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Fachartikel und News aus der Welt der Tiere!

Im Tierblog von tieranzeigen.at findest Du zahlreiche Fachartikel zu verschiedensten Tierthemen, aber auch viele News aus der Welt der Tiere! Sämtliche Postings in unserem Tierblog können von registrierten Usern kommentiert werden.

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Die neuesten 10 BLOG POSTINGS
21.06.2017: Badespaß mit Hund
30.05.2017: Tieranzeigen.at Jetzt auch in Deutschland!
28.04.2017: Neues Tierschutzgesetz 2017: Änderungen auf tieranzeigen.at
27.02.2017: Katzen richtig pflegen
15.02.2017: Die Körpersprache der Nager
22.01.2017: Hundezähne richtig pflegen
30.12.2016: Panda-Zwillinge zeigen sich den Besuchern
22.12.2016: Online Tierverkauf: Nur tieranzeigen.at vermittelt gesetzeskonform
19.12.2016: TV-Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel
13.12.2016: Wildvögel im Winter richtig füttern - Tipps & Infos

 

Badespaß mit Hund


21.06.2017

Bei sommerlichen Temperaturen bringt ein Bad im See oder im Meer erwünschte Abkühlung, macht Spaß und ist eine wunderbare Möglichkeit, sich bei Hitze sportlich zu betätigen - das alles gilt für Hunde genauso wie für uns.
Schwimmen können alle Hunde von Natur aus, einige sind auch von Anfang an regelrecht verrückt aufs Wasser. Dazu gehören in der Regel Neufundländer, Labradore, Golden Retriever, Landseer, Portugiesische Wasserhunde und andere Rassen, die für die Arbeit im Wasser gezüchtet worden. Diese Hunde lassen sich oft selbst von der Brandung am Meer nicht davon abhalten, einem Ball im Wasser hinterher zu jagen. Bei anderen Hunden kann es etwas länger dauern, bis sie sich für das kühle Nass begeistern können. In diesen Fällen ist vor allem Geduld gefragt - es ist völlig kontraproduktiv, einen wasserscheuen Hund zu seinem Glück zwingen zu wollen. Einige Hunde lassen sich von erfahrenen Artgenossen zum Schwimmen animieren, andere schwimmen hinter Herrchen oder Frauchen her. Bei Hunden, die gerne apportieren, kann man auch Bälle erst ins flache und dann nach und nach ins tiefere Wasser werfen.
Im Fachhandel werden spezielle Schwimmspielzeuge für Hunde angeboten, die im Wasser nicht untergehen und in der Regel durch leuchtende Farben gut sichtbar sind. Unter anderem gibt es Frisbees, Bälle und Apportierdummies, die mit Leckerchen gefüllt werden können.
Für ängstlichere Vierbeiner, Ausflüge ans Meer, längere Schwimmtouren und Bootstouren empfiehlt es sich, dem Hund eine spezielle Schwimmweste anzuziehen.

Bevor man den Hund irgendwo ins Wasser lässt, sollte man sich natürlich informieren, dass freilaufende und schwimmende Hunde am jeweiligen Badestrand überhaupt erlaubt sind. Aus Rücksicht auf andere Badegäste sollte man Hundehaufen immer entfernen und den Hund nicht da schwimmen lassen, wo sich schon viele Kinder oder Erwachsene im Wasser tummeln. Auch wenn sich der Hund nach dem Bad schüttelt, sollte er möglichst viel Abstand zu anderen Menschen haben.





Damit der Kreislauf nicht überfordert wird, sollten Hunde genau wie Menschen an besonders heißen Tagen nur langsam ins Wasser steigen. Man sollte darauf achten, dass sich der Hund beim Schwimmen nicht zu sehr verausgabt und möglichst in Ufernähe bleibt. Bei Ferien am Meer darf man natürlich nicht vergessen, dass starke Brandung und Strömung auch für Hunde lebensgefährlich werden kann.
Vor und nach dem Baden sollte man dem Hund ein Schattenplätzchen, zum Beispiel unter dem Sonnenschirm, anbieten, um einen gefährlichen Hitzschlag zu vermeiden. Auch frisches Trinkwasser und ein Napf gehören ins Gepäck.

Thema: Hunde

Tags: Hunde Sommer

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/909-badespass-mit-hund.html

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Tieranzeigen.at Jetzt auch in Deutschland!


30.05.2017

Neuer Meilenstein nach 10 Jahren tieranzeigen.at!

Jetzt startet eine seriöse Tiervermittlung von Österreich aus nach Deutschland und setzt mit der Internet-Plattform www.tieranzeigen.com bestmögliche Sicherheit für Mensch & Tier, mit der korrekten Einhaltung der länderspezifischen Tierschutzgesetze.

Tieranzeigen.at hat bereits Ende 2014 in Österreich einen neuen Weg eingeschlagen und alles Erdenkliche unternommen, um eine sichere und gesetzeskonforme Plattform zur Vermittlung von Haustieren
und Tierzubehör
anbieten zu können. Belohnt wurden die Anstrengungen im Zuge der internationalen Vier Pfoten Kampagne "Tatort Internet", mit Platz 1 von 42 getesteten Plattformen in 10 Ländern!

"Zur Fortführung unseres erfolgreichen Kampfs gegen den "illegalen Welpenhandel" ist eine Hundevermittlung auf www.tieranzeigen.com auch weiterhin ausschließlich für Vereinszüchter möglich".
"Es gibt hierfür zwar auch weiterhin keine gesetzliche Notwendigkeit in Deutschland, jedoch setzen wir auch zukünftig auf unsere langjährig entwickelten & erfolgreichen Maßnahmen,
die "schwarzen Schafe" und "gewissenlose Tiergeschäftemacher", von unserer Seite fern zu halten.

Deutsche Hundezüchter müssen demnach für www.tieranzeigen.com auch weiterhin einen Nachweis übermitteln dass Sie in einem Verein züchten (Bsp.: Kopie der Zwingerschutzkarte) oder eine behördliche Bestätigung vorweisen, wenn eine gewerbliche Zucht vorliegt. Beide Dokumente werden als gültig anerkannt, da in beiden Fällen davon ausgegangen werden kann, nicht bei einem illegalen Welpenhändler zu landen.
Zusätzlich wird im Falle von Haustiervermittlungen (unabhängig vom Tierbereich) einmalig, bei der Erstaufgabe einer Anzeige, ein Identitätsnachweis verlangt.





Alle anderen Tierbereiche bleiben für deutsche Inserenten vorerst unberührt.

Was ändert sich für Inserenten aus Österreich?
Im Zuge der Anzeigenaufgabe können Inserate ab sofort und ohne zusätzlicher Kosten, bei Wunsch auch auf www.tieranzeigen.com per Klick eingeblendet werden!

Was ändert sich für Inserenten aus Deutschland?
Das LogIn, oder auch Neuregistrierungen sind ab sofort ausschließlich über www.tieranzeigen.com möglich.

Deutsche Tieranzeigen (Tierbedarf ausgenommen) werden, mit Ausnahme behördlich gemeldeter Züchter, Zoofachhändler und Tierheimen/Tierschutzvereinen aufgrund der österreichischen Gesetzeslage nicht mehr auf tieranzeigen.at ausgespielt.

Die Sichtbarkeit deutscher Anzeigen wird sich erwartungsgemäß in den kommenden Monaten in Deutschland vervielfachen, da www.tieranzeigen.com auf Deutschland ausgerichtet ist.

Wie kann ich tieranzeigen.com unterstützen?
  • Registriere Dich bei uns und werde Teil unserer seriösen Züchter Gemeinschaft.
  • Verlinke uns von Deiner Webseite, wenn Du mit unserem Service zufrieden bist.
  • Inseriere auch Tierzubehör über unsere Seite.
  • Erzähle von uns! Empfehle uns weiter! Hilf uns zu wachsen!
Tieranzeigen.com möchte auch in Deutschland die Qualität der Online Tiervermittlung nachhaltig verbessern und neue Maßstäbe setzen, die für Käufer und Verkäufer entscheidend sind.

Sichere Vermittlungs-Qualität statt unmoralischer Verkaufs-Quantität!

Thema: News

Tags: tieranzeigen.com

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/952-tieranzeigenat-jetzt-auch-in-deutschland.html

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Neues Tierschutzgesetz 2017: Änderungen auf tieranzeigen.at


28.04.2017

Aufgrund des Inkrafttretens des neuen Tierschutzgesetzes (25.04.2017) möchten wir Euch anbei über einige Änderungen informieren, bzw. einige Fragen in diesem Zusammenhang beantworten.

Wer darf Tiere auf tieranzeigen.at anbieten?

Tiere dürfen von behördlich gemeldeten Züchtern, Händlern, Landwirten mit LFBIS-Betriebsnummer, oder Tierheimen/Tierschutzvereinen (mit behördlicher Bewilligung) angeboten werden. Ebenso gibt es einige Tierbereiche die von der behördlichen Meldepflicht ausgenommen sind (Diese Regelung gibt es auf tieranzeigen.at bereits seit Ende 2015)

Ist es richtig, dass der Onlinehandel mit Tieren für Privatpersonen zur Gänze verboten ist?

Nein.
Siehe diesbezgl. die Ausnahmen von der Meldepflicht im nächsten Punkt.

Ebenso wäre hier anzumerken, dass die Verwendung des Begriffs "Privatpersonen" in diversen Medien leider meist missverständlich interpretiert wird. Eine bessere Formulierung wäre "Ist es richtig, dass der Onlinehandel mit Tieren für nicht behördlich gemeldete Züchter zur Gänze verboten ist?". Für die meisten Personen stellt das Gegenteil einer Privatperson, ein gewerblicher Anbieter dar. Hinsichtlich des Tierschutzgesetzes, ist jedoch festzuhalten, dass es sich bei allen Definitionen nicht um die steuerrechtliche Qualifikation als gewerbliche Tätigkeit handelt.

Welche Tierbereiche sind von der behördlichen Meldepflicht ausgenommen?

Hinweis: Die Ausnahmen von der Meldepflicht gibt es bereits seit März 2016
Mitte 2017 wurde einige Tierbereiche im Bereich der Bauernhoftiere hinzugefügt.
(70. Verordnung, https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2016/70).

Bauernhoftiere (*1), Zierfische, Kleintiere (*2), Vögel (*3), Wirbellose
(*1): Eingeschränkt auf Geflügel, Lamas, Rinder, Schafe, Schalenwild, Strauße, Schweine, Ziegen
(*2): Eingeschränkt auf Chinchillas, Gerbils, Degus, Hamster, Kaninchen, Mäuse, Meerschweinchen, Ratten
(*3): Eingeschränkt auf Wellensittiche, Nymphensittiche, Kanarienvögel, Reisfink, Zebrafink, Japanisches Mövchen

UPDATE 16.06.2017: Durch einstimmigen Beschluss des Vollzugsbeirates (§42a TSchG) wurde am 31.Mai 2017 das Verbot von privaten Tieranzeigen für Pferdebesitzer aufgehoben.

Voraussetzung: wenn der Verkauf nicht regelmäßig & nicht mit Gewinn erfolgt!

Warum finden sich auf tieranzeigen.at trotz neuem Gesetz noch so viele Tiere?

Weil tieranzeigen.at bereits vor mehr als 2 Jahren den Weg eingeschlagen ist, neue Maßstäbe in der Online Tiervermittlung zu setzen. Wir prüfen also bereits seit sehr langer Zeit behördliche Zuchtmeldungen und Identitäten, und gewähren so eine Gesetzeskonformität und Anzeigenqualität, die für Mensch und Tier ein höchstes Maß an Sicherheit bietet.

Passend zum Thema: http://www.tieranzeigen.at/behoerdlich-gemeldete-zuechter/

Vermittlung von Tieren, die aufgrund von Notsituationen abgegeben werden müssen

Das neue Gesetz verbietet nun auch das „Anbieten“ von Tieren (auch wenn kostenlos), wonach unsere bisherige Lösung bezgl. einer kostenlosen Vermittlung (inkl. einer Aufwandentschädigung, die vom neuen Besitzer verlangt werden kann) rechtlich nicht mehr zulässig ist und nicht mehr zur Verfügung steht. Tieranzeigen.at muss in solchen Fällen (die in der Vergangenheit sehr gering waren) zukünftig an das nächste Tierheim, oder einen Tierschutzverein verweisen, der bei der Vermittlung hilft. Da bei uns eine sehr hohe Anzahl an Tierheimen, bzw. Tierschutzvereinen vertreten ist, die wir seit vielen Jahren bei deren Vermittlung unterstützen, sind wir sicher, dass auch bei Notfällen rasch geholfen werden kann.

Eine Übersicht an Tierheimen und Tierschutzvereinen findet man unter: http://www.tieranzeigen.at/tierheime/

Ich habe ein Pferd, welches ich leider verkaufen muss, was soll ich tun?

Der Bereich „Pferde“ stellt die wahrscheinlich größte und gleichzeitig fragwürdigste Änderung im Tierschutzgesetz dar, da in diesem Tierbereich meist nicht von behördlich gemeldeten Züchtern, sondern eher von Personen ausgegangen werden kann, die Ihr Pferd aufgrund von Notsituationen, oder Änderung der Lebensumstände verkaufen müssen. Auch in diesen Fällen muss künftig auf Tierheime, bzw. Tierschutzvereine (so eigenartig sich das nun anhören mag) verwiesen werden.

UPDATE 16.06.2017: Durch einstimmigen Beschluss des Vollzugsbeirates (§42a TSchG) wurde am 31.Mai 2017 das Verbot von privaten Tieranzeigen für Pferdebesitzer aufgehoben.

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Vielen Dank und tierische Grüße!

Thema: News

Tags: Tierschutzgesetz

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/951-neues-tierschutzgesetz-2017-aenderungen-auf-tieranzeigenat.html

 

Katzen richtig pflegen


27.02.2017


Katzen sind extrem reinliche Tiere. Anders als Hunde suhlen sie sich nicht in Matschpfützen und wenn sie einmal in den Regen kommen putzen sie sich anschließend in der Regel so lange bis ihr Fell wieder trocken und glänzend ist. Trotzdem sollten Halter die Katze bei der Fellpflege unterstützen. Das gilt ganz besonders für langhaarige Rassen wie Angorakatze, British Langhaar oder Perser, da ihre Haarpracht ohne regelmäßiges Bürsten schnell verfilzt und dann in unschönen, ungepflegten Zotteln herunter hängt. Aber auch kurzhaarige Samtpfoten sollten ab und zu gebürstet werden. Vor allem in der Zeit des Fellwechsels.

Selbst verschmuste Stubentiger nehmen aber leider häufig Reißaus, wenn die Bürste aus der Schublade geholt wird. Umso wichtiger, die Katze schon in den ersten Lebensmonaten behutsam an die Pflege zu gewöhnen. Schließlich macht es allen Beteiligten mehr Spaß, wenn die Katze bei der Behandlung wohlig schnurrend auf dem Schoß oder auf dem Sofa liegt. Mit Geduld, Leckerchen und dem richtigen Timing kann man aber auch die meisten erwachsenen Pflegemuffel noch umstimmen. Dabei ist die oberst Regel, nichts zu erzwingen. Hält man die Katze fest und zwingt sie "zu ihrem Glück", wird alles noch viel schlimmer. Man sollte sich lieber über kleine Fortschritte ans große Ziel herantasten. Also: Loben und ein Leckerchen geben, wenn die Katze kurz zur Kooperation bereit ist und sofort aufhören, wenn sie genug hat. Auch das Timing ist wichtig. Wenn eine Katze gerade spielt oder frisst, will sie verständlicherweise nicht gebürstet werden. Wenn sie sowieso gerade in Schmusestimmung ist, schon eher. Natürlich darf die Pflege nicht wehtun. Also eine weiche Bürste nehmen und sanft bürsten. Gerade Unterbauch, Achseln und bei unkastrierten Katern die Hinterfront sind sehr empfindlich. Verfilzte Stellen schneidet man besser vorsichtig heraus, als daran mit dem Kamm zu ziehen.

Die Fellpflege ist eine gute Gelegenheit für andere wichtige Pflegemaßnahmen. Zum Beispiel sollte man ab und zu die Ohren ausputzen. Dazu wickelt man ein Papiertuch um den Finger, klappt das Ohr etwas zurück und entfernt den Ohrenschmalz. Dabei sollte man den Finger nie tiefer in das Ohr hineinstecken. Mit einem Hochziehen der Lefzen lässt sich überprüfen, wie Gebiss und Zahnfleisch aussehen. Schlafkrümel in den Augenwinkeln können sanft mit einem Taschetuch abgetupft werden. Tränende Augen oder eine gerötete Bindehaut geben Anlass für einen Tierarztbesuch.

Bei jungen gesunden Katzen, die genug Kratzmöglichkeiten und Gelegenheit zum Klettern haben, nutzen sich die Krallen von selber ab. Bei Senioren, die die meiste Zeit auf dem Sofa verbringen, sollte man die Krallenlänge an der Vorderpfötchen aber regelmäßig kontrollieren, damit sie nicht ins Fleisch wachsen. Gekürzt wird die weiße Spitze mit einer speziellen Krallenzange.

Thema: Katzen

Tags: Katzen

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/846-katzen-richtig-pflegen.html

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Die Körpersprache der Nager


15.02.2017


Mit ihren Artgenossen „unterhalten“ sich Nagetiere überwiegend mit Duftstoffen. Darüber hinaus kommunizieren sie aber auch mit Mimik, Gesten und Bewegungen. Ein Glück für Halter von Mäusen, Ratten, Meerschweinchen und Co, denn die Körpersprache können wir naturgemäß besser verstehen als Duftsignale.
Oft muss man aber schon genau hinschauen, das Tier gut kennen und gegebenenfalls auch länger beobachten, um ihre Botschaften richtig interpretieren zu können. So gehört Putzen zum normalen Verhalten von gesunden Ratten, Mäusen, Hamstern und Meerschweinchen. Sind die Bewegungen ruhig und entspannt, fühlt sich der Vierbeiner in der Regel wohl. Gegenseitiges Putzen unter Artgenossen festigt zudem die Bindungen im Nagerkäfig. Anders sieht es aus, wenn Ratten oder Mäuse bei der Körperpflege einen hektischen Eindruck machen. Dann ist das Putzen nämlich eine Übersprungshandlung, die auftritt, wenn die Tiere gestress oder unsicher sind. Bei Hamstern und Meerschweinchen werden die Putzbewegungen in so einer Situation nicht unbedingt hektischer, sondern eher intensiver - das Tier scheint völlig in die Handlung vertieft zu sein und die Umgebung vergessen zu haben.

Eine andere Übersprungshandlung bei Meerschweinchen und Hamstern ist das senkrechte in die Höhe springen. Die Luftsprüngen können bedeuten, dass sich die Tiere gerade erschreckt haben. Laufen sie dabei aber wild umher und hüpfen mehrfach in die Höhe, ist das Springen, das bei Meerschweinchen „Popcornen“ genannt wird, ein Zeichen für gute Laune.

Gar keine gute Laune haben Meerschweinchen hingegen, wenn sie plötzlich den Kopf hochwerfen. Damit signalisieren sie beim Streicheln nämlich, dass sie ihre Ruhe haben möchten - ein Wunsch, den man immer respektieren sollte.

Besitzer von Nagetieren sollten auch wissen, wie ihre Schützlinge vor Gefahren warnen oder drohen. So trommeln Rennmäuse mit den Hinterpfoten auf den Boden, wenn Gefahr in Anzug ist. Meerschweinchen sträuben ihr Fell. Ebenso wie Ratten, die zudem noch einen “Katzenbuckel” machen. Hamster blasen ihre Backentaschen auf und klappern mit den Zähnen.

Wie viele Körpersignale ist auch die Bedeutung des Gähnens abhängig von der jeweiligen Situation. In der Regel sind Vierbeiner, die ihr Mäulchen weit aufreißen, einfach nur müde oder aber sehr entspannt. Treffen sich zwei Artgenossen, kann es aber auch als Geste der Unterwerfung eingesetzt werden.

Thema: Kleintiere

Tags: Kleintiere Nagetiere Ratten Mäuse Meerschweinchen Hamster

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/866-die-koerpersprache-der-nager.html

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Hundezähne richtig pflegen


22.01.2017


Die gute Nachricht: Hunde leiden sehr selten an Karies. Die schlechte: Paradontale Erkrankungen sind dafür ziemlich häufig. Und diese können zu buchstäblich tierischen Zahnschmerzen, dem Verlust des Zahnes und sogar Schäden am Kieferknochen und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Paradontis entsteht, wenn sich der Zahnbelag, der aus Futterresten, Eiweissen und Mineralstoffen aus dem Speichel sowie Bakterien und deren Abbauprodukten besteht, durch die Ablagerung von Salzen aus dem Speichel zu Zahnstein wird. Das Problem wird akut, wenn die Bakterien, die sich im gelben bis braunen Zahnstein befinden, das Zahnfleisch angreifen. Das führt zu Rötungen und Zahnfleischbluten, der betroffene Hund hat schrecklichen Mundgeruch. Wird die sogenannte Gingivitis nicht rechtzeitig behandelt, schreitet die Entzündung immer weiter fort, bis sie sogar den Kieferknochen angreift.

In diesem Stadium ist der betroffene Zahn nicht mehr zu retten und muss gezogen werden. Vermeiden kann man diese Prozedur in der Regel, indem man regelmäßig vom Tierarzt die Zähne auf Zahnstein kontrollieren lässt. Dieser wird unter Vollnarkose entfernt, da der Tierarzt mit seinen Geräten nur dann auch in die Zahnfleischtaschen kommt und den Zahnstein wirklich vollständig entfernt. Wie anfällig ein Hund für die Bildung von Zahnstein ist, ist individuell verschieden und hängt von diversen Faktoren ab. Fehlstellungen im Gebiss und eine Ernährung mit viel Weichfutter können die Bildung von Zahnstein begünstigen.

Im Idealfall beugt man schon der Bildung von Zahnstein vor. Das kann man einmal durch spezielles Dentalfutter für Hunde. Außerdem sollte der Hund Kauspielzeuge und Kauknochen bekommen.
Die wichtigste Zahnpflege ist bei den Vierbeinern aber die gleiche wie bei uns: Zähneputzen. Im Fachhandel werden inzwischen Zahnbürsten für Hunde und sogar Zahnpasta mit Fleischaroma angeboten. Geputzt werden sollte im Idealfall täglich, mindestens aber alle zwei Tage. An das Zähneputzen gewöhnt man seinen Hund am besten schon im Welpenalter. Mit viel Geduld kann man aber auch viele erwachsene Hunde noch für die Zahnpflege begeistern. Die Mühe lohnt sich: Einmal erspart man dem Hund so unangenehme Zahnschmerzen und Behandlungen. Zum anderen ist es auch in anderen Situationen praktisch, wenn man problemlos das Hundemaul öffnen und darin hantieren kann.

Thema: Hunde

Tags: Hunde Tiermedizin

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/934-hundezaehne-richtig-pflegen.html

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Panda-Zwillinge zeigen sich den Besuchern


30.12.2016

Endlich hat das Warten ein Ende: Die Zwillinge Fu Feng und Fu Ban sind gestern am späten Abend erstmals aus der Baumhöhle herausgekraxelt und haben die Nacht damit verbracht, die Anlage zu erkunden. Am 7. August sind die beiden in einer Wurfbox hinter den Kulissen zur Welt gekommen und wurden in den letzten Wochen in einer nicht einsehbaren Baumhöhle in der Innenanlage von ihrer Mutter Yang Yang großgezogen. „Seit Tagen haben die Kleinen immer wieder neugierig aus der Höhle herausgeschaut. Gestern Abend ist das Weibchen Fu Feng als erste aus der Höhle herausgeklettert. Kurze Zeit später ist ihr das Männchen Fu Ban gefolgt und die Kleinen sind neugierig durch die Innenanlage getapst“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Derzeit schlafen die Kleinen hinter einem der Baumstämme, aber das kann sich jederzeit ändern. Ihre Mutter Yang Yang lässt sie jedenfalls nicht aus den Augen. Natürlich haben sie die Möglichkeit, sich wieder in die Höhle oder in die Wurfbox zurückzuziehen. Noch benötigen die Jungtiere ja sehr viel Schlaf. Die Zwillinge haben sich prächtig entwickelt. Schratter: „Fu Feng wiegt bereits 8,8 Kilogramm, Fu Ban 6,55 Kilogramm. Der Tierarzt aus China, der sie letzte Woche untersucht hat, war ganz begeistert von ihrem Zustand und vor allem auch von ihren Zähnen.“ Gebrauch machen sie von ihren Zähnen bislang nur, wenn sie sich spielerisch beißen. Bambus steht noch nicht auf ihrem Speiseplan, sondern nur Muttermilch.





Foto 1 ist nach dem letzten Wiegen entstanden
Fotos 2 und 3 zeigen die Zwillinge bei ihrer ersten Erkundungstour

Thema: Zoos

Tags: Tiergarten Schönbrunn Pandabären

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/950-panda-zwillinge-zeigen-sich-den-besuchern.html

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Online Tierverkauf: Nur tieranzeigen.at vermittelt gesetzeskonform


22.12.2016

VIER PFOTEN lobt tieranzeigen.at: Tiervermittlung korrekt, flächendeckende Identitätsverifizierung

Wien, 21. Dezember 2016 Für die laufende Kampagne „Tatort Internet“ hat VIER PFOTEN bei den gängigen Online-Plattformen tieranzeigen.at, bazar.at, willhaben.at und bazos.at genau nachgefragt, wie ihre Policy für Tieranzeigen lautet und was sie konkret unternehmen, um Missbrauch vorzubeugen. Fazit: Lediglich tieranzeigen.at vermittelt Tiere gesetzeskonform. VIER PFOTEN hatte einen konkreten Kriterienkatalog ausgearbeitet, der den Plattformen vorgelegt wurde. Anhand der Antworten kann man erkennen, wie ernst die Unternehmen sowohl Tier- als auch Konsumentenschutz nehmen. Die Kriterien beinhalten die genaue Überprüfung der Verkäufer, verpflichtende Angaben zum Tier selbst wie etwa über Herkunft und Gesundheit, das exakte Alter etc. sowie eine genaue Auflistung aller Tiere, die nicht verkauft werden dürfen.

„Es ist eigentlich empörend, dass außer tieranzeigen.at alle Plattformen illegale Geschäfte mit Tieren zulassen“, sagt Martina Pluda, Juristin und Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN. In Österreich dürfen private Anbieter laut §8a des Tierschutzgesetzes keine Tiere öffentlich mit Gewinnabsicht feilbieten. Dazu berechtigt sind lediglich gemeldete Züchter oder Gewerbetreibende; eine Ausnahme gilt auch für die unentgeltliche Vermittlung von Tieren über das Internet durch Tierschutzvereine, Tierheime , veterinärmedizinische Einrichtungen oder Privatpersonen, die maximal eine Aufwandsentschädigung wie Impf- oder Chipkosten bei Hunden vom neuen Besitzer verlangen. Online-Plattformen sollten nach Ansicht von VIER PFOTEN auch die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit ihrer Inserate übernehmen. „Da der Vollzug dieser Regelung im Online-Bereich schwierig ist und Anbieter nicht zur Kontrolle der Inserate verpflichtet sind, ignorieren die Plattformen diese Gesetzgebung einfach“, so Pluda.

tieranzeigen.at hat in den letzten Monaten eine flächendeckende Identitätsverifizierung implementiert. Martina Pluda: „Wir haben festgestellt, dass diese Plattform auch tatsächlich keine Anzeigen, die gegen die Nutzungsbedingungen bzw. gegen das Gesetz verstoßen, freischaltet. Damit ist tieranzeigen.at leider alleine auf weiter Flur – alle anderen Plattformen lassen weiterhin auch Tierinserate durch Private zu.“

„Das Ziel von tieranzeigen.at ist es, die Qualität der Online-Tiervermittlung stetig weiter und nachhaltig zu verbessern. Dabei stehen Sicherheit für Tiere, Käufer und Verkäufer, Gesetzeskonformität und qualitativ hochwertige Anzeigen im Vordergrund“, so Gründer & Geschäftsführer Markus Paß.

Die Konsumenten sollen laut VIER PFOTEN mit „Tatort Internet“ bzw. dem Vergleich der Plattformen eine gewisse Orientierung und ein Bewusstsein bekommen, welche Überlegungen im Zusammenhang mit Tierschutz, aber auch mit Betrugsbekämpfung wichtig sind. Martina Pluda: „Wir können leider nicht verhindern, dass Tiere in Österreich oder sonst wo online erworben werden. Es ist uns aber wichtig, dass Tiere nicht einfach als Ware gesehen werden, sondern als fühlende Wesen. Die Leute müssen wissen, dass hier extrem viel Missbrauch passiert.“ In den letzten Jahren hat VIER PFOTEN selbst immer wieder Fälle illegalen Online-Welpenhandels in Österreich aufgedeckt; zuletzt waren die Tierschützer im Februar in Oberösterreich an der Überführung eines Welpenhändler-Pärchens maßgeblich beteiligt.



Für die international laufende Kampagne „Tatort Internet“ hat VIER PFOTEN Recherchen in 10 Ländern durchgeführt, die die Risiken des Online-Tierhandels für Mensch und Tier aufzeigen. Auch in Österreich waren Käufer immer wieder mit Betrugsfällen konfrontiert; oft starb das neu erworbene Tier nach wenige Tagen, oder es erwies sich als gefährlich, wie es etwa bei manchen exotischen Arten der Fall ist. Auch Tiere, deren Haltung in Österreich illegal ist, sind online erhältlich. „Es gibt unzählige Probleme“, fasst es Pluda zusammen. „Mangelnde Beratung, dubiose Quellen und Tierquälerei sind aber die gravierendsten.“ Sämtliche relevanten Informationen zum Thema und viele nützliche Tipps für Konsumenten hat VIER PFOTEN übrigens auf der Kampagnen-Microsite www.petdeception.org/at aufbereitet.

Thema: Tierschutz

Tags: Welpenhandel Vier Pfoten

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/949-online-tierverkauf-nur-tieranzeigenat-vermittelt-gesetzeskonform.html

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TV-Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel


19.12.2016

Aufklärung und Bewusstseinsbildung durch Initiative von www.TierFreude.org und www.tieranzeigen.at

Wien, 19.12.2016 - Der illegale Hundehandel boomt wie nie zuvor. Unseriöse Händler bieten schwanzwedelnde Jungtiere mit herzzereißendem Blick aus treuen Hundeaugen zu Dumping-Preisen an. Diese Welpen werden überwiegend vor der 9. Lebenswoche von den Muttertieren getrennt, Haltung und Herkunft sind unbekannt. Meistens erhält man Impfpässe mit gefälschten Einträgen dazu.

9 von 10 Welpen leiden an schwerwiegenden Erkrankungen. Die Folgen sind kostenintensive Tierspitalsbesuche und in letzter Konsequenz oft der qualvolle Tod des bereits liebgewonnenen Tieres.

Der „Verein TierFreude“ hat sich dem Tierschutz verschrieben und leistet gemeinsam mit www.tieranzeigen.at Aufklärungsarbeit, damit der illegale Welpenhandel keine Chance mehr hat! Bitte helfen Sie mit, dem Tierleid entgegenzutreten, indem Sie ausschließlich bei seriösen Züchtern kaufen oder ein Tier aus einem regionalen Tierheim adoptieren!

Unsere TV-Kampagne ist unter folgenden Links zu sehen:
Facebook Seite von tierfreude.org, Facebook Seite von tieranzeigen.at

Ermöglicht durch die Unterstützung von:

PURE Naturfutter - qualitativ hochwertige und biologisch-artgerechte Nahrung für Hunde und Katzen, WUFF - das Hundemagazin, Humani Mensch-Tier Zentrum Opponitz, SZTVT - Schulungszentrum für Tierverhaltenstherapie und Erziehungsberatung, DogTIME – Hundetraining, das verbindet & www.tieranzeigen.at.

Schauspieler: Hans-Christian Haas, Lisa Schmid, Gerhard Gradinger, Erik L Willers
Stimme: Thomas Eichhorn
Kamera: Ulrich Neuburg
Audio Mastering: Tonstudio Tonetown
Studio: Wernig Media - Stefan Wernig

www.tieranzeigen.at stellt sich kurz vor:

Das Ziel von tieranzeigen.at ist es, die Qualität der Online Tiervermittlung stetig weiter und nachhaltig zu verbessern. Dabei stehen Sicherheit für Tiere, Käufer & Verkäufer, Gesetzeskonformität und qualitativ hochwertige Anzeigen im Vordergrund.

So müssen beispielsweise österreichische Hundeverkäufer ihre behördliche Zuchtbestätigung, bzw. deutsche Inserenten einen Nachweis ihrer Vereinszugehörigkeit vorweisen, um Hunde gewinnbringend anbieten zu können. Wer seinen Hund ohne Gewinnabsicht gegen eine Aufwandsentschädigung vermitteln möchte, kann dies nach einem erfolgten Identitätscheck natürlich ebenso machen.

„Dass unsere zahlreichen Optimierungen zum 1. Platz der aktuellen Vier Pfoten Kampagne „Tatort Internet“ geführt haben, freut uns natürlich sehr und zeigt auf, wie wichtig es ist, alles Mögliche dafür zu tun, dem illegalen Welpenhandel keine Chance zu geben“, so Gründer & Geschäftsführer Markus Paß.

Thema: News

Tags: Welpenhandel Welpenhändler Hundevermehrer Hundewelpen Hundemafia

Permalink: http://www.tieranzeigen.at/blog/948-tv-kampagne-gegen-den-illegalen-welpenhandel.html

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Wildvögel im Winter richtig füttern - Tipps & Infos


13.12.2016


Ob es sinnvoll ist im Winter die Wildvögel zu füttern ist ein Thema, über das sich die Experten schon lange streiten. Gegen das Füttern spricht nämlich, dass hiervon meist nur die Arten profitieren, deren Bestand nicht gefährdet ist. Der Bund für Umwelt und Naturschutz argumentiert, dass man mit der Fütterung im Winter der Natur und damit der natürlichen Auslese ins Handwerk pfuscht. Krank Tiere können so den Winter überleben und es besteht die Gefahr, dass nicht so häufig auftretende Vogelarten verdrängt werden. Für die Fütterung spricht aber, dass es kaum eine Möglichkeit gibt die heimischen Arten so nah zu sehen und beobachten zu können. Zudem ist das Futterangebot durch heute häufig verwendete Pestizide bereits eingeschränkt. Mit einer Fütterung löst man also keine Naturschutzprobleme, kann aber mit der richtigen Fütterung einigen Arten helfen einfacher zu überwintern. Zudem macht es Spaß dem bunten Treiben in einem Vogelhaus zuzusehen. Denn auch trotz einer regelmäßigen Fütterung verlieren die Vögel nicht die Fähigkeit ihre Nahrung in der freien Natur zu finden. Die Fütterungszeiten richten sich dabei nicht nach dem Kalender, sondern sind vom Wetter abhängig. Werden die natürlichen Futterquellen beispielsweise durch Frost weniger, kann man mit der Fütterung beginnen.

Der richtige Standort für die Futterstelle

Für alle Futterquellen gilt, dass sich diese nicht in der Nähe von Glasscheiben befinden sollten. Hier empfiehlt sich ein Abstand von mindestens zwei Metern. Zudem sollten die Futterstellen nicht so leicht für Katzen oder Hunden erreichbar sein. Besser ist es, wenn man viele kleine Futterstellen einrichtet, da an großen Futterstellen häufig Trichomonaden und Salmonellose auftreten. Entscheidet man sich für einen Futterspender, so sollte man darauf achten, dass dieser so gefertigt ist, dass die Vögel nicht in ihrem Futter herumlaufen können. So wird die Übertragung von Krankheitserregern minimiert. Bei der Anbringung ist es wichtig, dass diese vor Wind und Nässe geschützt sind. Ein gutes Futtersilo ist nahezu wartungsfrei und das Futter kann länger darin verweilen. Ein herkömmliches Futterhäuschen muss dagegen mehrfach mit heißem Wasser gereinigt und täglich frisches Futter eingefüllt werden.

Das richtige Futter

Spatzen oder Finken mögen Körnermischungen aus Getreide, getrockneten Beeren, Obst- und Sonnenblumenkernen. Je vielfältiger das Futter ist, desto mehr Vogelarten können davon provitieren. Mehr Abfall fällt zwar bei ungeschälten Kernen an, allerdings bleiben die Vögel dadurch länger an den Futterstellen. Amseln, Rotkehlchen und Meisen gehören zu den Weichfutterfressern und mögen sehr gerne Haferflocken, Obst und Meisen Knödel. Obst sollte allerdings im Ganzen ausgelegt werden, damit sich die Vögel ihre Stücke herauspicken können. Sehr beliebt sind auch Rosinen oder Kleie. Brot ist übrigens ungeeignet, da dies ein optimaler Nährboden für Bakterien ist. Tabu sollten ebenfalls Käse, Wurst, Butter oder Schinken sein. Möchte man die Futterstellen auf den Boden stellen, gibt es hierfür spezielle Bodenfutterspender. Entscheidet man sich für den Kauf von Meisen Knödeln sollte man darauf achten, dass diese nicht in Plastiknetze gewickelt sind. Hier können sich die Vögel verheddern und verletzen. Salzige Nahrung ist absolut tabu für Vögel!

Ist Trinkwasser wichtig?

Bei Temperaturen über Null Grad ist es für die meisten Vogelarten kein Problem geeignete Trink- oder Badestellen zu finden. Auch wenn es draußen bereits kalt ist, pflegen die Vögel trotzdem ihr Gefieder. Hält der Frost länger an oder gibt es eine geschlossene Schneedecke, kann es für Vögel schwieriger werden Trinkwasser zu finden. Aus diesem Grund sollte auch eine Trinkschale an der Futterstelle nicht fehlen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden und darf natürlich nicht gefrieren. Beim Auffüllen des Wassers sollte die Schale gleichzeitig gründlich gereinigt werden. Besonders gut geeignet sind hier Schalen die flach sind. Ist die Schale groß genug, kann man eine flachen Stein hineinlegen, damit sich die Vögel darauf stellen können. Einige Wildvogelarten fressen auch Schnee, damit sie ihren Durst stillen können. An sonnigen Wintertagen genießen Raben auch gerne einmal ein Bad im Schnee. Eine Wasserstelle kann man ganz einfach mit wenigen Mitteln selbst basteln. Hierzu benötigt man lediglich einen flachen Teller oder einen Ton-Blumentopfuntersetzer. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Wassertiefe zwischen 2,5 bis 5 Zentimetern liegt und der Grund der Schale nicht zu glatt ist, damit die Wildvögel nicht ausrutschen können.

Thema: Vögel

Tags: Vögel Winter

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