man die Krallenlänge an der Vorderpfötchen aber regelmäßig kontrollieren, damit sie nicht ins Fleisch wachsen. Gekürzt wird die weiße Spitze mit einer speziellen Krallenzange.

Thema: Katzen

Tags: Katzen

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Der passende Name für die Samtpfote
20.07.2015 um 04:53 - Thema: Katzen


Bei der Namensgebung für die Katze sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt - und genau das macht die Entscheidung für frischgebackene Katzenbesitzer oft so schwierig. Schließlich begleitet der Name die Katze und ihre Besitzer viele Jahre und will deshalb mit Sorgfalt bedacht werden.
Bei der Namenswahl sollte man sich nach der Anschaffung der Katze ruhig Zeit lassen - der Samtpfote ist es sowie erst einmal wichtiger, dass sie sich in Ruhe im neuen Zuhause einleben darf und je nach Temperament auch schon mit ihren neuen Menschen spielen oder kuscheln kann. Zudem erkennt man die Wesenszüge und Eigenheiten des neuen Mitbewohners oft erst nach einer Weile des Zusammenlebens und es ist ja schön, wenn der Name auch zum Charakter der Katze passt. So ist zum Beispiel "Rambo" ein durchaus passender Name für einen ungestümen Draufgänger, der nach dem Einzug die Vorhänge zum Klettergerüst macht und dem Familienhund eins auf die Nase gibt - zu einem scheuen Vierbeiner, der sich immer unterm Sofa verkriecht passt er weniger. Und der Klassiker "Kleopatra" mag sich wunderbar für eine selbstbewusste, etwas verwöhnte Katzendame eignen, passt aber bei weitem nicht so gut bei einem Stubentiger, der Frauchen oder Herrchen hinterherläuft wie ein kleiner Hundewelpe.

Man kann die Katze natürlich nach berühmten fiktionalen Katzenpersönlichkeiten benennen, also zum Beispiel Garfield oder Findus. Auch ganz normale Mädchen- und Jungennamen wie Clara, Felix, Nele oder Sam eignen sich natürlich. Allerdings besteht dann durchaus die Gefahr, dass sich einmal der Nachbarsjunge angesprochen fühlt, wenn man draußen nach seinem Haustier sucht. Viele Katzenbesitzer benennen ihre Lieblinge nach bekannten Figuren aus Filmen, Romanen oder Comics, also zum Beispiel Frodo oder Miss Marple. Wer zwei Katzen zur gleichen Zeit anschafft, findet es vielleicht schön, wenn die beiden Namen zusammen passen und wählt eine Kombination wie "Max und Moritz". Besonders bei Rassekatzen mit ausländischer Herkunft passt auch ein Name aus dem jeweiligen Ursprungsland und natürlich kann man auch einen Phantasienamen erfinden, der einfach schön klingt.

Bevor man sich für einen Namen entscheidet, sollte man aber auch noch an einen anderen Punkt denken: Es heißt, dass Katzen besonders gut auf ihren Namen hören, wenn dieser zweisilbig ist und einen hellen Vokal beinhaltet.

Thema: Katzen

Tags: Katzen

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Kippfenster: Lebensgefährliche Fallen für Katzen
15.06.2015 um 12:02 - Thema: Katzen


Besonders im Sommer sind Kippfenster ungeheuer praktisch. Katzen denken das leider auch - sie wollen die schmalen Öffnungen nutzen, um ins Freie oder zurück ins Haus zu gelangen. Was dann häufig passiert, ist der Albtraum jedes Katzenliebhabers: Der Stubentiger bleibt mit dem Bauch im Spalt hängt, zappelt, versucht vergeblich, sich zu befreien und rutscht dabei immer tiefer nach unten. Dort wird der kleine Körper unnachgiebig zusammen gedrückt, Muskulatur, Nerven, Organe und Wirbelsäule nehmen Schaden. Typisch für das sogenannte Kippfenster-Syndrom sind Lähmungen der hinteren Gliedmaßen, Blutgerinnsel und Nierenschäden. Je länger die Katze im Kippfenster "gefangen" ist, desto schlimmer sind in der Regel ihre Verletzungen. Im schlimmsten Fall stirbt die Katze noch in der grausamen Falle an ihren inneren Verletzungen.



Um eine Katze aus einem Kippfenster zu befreien, schiebt man eine Hand unter den Bauch, die andere Hand unter den Brustkorb und hebt sie soweit an, dass ein Helfer das Tier in der größeren Öffnung vorsichtig entgegen nehmen kann. Danach sollte man den Vierbeiner so schnell wie möglich zum Tierarzt oder in die Tierklinik bringen, denn viele innere Verletzungen kann man von außen nicht sofort erkennen, ohne Behandlung können sie aber fatale Folgen haben. Zudem stehen viele Katzen nach der traumatischen Erfahrung unter Schock und benötigen Infusionen zur Stabilisierung des Kreislaufs.

Besser als eine stressige Rettungsaktion mit ungewissem Ausgang ist aber natürlich, das Unglück durch Vorsichtsmaßnahmen zu verhindern. Wer nicht darauf verzichten will, Kippfenster zu öffnen, kann die Fenster zum Beispiel durch spezielle Netze sichern. Das bietet sich vor allem an, wenn man gleichzeitig verhindern will, dass Wohnungskatzen nach draußen gelangen. Eine Alternative sind Fensterkeile, die einfach in das geöffnete Kippfenster geschoben werden und verhindern, dass die Katze in den engen Spalt rutscht.


Thema: Katzen

Tags: Katzen Tiermedizin

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Verreisen mit Katze
17.05.2015 um 13:53 - Thema: Katzen



In der Regel sind Katzen glücklicher, wenn sie Zuhause bleiben dürfen, während ihre Zweibeiner in die Ferien aufbrechen. Natürlich brauchen sie einen Katzensitter, der täglich nachschaut, ob alles in Ordnung ist, die Katze füttert, streichelt und das Katzenklo sauber macht. Vor allem bei Wohnungskatzen sollte die Urlaubsvertretung ausreichend Zeit mitbringen, damit der Stubenkatze ausreichend Streichel- und Spieleinheiten bekommt - sonst besteht nämlich die Gefahr, dass sie aus Frust verhaltensauffällig wird und zum Beispiel das Bett zum Katzenklo umfunktioniert.

Es gibt aber auch Fälle, in denen es durchaus Sinn machen kann, die Katze mit in die Ferien zu nehmen. Das trifft zum Beispiel dann zu, wenn man viele Wochen oder Monate unterwegs ist oder regelmäßig ins eigene Ferienhaus fährt, das dann langfristig auch für die Katze zu einer Art zweiter Heimat werden kann. Es gibt sogar einige wenige Katzen, die das Reisen richtig genießen und zum Beispiel mit ihren Besitzern im Wohnmobil durch Europa touren.
Damit der Urlaub für alle Beteiligten zum Vergnügen wird, sollte man die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen, die Reiseroute und Pläne den Bedürfnissen der Katze anpassen und sorgfältig planen. Wichtig ist, dass die Katze gesund ist und ausreichend geimpft ist. Gerade vor Reisen in südeuropäische Länder wie Spanien und Portugal sollte man sich beim Tierarzt informieren und die Katze gegebenenfalls mit zusätzlichen Impfungen vor länderspezifischen Krankheiten schützen. Zudem ist es wichtig, die jeweiligen Einreisevorschriften des Ferienlandes zu kennen. Wer kein eigenes Ferienhaus oder Camper besitzt, muss natürlich auch abklären, ob Tiere in der Ferienanlage überhaupt erlaubt sind.

Viele Katzen vertragen vor allem die An- und Abreise nicht gut und reagieren mit Übelkeit oder kläglichem Maunzen. Auf sehr lange Auto- oder Bahnfahrten sollte man mit solchen Tieren am besten verzichten. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt kann man die Situation zusätzlich mit speziellen Reisetabletten oder Pheromonen entschärfen. Um Übelkeit vorzubeugen, sollte man der Katze die letzten fünf Stunden vor der Abreise kein Futter mehr anbieten. Ist man einen halben Tag oder länger oder bei heißen Temperaturen unterwegs, muss die Katze zwischendurch die Möglichkeit zum Trinken bekommen.

Am Urlaubsort angekommen darf man nicht vergessen, dass die Katze in einer für sie völlig neuen Umgebung ist, also besonders viel Zuwendung braucht.

Es gibt aber auch Reisen, auf denen selbst reisebegeisterte Katzen besser Zuhause oder in der Tierpension bleiben sollten. Dazu gehören Rundreisen, stressige Geschäftsreisen oder lange Wandertouren.

Thema: Katzen

Tags: Katzen Reisen

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FORL: Schmerzhafte Zahnerkrankung bei Katzen
03.05.2015 um 23:04 - Thema: Katzen



Wenn ein Katze ihren Appetit verliert, beim Fressen oder Gähnen faucht, häufiger mit dem Kopf schüttelt, stärker als gewöhnlich schmatzt, mit den Zähnen knirscht, Mundgeruch, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch hat, sind das möglicherweise Symptome der Zahnerkrankung FORL (Feline Odontoclastic Resorpitive Lesions). Die Erkrankung, die zu Löchern im Katzengebiss führt und deshalb von Nichtmedizinern häufig fälschlicherweise als Katzenkaries bezeichnet wird, ist besonders bei älteren Hauskatzen weit verbreitet. Studien zufolge leidet jede zweite Katze über fünf Jahren unter FORL.
Die Aushöhlung des Zahnes beginnt oft an der Wurzel und ist je nach Krankheitsverlauf erst sehr spät zu erkennen. Manchmal brechen die Zähne sogar ab, bevor das Problem auffällt. Da FORL sehr schmerzhaft ist, sollte man bei Verdacht möglichst schnell den Tierarzt oder besser noch einen Zahntierarzt konsultieren.

Welche Ursachen FORL hat, weiß man bis heute noch nicht. Als mögliche "Verantwortliche" werden unter anderem Störungen des Calciumhaushaltes, chronische Maulschleimhautentzündungen und Autoimmunerkrankungen diskutiert.

Bei Verdacht auf FORL ist eine Röntgenaufnahme aller Zähne notwendig. Die Therapie ist radikal: Alle betroffenen Zähne werden gezogen, um der Samtpfote die Schmerzen zu nehmen. Versuche, die angegriffenen Zähne mit Füllungen zu erhalten, waren bislang nur wenig erfolgreich.
Obwohl Katzen Fleischfresser sind, kommen sie auch mit weniger oder sogar ganz ohne Zähne gut zurecht. Der Katzenkiefer ist auch ohne Zähne stark genug für handelsübliches Trockenfutter. Und Nassfutter macht natürlich überhaupt keine Probleme.

Thema: Katzen

Tags: Katzen Tiermedizin

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Katzen und Babys: So bereitet man Samtpfoten auf Familienzuwachs vor
27.04.2015 um 11:56 - Thema: Katzen



Nicht jede Katze ist begeistert, wenn sie einen bislang kinderlosen Haushalt und ihre erwachsenen Bezugspersonen plötzlich mit einem Baby teilen muss. Babygeschrei, Veränderungen im Haus und oft auch deutlich weniger Aufmerksamkeit von Frauchen oder Herrchen machen vielen Samtpfoten zu schaffen. Im Extremfall reagiert der Vierbeiner mit starkem Protestverhalten: Sie pinkelt nicht mehr ins Katzenklo oder in den Garten, sondern auf den Wohnzimmerteppich, sie wird aggressiv und zieht sich zurück. Vor allem Katzen, die vor der Schwangerschaft immer im Mittelpunkt standen und verwöhnt wurden, reagieren auf die Ankunft eines neuen Familienmitgliedes oft sehr eifersüchtig. Ein weiteres Problem: Katzen legen sich in der Regel ausgesprochen gerne zum Säugling ins Bett, da sie die Körperwärme mögen. Böse Absichten haben die Tiere dabei nicht, gefährlich werden kann es aber trotzdem. Denn Säuglinge können sich in den ersten Lebenswochen noch nicht selber drehen und können unter einer Katze deshalb im Extremfall ersticken.

Damit es nicht zu gefährlichen Situationen kommt und die Katze nicht verhaltensauffällig wird, sollte man bereits in der Schwangerschaft einige Vorkehrungen treffen. Dazu gehört, das Babyzimmer frühzeitig einzurichten und es zur katzenfreien Zone zu erklären. Hatte die Katze Schlafplatz oder Kratzbaum im künftigen Kinderzimmer sollte man diese natürlich in einem anderen Zimmer aufstellen. Passiert dieser Prozess frühzeitig, verknüpft die Katze die Veränderungen nicht mehr mit der Ankunft des Babys.

Ist der Nachwuchs da, sollte man auch in der anfänglichen Stressphase zwischen Windelwechseln, Stillen und Trösten versuchen, sich regelmäßig mit der Katze zu beschäftigen. Damit der Vierbeiner das Baby mit positiven Erfahrungen verknüpft, ist es zum Beispiel hilfreich, sich mit der Katze zu beschäftigen, während das Baby im Raum ist. Zum Beispiel kann man wunderbar mit der Katze spielen, während der Säugling im Tragetuch sitzt. Oder man erlaubt ihr, beim Stillen mit auf dem Sofa zu liegen.

Damit die Katze nicht in einem unbeobachteten Moment ins Babybett springt, sollte man stets die Tür zum Kinderzimmer schließen.
Auch später, wenn das Kleine auf dem Spielteppich liegt oder zu Krabbeln beginnt, sollte man Kind und Katze nicht zusammen alleine lassen. Denn im Eifer des Gefechts kann es sonst passieren, dass die Katze einmal kratzt oder das Baby der Katze am Schwanz zieht.

Thema: Katzen

Tags: Katzen

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Auch Tiere können Blut spenden
27.04.2015 um 07:34 - Thema: Sonstiges


Nicht nur Menschen, auch Hunde, Katzen und Pferde sind gelegentlich auf Bluttransfusionen angewiesen, zum Beispiel nach Unfällen, bestimmten Krebserkrankungen, Vergiftungen, Bluterkrankungen oder Operationen mit großem Blutverlust. Bei Ziegen und anderen Wiederkäuer kann das Blut von Artgenossen nach einem starken Befall mit blutsaugenden Parasiten lebensrettend sein.

Genau wie bei uns hilft nicht jedes Blut: Bekommt ein Tier nämlich das Blut einer unpassenden Blutgruppe, kann es daran sterben. Bei Pferden und Wiederkäuern verträgt der Körper zumindest eine Transfusion aus einer anderen Blutgruppe, erst danach bilden sich Antikörper gegen das fremde Blut und die Tierärzt müssen bei weiteren Übertragungen von Spenderblut auf die passende Blutgruppe achten. Die unterschiedlichen Blutgruppen beschreiben die unterschiedlichen Oberflächenproteine an den roten Blutkörperchen. Bei Katzen kennt man drei, bei Pferden acht, bei Rindern elf und bei Hunden mehr als zwölf.

Da Blut bislang noch nicht künstlich hergestellt werden kann, sind Tiere genau wie Menschen auf Blutspenden von Artgenossen angewiesen. Tierbesitzer die bereit sind, ihr Tier regelmäßig oder nach Bedarf Blut spenden zu lassen, sollten sich an die nächste Tierklinik wenden. Um sicher zu gehen, dass der Blutverlust dem Spendertier nicht schadet, muss es bestimmte Kriterien erfüllen. So sollten Hunde zum Beispiel mindestens 20 bis 25 Kilogramm auf die Waage bringen, gesund sein und während der Blutentnahme entspannt und angstfrei bleiben.
Während bei Katzen, die zur Blutentnahme sediert werden, nur 50 Milliliter entnommen werden, verkraften Hunde problemlos den Verlust von rund 450 Milliliter Blut. Pferde können sogar fünf bis sieben Liter Blut spenden.

Neben dem guten Gefühl, dass die Blutspende das Leben eines anderen Tieres rettet, bringt es noch einen weiteren Vorteil, sein Tier Blut spenden zu lassen. Bei jeder Blutentnahme werden die Spendertiere und ihr Blut nämlich kostenlos auf virale Infektionskrankheiten, Blutparasiten und anderes untersucht.

Thema: Sonstiges

Tags: Tiermedizin Hunde Katzen Pferde Bauernhoftiere

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/829-auch-tiere-koennen-blut-spenden.html

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Katzen verbergen Schmerzen
15.04.2015 um 17:42 - Thema: Katzen


Für Katzenbesitzer ist es gar nicht so einfach festzustellen, ob ihre Samtpfote Schmerzen hat oder nicht. Denn Katzen äußern es nicht durch lautes Klagen, wenn es ihnen schlecht geht. Gerade chronische Krankheiten werden deshalb häufig übersehen.
Theoretisch könnten Katzen natürlich durch jämmerliches Miauen klar machen, dass sie Hilfe benötigen. Schließlich äußern es die meisten Stubentiger ja auch recht deutlich, wenn sie Hunger haben oder gestreichelt werden wollen. Dass Katzen Schmerzen oft stumm erdulden, hängt mit ihrer Entwicklungsgeschichte zusammen. Da sie in freier Wildbahn als Einzelgänger unterwegs waren, ergab es einfach keinen Sinn, Schmerzen zu zeigen. Klagelaute hätten höchstens potentielle Feinde angelockt und Hilfe von anderen Artgenossen konnten die Wildkatzen auch nicht erwarten.

Damit man nicht übersieht, wenn die Katze krank ist, sollte man sie stets gut beobachten und auf Verhaltensveränderungen achten. Symptome für Schmerzen sind unter anderem fehlende Spiellust, Apathie, plötzliche Vorsicht oder Probleme beim Klettern und Springen, Unsauberkeit, also Urinieren und Koten außerhalb des Katzenklos, nachlassender Appetit und Gewichtsverlust. Viele Katzen, die Schmerzen haben, ziehen sich zurück, fordern den Menschen weniger oft zum Kuscheln auf und strecken und recken sich weniger oft. Auch das Fell ist ein guter Indikator, ob die Katze gesund ist. Es sollte sauber sein und glänzen. Struppiges und mattes Fell kann auf innere Erkrankungen und Mangelerscheinungen hinweisen, Verfilzungen deuten oft darauf hin, dass sich die Katze aufgrund von Schmerzen nicht mehr überall putzen kann.
Zögerliches Fressen, oft begleitet von Maulgeruch, deutet auf die relativ weit verbreitete Zahnerkrankung «felinen odontoklastischen resorptiven Läsionen» (FORL) hin.

Thema: Katzen

Tags: Katzen Tiermedizin

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Möbelstücke für anspruchsvolle Samtpfoten
26.03.2015 um 07:33 - Thema: Katzen



Selbst den Verwöhntesten unter den Stubentigern ist es wahrscheinlich herzlich egal, ob der Kratzbaum ein Designerstück aus edlem Holz oder ein Schnäppchen aus dem Discounter oder ob das Katzenbett mit edlem Plüsch oder mit einer ausrangierten Decke bedeckt ist. Katzen interessieren sich nicht dafür, ob der Bezug ihrer Schlafstelle mit dem Sofa ihrer zweibeinigen Mitbewohner harmonieren und ob ihr Spielplatz ein optischer Hingucker oder der Schandfleck des Wohnzimmers ist. Vermutlich wäre die Traumwohnung der meisten Katzen einfach voll gestellt mit Kartons und Schachteln in diversen Größen, zahlreichen Kratz- und Kletterbäumen, Aussichtsplattformen an der Wand, Hängematten, gemütlichen Fensterbänken mit Stoffhaufen und großen Betten mit weichen Decken und einem Menschen, der Zeit und Lust hat, ihnen den Bauch zu kraulen.

Damit sich nicht nur die Vier-, sondern auch die Zweibeiner wohl im Katzenparadies fühlen, bieten inzwischen immer mehr Unternehmen schöne Designermöbel für Katzen an. Ganz billig sind die Kreationen in der Regel nicht, dafür sind sie echte Schmuckstücke für die Wohnung. Es gibt Katzenlounges aus edlen Hölzer, Katzentrapeze und Kratzbäume, die auch in einer Penthousewohnung mit Designermöbeln eine gute Figur machen. Für einen Aufpreis kann man bei einigen Designern bei Form- und Farbgebung der Katzenmöbel sogar mitreden. Das System FURcat gestaltet zum Beispiel Schränke für Menschen mit integrierten Ein- und Ausschlupflöchern, Kratzflächen, Polstern und Plattformen so, dass auch Katzen Spaß daran haben.
Wer handwerkliches Geschick und Kreativität mitbringt, kann Katzenmöbel natürlich auch selber bauen. Genau wie bei der Auswahl von fertigen Produkten sollte man dabei vor allem auch achten, dass sich die Katze nicht verletzen kann - der Kratzbaum sollte also stabil stehen und Holzteile müssen schön glatt sein, damit kein Splitter in die Katzenpfote gelangt.

Ganz egal, ob man sich für teure Designerstücke, den Kratzbaum von der Stange oder das Modell Eigenbau entscheidet: Am wichtigsten ist natürlich, dass die Katzenmöbel den Ansprüchen der Stubentiger genügen. Das ist besonders wichtig, wenn die Vierbeiner ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Die meisten Katzen lieben höhere Aussichtsplattformen, etwa eine Liegefläche oder eine Hängematte, die oben am Kletterbaum oder an der Wand befestigt ist sowie Versteckmöglichkeiten wie Tunnel oder halb geschlossene Körbe. Und natürlich dürfen auch Flächen für die Krallenpflege nicht fehlen - sonst wird die Katze ihre Krallen nämlich irgendwann am Sofa schärfen. Wer mehrere Katzen hat, sollte ausreichend Liegeflächen und Versteckmöglichkeiten für alle anbieten, damit sich die Stubentiger auch mal aus dem Weg gehen können.

Thema: Katzen

Tags: Katzen

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Können Tiere Alzheimer bekommen?
24.03.2015 um 13:45 - Thema: Sonstiges


Es gibt nur wenige Krankheiten, die so viel Angst und Schrecken verbreiten wie Demenz. Die Gehirnerkrankung, die unter anderem zu Vergesslichkeit, einer veränderten Persönlichkeit und einem eingeschränkten Denkvermögen, trifft immer mehr ältere Menschen. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind jetzt schon rund 36 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, bis zum Jahr 2050 sollen es 115 Millionen sein.

Auch bei einigen Tieren gibt es Zeichen für Alzheimer, allerdings gibt es zu diesem Phänomen im Tierreich bislang nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen. Jüngste Forschungsergebnisse lassen aber darauf schließen, dass zumindest einige Haustiere mit relativ gut entwickeltem Gehirn, also zum Beispiel Hunde und Katzen, dement werden können. Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass die Hälfte aller Katzen, die älter als 15 Jahre sind, an Alzheimer leiden. Hinweis darauf sind unter anderem die größeren Mengen der Eiweiße "Beta-Amyloide", die in den Gehirnen betroffener Vierbeiner gefunden wurden. Beta-Amyloide sind dafür verantwortlich, dass bei an Alzheimer erkrankten Menschen die Signalübertragung im Gehirn gestört ist.
Folglich sind auch die Symptome für Demenz bei Tieren ganz ähnlich wie bei Menschen. Betroffene Tiere verlieren zum Beispiel ihren Orientierungssinn und finden vom Ausflug nicht mehr wie gewohnt nach Hause. In schweren Fällen werden die Tiere apathisch, es kann sogar passieren, dass ein dementer Hund Herrchen oder Frauchen nicht erkennt.
Heilbar ist Alzheimer im Moment weder bei Tieren noch bei Menschen. Man kann ein betroffenes Tier also nur unterstützen und alles dafür tun, dass sich der Zustand nicht rapide verschlechtert. Spiel, Beschäftigung und Abwechslung können dabei helfen, geistig fit zu bleiben. Einige Tierärzte empfehlen auch mit Antioxidantien angereichertes Spezialfutter.

Bei Wildtieren konnte man das Phänomen Alzheimer noch nicht beobachten. Das könnte mehrere Gründe haben. Einmal werden Tiere in freier Wildbahn nur selten so alt, dass die Demenz überhaupt auftreten könnte. Zum anderen hätte ein dementes Tier in der Natur sehr geringe Überlebenschancen - die geistige Verwirrung würde die Futtersuche sowie die Flucht vor potentiellen Fressfeinden erschweren.

Thema: Sonstiges

Tags: Hunde Katzen Tiermedizin

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