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Die neuesten 10 BLOG POSTINGS
17.12.2015: Neue Forschungsergebnisse in der Mensch-Hund-Beziehung
31.08.2015: 2./3. September: Kinderprogramm im Salzburger Zoo
31.08.2015: 3. bis 6. September: Artenschutztage im Tiergarten Schönbrunn
28.08.2015: Salmonellengefahr durch Amphibien und Reptilien senken
28.08.2015: Herdenschutzesel: Langohrige Bodyguards
28.08.2015: Neuer Trend: Agility für Pferde
27.08.2015: Den wohl schönsten Blick auf Wien bietet das Haus des Meeres
26.08.2015: Salzburger Zoo: Nachtzoo am 28./29. August
26.08.2015: Der WWF Jugendumweltschutz wird fünf
24.08.2015: 24. August: Kinder-Ferienprogramm im Salzburger Zoo

 

Neue Forschungsergebnisse in der Mensch-Hund-Beziehung


17.12.2015

Ein interdisziplinäres Team im Bereich Psychologie, Sonderpädagogik und Verhaltensbiologie untersuchte während eines sozialen "Stresstests" die Interaktionen zwischen Kindern und Therapiehunden, die ihnen als emotionale und soziale Unterstützung zur Seite standen. Manuela Wedl, Andrea Beetz und Kurt Kotrschal vom Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien fanden dabei heraus, dass sich die Interaktionsbereitschaft von Kindern unterscheidet, je nachdem, ob sie unsicher-vermeidende oder desorganisierte Bindungsmuster haben. Die Ergebnisse wurden letzte Woche im Journal "Anthrozoös" erstmals veröffentlicht.


Bindung und emotionale Unterstützung gibt es nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen Mensch und Tier. Die emotionale soziale Unterstützung durch Tiere scheint für Kinder mit ungünstigen Erfahrungen mit ihren primären Bezugspersonen von besonderer Bedeutung zu sein. Dies zeigt sich beispielsweise dadurch, dass unsicher gebundene Kinder in der Anwesenheit und in Interaktion mit einem freundlichen Tier eher bereit sind, mit einem Lehrer oder Therapeuten in Beziehung zu treten. Suboptimale Bindungsmuster stellen demnach eine besondere Indikation für tiergestützte Interventionen in Pädagogik und Therapie dar.

Sicher gebundene Kinder suchen bei Stress oder Angst aktiv die Nähe zu ihrer Bezugsperson, um Trost und Unterstützung zu erfahren. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die sie in Interaktion mit ihren feinfühligen und verlässlichen Bindungsfiguren haben, erwarten sie deren Verfügbarkeit und Unterstützung. Im Gegensatz dazu erwarten unsicher-vermeidend gebundene Kinder kaum emotionale Unterstützung von Bezugspersonen, sondern eher Zurückweisung. Sie versuchen diese dadurch zu vermeiden, dass sie sich zurückziehen. Kinder mit desorganisierter Bindung zeigen im Schulalter oft fürsorgliches oder bestrafendes Kontrollverhalten, sowohl ihren Eltern als auch ihren Lehrern gegenüber.

Sozialer "Stresstest" für Kinder in Anwesenheit eines Therapiehundes

Im Mittelpunkt der aktuellen Studie stand die Frage, ob sich Kinder mit unterschiedlichem Bindungsmuster in der Interaktionsbereitschaft mit einem Therapiehund unterscheiden. Die ForscherInnen wollten herausfinden, ob sich die Bindungsmuster, die die Kinder zu ihren primären Bezugspersonen aufgebaut hatten, darin spiegeln. Dazu wurden acht unsicher-vermeidend gebundene und elf unsicher-desorganisiert gebundene Buben im Alter von 7 bis 11 Jahren getestet. Sie wurden alle einer Stresssituation in Form eines schulischen Leistungstests ausgesetzt und mussten vor zwei unbekannten Personen unter Zeitvorgaben eine Geschichte vervollständigen und Kopfrechenaufgaben lösen. Dabei stand ihnen ein Therapiehund als emotionale Unterstützung zur Seite.

Speichelprobenanalysen und Videoaufzeichnung

Als Indikator für den bei den Kindern ausgelösten Stress diente das Stresshormon Kortisol. Um den Kortisolspiegel im zeitlichen Verlauf zu ermitteln, wurden zu fünf Zeitpunkten Speichelproben von den Kindern genommen. Außerdem wurden die Kinder während des gesamten Versuches gefilmt. Die Verhaltensdaten liefern wichtige Informationen über die Interaktionsbereitschaft der Kinder.

Buben mit unsicher-desorganisierter Bindung hatten mehr Körperkontakt zum Hund und sprachen auch mehr mit ihm als Buben mit unsicher-vermeidender Bindung. Desorganisiert gebundene Buben kommunizierten auch mehr mit den beim Versuch anwesenden Personen. "Wir konnten zeigen, dass sich die Interaktionsbereitschaft mit dem Hund zwischen den Kindern genau so unterschied, wie aufgrund ihres Bindungsmusters, das sie zu ihren primären Bezugspersonen aufgebaut hatten, zu erwarten war", so Manuela Wedl abschließend.

Diese Studie wurde durch die Unterstützung der IEMTs Österreich und Schweiz, von Mars Petcare Deutschland (Projekt "Stress coping bei unsicher gebundenen Kindern in Abhängigkeit der emotionalen sozialen Unterstützung durch Mensch oder Hund", Andrea Beetz und Henri Julius von der Universität Rostock, Kerstin Uvnäs-Moberg von der University of Skövde, Dennis Turner von der Universität Zürich und Kurt Kotrschal von der Universität Wien), sowie den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung FWF (Projekt P 23345- B17 "Faktoren der Mensch-Hund-Beziehung", Kurt Kotrschal und Manuela Wedl von der Universität Wien) ermöglicht.

http://mensch-tier-beziehung.univie.ac.at/

Thema: Hunde

Tags: Hundeverhalten

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/944-neue-forschungsergebnisse-in-der-mensch-hund-beziehung.html

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2./3. September: Kinderprogramm im Salzburger Zoo


31.08.2015


„Hinter den Kulissen"
Mittwoch, 2. September 2015, von 9.30 bis 11.30 Uhr


Welche Aufgaben und Ziele hat ein Zoo? Woher kommen die Tiere, und wohin werden Jungtiere abgegeben? Viele fleißige Hände bemühen sich um das Wohlergehen der Zootiere und der Zoobesucher: ob Tierpfleger, Gärtner, Tierarzt oder Schlosser.

Viele Menschen träumen davon, in einem Zoo zu arbeiten. An diesem Vormittag erfahren die Kinder, welche Herausforderungen, Aufgaben und Verantwortungen man am „Arbeitsplatz Zoo“ auf sich nehmen muss.

Natürlich dürfen alle Teilnehmer dieses Sommerferienprogramms auch selber mit anpacken und hautnahe Erfahrungen vom „Arbeitsplatz Zoo“ mit nach Hause nehmen.

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr beim Haupteingang!
Um Anmeldung wird gebeten unter erlebnis@salzburg-zoo.at oder 0662/820176-0
Führung findet bei jedem Wetter statt
Kosten 2 € zzgl. Zooeintritt

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Kinderabendzoo
„Von wegen Nachtruhe"


Donnerstag, 3. September 2015, von 19 bis 20.30 Uhr

Welche Tiere sind aktiv und welche gehen früh ins Bett? Welche Geräusche hört man abends im Zoo?

Bei dieser zweiten Abend-Safari durch den Zoo geht es auf Erkundungstour zu den Wölfen, Flamingos, Löwen und Co. Es gilt zu entdecken, ob Wölfe wirklich den Mond anheulen und ob Flamingos jemals schlafen, aber auch ob das Löwen-Paar Nala und Eisi abends wieder aktiv wird. Für einige Tiere gibt es außerdem Gute-Nacht-Leckerbissen

Ähnlich wie beim Nachtzoo, der heuer noch bis Samstag, 12. September dauert, werden ganz unterschiedliche Tierarten besucht: Mithilfe von spannenden und lustigen Quizfragen wird gemeinsam herausgefunden, welche Tiere an diesem Abend besucht werden - alle Kinder dürfen mit raten. Außerdem lautet die Devise: Fragen stellen ist erlaubt!

Hinweis: Begleitung durch Eltern erwünscht.

Treffpunkt ist um 19 Uhr beim Haupteingang!

Um Anmeldung wird gebeten unter office@salzburg-zoo.at oder 0662/820176-0

Führung findet bei jedem Wetter statt!

Kosten: 2 € zzgl. Zooeintritt

Thema: Veranstaltungen

Tags: Zoo Salzburg Zoos Veranstaltungen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/943-23-september-kinderprogramm-im-salzburger-zoo.html

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3. bis 6. September: Artenschutztage im Tiergarten Schönbrunn


31.08.2015


Vom Eisbären in der Arktis über den Großen Panda in China bis zur heimischen Sumpfschildkröte: Bei den Artenschutztagen vom 3. bis 6. September stellt der Tiergarten Schönbrunn seine Projekte zum Schutz bedrohter Tierarten vor. Neben spannenden Infos, wie jeder einzelne einen Beitrag zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten leisten kann, gibt es vor allem viel Programm für Kinder. „Wir möchten Natur- und Artenschutz erlebbar machen und damit bei den Artenschützern von morgen das Interesse wecken. Kinder können das Fell eines Eisbären berühren, auf einem Hindernisparcours wie ein Schildkröten-Weibchen ein Ei zum Brutplatz bringen und die Federn eines Habichtskauzes unter die Lupe nehmen“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Neben dem Tiergarten stellen an den vier Tagen rund 20 weitere Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen ihre Arbeit vor. Das Waldrapp-Team erklärt die spannende Wiederansiedelung des Waldrapps in Europa mit Hilfe von Ultraleichtflugzeugen. Beim Stand der MA48 wird spielerisch richtiges Mülltrennen geübt. Beim Bienenfreund warten Bienen darauf, gestreichelt zu werden. Beim Verein Auring können Frösche gebastelt werden. Schließlich sind Amphibien besonders bedroht. Gegen eine kleine Spende kann jeder Besucher ein Gebäck in Schildkröten-Form der Bäckerei Gragger erstehen und damit das Projekt zur Rettung der Batagur-Flussschildkröte in Bangladesch unterstützen. Auch Popcorn wartet darauf, verkostet zu werden. Es wird beim Stand des Tiergarten-Umweltteams mittels Sonnenenergie in einem Solarkocher hergestellt.

Thema: Veranstaltungen

Tags: Tiergarten Schönbrunn Zoos Veranstaltungen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/942-3-bis-6-september-artenschutztage-im-tiergarten-schoenbrunn.html

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Salmonellengefahr durch Amphibien und Reptilien senken


28.08.2015


Ein Großteil der Amphibien und Reptilien, die in Terrarien gehalten werden, trägt Salmonellen in sich. Betroffen sind unter anderem Frösche, Molche, Unken, Salamander sowie Schlangen, Schildkröten, Leguane, Geckos, Chamäleons und Bart- und Wasseragamen. Für die Tiere sind die Salmonellen, die den Darm besiedeln und mit dem Kot ausgeschieden werden, kein Problem, sie erkranken selber nicht. Den zweibeinigen Bewohnern und Besuchern des Hauses können die unentdeckten Untermieter aber durchaus gefährlich werden.

Denn durch den direkten Kontakt mit dem Terrarienbewohner, aber auch indirekt durch den Kontakt mit Gegenständen oder Putzlappen, die mit dem Kot des Tieres in Berührung gekommmen sind, können die Salmonellen auf den Menschen übertragen werden. Dort lösen die Bakterien sechs bis 72 Stunden nach der Ansteckung oft schwere Durchfallerkrankungen aus. Die Patienten leiden unter heftigem, manchmal sogar blutigem Durchfall und Bauchschmerzen. Dazu können Fieber und Erbrechen kommen. Gefährlich wird eine Salmonellenerkrankung unter anderem durch den hohen Flüssigkeits- und Salzverlust. Im schlimmsten Fall können Salmonellenerkrankungen zu lebensgefährlichen Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen führen. Besonders anfällig sind kleine Kinder, Schwangere, ältere Menschen und andere Menschen mit einem schwachen Immunsystem.

Mediziner raten deshalb oft davon ab, in Haushalten in denen Menschen aus einer der Risikogruppen leben, Amphibien oder Reptilien zu halten. Kinder, die jünger als 5 Jahre alt sind, und andere gefährdete Personen sollten keinen engeren Kontakt zu den Terrarientieren haben. Und auch Menschen, die in der Lebensmittelverarbeitung arbeiten, sollten sich wegen der hohen Ansteckungsgefahr besser andere Haustiere zulegen.

In jedem Fall sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um das Risiko, das von Salmonellen ausgeht, soweit wie möglich zu minimieren. Nach jedem Kontakt mit den Terrarientieren und auch nach dem Säubern des Terrariums sollte man sich gründlich die Hände waschen. Zusätzlichen Schutz bringt das Tragen von Handschuhen. Das Terrarium sollte nicht in der Küche oder an anderem Ort, an dem Lebensmittel zubereitet oder verspeist werden, stehen.
Wichtig ist natürlich auch, dass sich Amphibien und Reptilien nicht frei im Haus oder in der Wohnung bewegen dürfen, und dass das Terrarium regelmäßig gründlich gesäubert wird. Letzteres verringert nicht nur die Ansteckungsgefahr für die Menschen, sondern ist auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Terrarienbewohner wichtig.

Thema: Amphibien

Tags: Amphibien Reptilien Terrarium

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/941-salmonellengefahr-durch-amphibien-und-reptilien-senken.html

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Herdenschutzesel: Langohrige Bodyguards


28.08.2015


Seit sich Wölfe, Bären und Luchse wieder vermehrt in den europäischen Alpen ansiedeln, müssen Schafe und Ziegen vor allem in den abgelegenen Regionen geschützt werden. Häufig wird dieser Job von Herdenschutzhunden übernommen. Doch gelegentlich schützen auch Esel die kleinen Wiederkäuer vor hungrigen Raubtieren. Ein Blick in andere Teile der Welt zeigt, dass das gut funktionieren kann. Denn viele Esel bringen eine angeborene Abneigung gegen Wölfe und andere Räuber mit. In Texas verteidigen große und mittelgroße Esel Schafherden gegen Koyoten, in Australien halten sie wilde Hunde von den Herden fern. Und in einigen Regionen Afrikas setzt man sogar auf die abschreckende Wirkung von Eseln, um Löwen und Hyänen auf Distanz zu halten.

Die Waffen der Langohren: Tritte, Bisse und lautes Geschrei. Mit den Mitgliedern ihrer Herde gehen die Esel bei artgerechter Haltung in der Regel sehr liebevoll um. An die Anwesenheit von Herdenschutz- oder Treibhunden lassen sich die meisten Esel auch gewöhnen. So schlagen sie zwar Wölfe und wildernde Hunde in die Flucht, lassen den Hund, der dem Hirten beim Zusammentreiben der Herde hilft, aber in Ruhe seine Arbeit machen.
Esel haben gegenüber Schutzhunden den Vorteil, dass die meisten Menschen keine Angst vor ihnen haben und sie Wanderer und andere Touristen in der Regel einfach ignorieren. Sie fressen das gleiche Gras wie ihre Schutzbefohlenen, der Aufwand, einen vor den Nutztieren gesicherten Futterdispenser aufzustellen, entfällt aber. Allerdings haben Herdenschutzesel gegenüber Hunden auch Nachteile. Sie sind zwar trittsicher, aber weniger tauglich für Gebirgsweiden oder mit Büschen und Gestrüpp bewachsene Landschaften. Zudem können sie nicht folgen, wenn Ziegen oder Schafe unter den Zäunen durchschlüpfen.

Herdenschutzesel sollten nie alleine, sonern immer zusammen mit einem Artgenossen arbeiten. Und natürlich brauchen sie regelmäßige Hufpflege, Entwurmungen und eine gute Grundausbildung.

Thema: Bauernhoftiere

Tags: Bauernhoftiere Esel Schafe Ziegen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/940-herdenschutzesel-langohrige-bodyguards.html

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Neuer Trend: Agility für Pferde


28.08.2015

Agility für Pferde funktioniert ganz ähnlich wie Agility für Hunde - davon abgesehen, dass die Hindernisse für einen 500 Kilogramm schweren Warmblüter natürlich ein anderes Format haben als die für einen Border Collie. Im Training sind zunächst oft Hilfsmittel wie Halfter und Strick nötig, um dem Pferd zu zeigen, was es überhaupt machen soll. Schritt für Schritt werden die Anforderungen gesteigert und die Hilfsmittel weggelassen. Ein erfahrenes Agility-Pferd wird von seinem Besitzer nur noch mit Handzeichen durch den Parcours geführt. Welche Hindernisse dort überwunden werden müssen, hängt ganz von der Kreativität der Gestalter und dem individuellen Vermögen des Pferdes ab. Neben bekannten Hindernissen aus der Bodenarbeit wie Stangen, Tore mit Flatterbändern, Wasserhindernisse, Planen, Brücken und Podeste stehen in Agilityparcours auch Reifensprünge, Schwimmnudel-Gassen, Tunnel oder Petflaschenbäder. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt - Voraussetzung ist aber natürlich, dass die Hindernisse sicher und solide gebaut sind. Das Verletzungsrisiko minimieren kann man zudem, indem man das Pferd langsam, schrittweise und spielerisch an jedes neue Hindernis heranführt. So werden die Pferde mental und körperlich nicht überfordert und sind mit Spaß dabei.

Agility für Pferde kommt aus Großbritannien, findet seit einigen Jahren aber auch auf dem europäischen Festland, vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer mehr Anhänger. Und das aus gutem Grund: Denn Agility macht Vier- und Zweibeiner bei richtiger Durchführung eine Menge Spaß und ist eine willkommene und motivierende Abwechslung auf dem Trainingsplan. Die Arbeit im Parcours fördert wie die klassische Bodenarbeit das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier und fördern Gelassenheit und Selbstbewusstsein. Auch beim Reiten profitiert man davon: Ein Pferd, das entspannt durch einen Schwimmnudel-Reifen springt, durch ein Flattertor trabt oder durch ein Petflaschenbad watet, wird beim Ausritt im Gelände kaum noch vor einem Regenschirm scheuen. Agility ist zudem eine gute Möglichkeit der Gymnastizierung. Die meisten Hindernisse schulen Balance und Koordination, auf Brücken und Podesten wird die Hinterhand aktiviert.

Geeignet ist Agility für alle Pferde, die gesund sind und eine gute Grundausbildung mitbringen.

Thema: Pferde

Tags: Pferde Ausbildung

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Den wohl schönsten Blick auf Wien bietet das Haus des Meeres


27.08.2015


Weit mehr als eine halbe Million Besucher aus Österreich und der ganzen Welt zieht das Haus des Meeres jedes Jahr in seinen Bann. Ein Großteil der Besucher kommt aufgrund der exotischen Tierwelt, die auf insgesamt 11 Stockwerken im Aqua-Terra-Zoo präsentiert wird.

Zu einem echten Geheimtipp hat sich in den letzten Jahren die Aussicht vom ehemaligen Flakturm entwickelt! Seit Herbst 2013, haben die Zoobesucher auch den wirklich einzigartigen 360 ° Blick auf die Stadt.

Direkt vom Zentrum aus liegt den Besuchern die gesamte Stadt zu Füßen!

Besonders an den warmen und sonnigen Sommertagen bietet die Terrasse des Café „ocean’sky“ am Dach des Hauses die schönste Möglichkeit, eine Erfrischung zu genießen.

Öffnungszeiten täglich 9:00 – 18:00 h, Donnerstag bis 21:00 h

Thema: Zoos

Tags: Haus des Meeres Zoos

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/938-den-wohl-schoensten-blick-auf-wien-bietet-das-haus-des-meeres.html

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Salzburger Zoo: Nachtzoo am 28./29. August


26.08.2015


Nachtzoo …

auch an diesem Freitag und Samstag erfahren Zoobesucher wieder Interessantes und Spannendes vom „Nachtleben“ der Salzburger Zootierwelt!

Am Freitag, 28. August 2015, stehen um 20 Uhr die Braunbären und Kapuzineraffen, um 21 Uhr die Pekaris und Dianameerkatzen und um 21.30 Uhr die Vielfraße und Jaguare im Mittelpunkt des Nachzoo-Geschehens.

Am Samstag, 29. August 2015, erhalten um 20 Uhr die Nasenbären und Totenkopfaffen, um 21.30 Uhr die Tapire und Mähnenwölfe und um 21.30 Uhr die Wölfe und Löwen eine „Überraschung“.

Thema: Veranstaltungen

Tags: Zoo Salzburg Zoos Veranstaltungen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/937-salzburger-zoo-nachtzoo-am-2829-august.html

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Der WWF Jugendumweltschutz wird fünf


26.08.2015

Das WWF Jugendnetzwerk „Generation Earth“ feiert Geburtstag und sucht neue, engagierte Mitglieder

Wien, 26.8.2015 - Fünf Jahre ist es her, dass sieben Jugendliche und ein engagierter WWF Mitarbeiter die WWF Jugendgruppe „Generation Earth“ (damals noch unter YTAE bekannt) gründeten. Gemeinsam wollten sie ein buntes Netzwerk von Jugendlichen schaffen, welches sich mit Inspiration, Motivation und Aktionen für die Umwelt einsetzt. Dieses Vorhaben scheint gelungen zu sein: Seit Herbst 2010 wurden im Rahmen von Lehrgängen, internationalen Jugendbegegnungen und unzähligen Aktionsprojekten bereits über 200 Jugendliche zu Changemakern ausgebildet. „Es ist schön zu sehen, was wir erreich haben. Wir waren doch nur eine kleine Gruppe Jugendlicher, die Gleichgesinnte suchten und nun sind wir ein aufstrebendes, internationales Netzwerk an UmweltschützerInnen“, meint Valentin Lechner, Gründungsmitglied von Generation Earth.

Für die Zukunft hat die Jugendgruppe des WWF jedenfalls weiter Großes geplant:

Bis 2020 soll das Netzwerk auf 5000 Mitglieder ausgebaut werden, um gemeinsam viele wegweisende Umweltprojekte umsetzen zu können. Außerdem soll das Netzwerk noch internationaler werden. „Wir möchten noch vielen Jugendlichen das Rüstzeug mit auf den Weg geben, eigene Umweltprojekte in ihren Communities umzusetzen um so echte Veränderung zu bewirken“, meint Nathan Spees, Jugendkoordinator des WWF Österreich und ebenfalls Gründungsmitglied der Gruppe.

Jedes Jahr planen die jungen Erwachsenen von „Generation Earth“ dabei ca. zehn bis 15 Aktionsprojekte. Dazu zählen beispielsweise Kleidertauschparties, Straßentheater, öffentlichkeitswirksame Kampagnen gegen die Nutzung von Plastiksackerl und Müllsammelaktionen an Flüssen. Dabei machen die Aktionen aber nicht an geografischen Grenzen halt. Im Rahmen des Riverwalks - einer grenzübergreifenden Flusswanderung - machten 21 junge Erwachsene aus Österreich, Slowenien und Italien gemeinsam auf den prekären Zustand der letzten unberührten Alpenflüsse aufmerksam.

Das Rüstzeug dafür wird ihnen im Rahmen von Action Leader Trainings mitgegeben. Dabei werden über das Jahr fünf Trainings zu unterschiedlichen Themen wie Projektmanagement, Ressourcenmanagement, Leadership und Teamwork sowie interkultureller Kommunikation abgehalten, die die Jugendlichen selbst organisieren. Das Trainingsjahr 2015 nennt sich „Our Global FOODprint“ und steht ganz im Zeichen von Nachhaltiger Ernährung und dem EU-kofinanzierten WWF Projekt Fish Forward. Durch Fish Forward sollen den europäischen Verbrauchern ökologische und soziale Auswirkungen ihres Fisch-Konsums auf Weltmeere und Menschen in Entwicklungsländern bewusst gemacht werden. Denn die EU ist der weltweit größte Fisch-Importeur. Alleine Österreich deckt die Konsum-Nachfrage zu 95% durch Importe. Eine nachhaltige Wahl beim Fisch-Kauf - also MSC-, ACS- oder Bio-zertifizierte Produkte - wirkt sich entsprechend positiv auf überfischte Arten und Menschen, deren Erwerbs- und Nahrungsgrundlage vom Fischfang abhängt, aus.

[b]Jugendliche und junge Erwachsene können sich noch bis zum 15. September 2015 für das erste der fünf Action Leader Trainings anmelden. Dieses wird von 30. September bis zum 4. Oktober im niederösterreichischen Heidenreichstein stattfinden. Mehr dazu gibt es unter: www.wwf.at/generationearth[/b]

Thema: Veranstaltungen

Tags: WWF Veranstaltungen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/936-der-wwf-jugendumweltschutz-wird-fuenf.html

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24. August: Kinder-Ferienprogramm im Salzburger Zoo


24.08.2015


Sommerferien-Programm für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren

„Tierforscher - Gut angepasst!"

Mittwoch, 26. August 2015, von 9.30 bis 11.30 Uhr


Tiere passen sich im Laufe der Zeit perfekt an ihren Lebensraum an: Der Fischotter lebt am und im Wasser, und ist deshalb ein ausgezeichneter Schwimmer und Taucher. Sein dichtes Fell wirkt wie ein Tauchanzug. Der Ara hat einen Weg gefunden sogar giftige Pflanzen zu fressen. Bei Gefahr fliegen die meisten Vögel weg, der Nandu läuft dagegen einfach schnell davon. Auf der Flucht kann er eine Geschwindigkeit von bis zu 60 Stundenkilometern erreichen.

Welche Besonderheiten und Überlebensstrategien die Tierwelt sonst noch im Laufe ihrer Entwicklung hervor gebracht hat, wird bei dieser Expedition „erforscht“. Auf dieser Exkursion gilt es Spannendes über Schlangen, Piranhas und Kamele zu entdecken.

Es besteht für die teilnehmenden Kinder die Möglichkeit, von 11.30 bis 12.30 Uhr im Zoo-Restaurant bei einer gesunden Jause das Programm ausklingen zu lassen. Anmeldung erforderlich!

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr beim Haupteingang!
Um Anmeldung wird gebeten unter office@salzburg-zoo.at oder 0662/820176-0
Kosten: € 2 zzgl. Zooeintritt, Jause € 3



Weitere Sommerferien-Veranstaltungstipps für Kinder im Zoo Salzburg

Mittwoch, 2. September 2015
„Hinter den Kulissen", für Kinder zwischen 12 und 14 Jahren, von 9.30 bis 11.30 Uhr

Donnerstag, 3. September
„Von wegen Nachtruhe“, Kinderabendzoo, von 19 bis 20.30 Uhr

Thema: Veranstaltungen

Tags: Zoo Salzburg Zoos Veranstaltungen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/935-24-august-kinder-ferienprogramm-im-salzburger-zoo.html

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